Daimler lässt Geländewagen GLC zum Teil in Finnland produzieren

+
Daimler-Chef Dieter Zetsche bei der Vorstellung des neuen Geländewagens Mercedes Benz GLC im Juni dieses Jahres. Foto: Marijan Murat

Stuttgart/Uusikaupunki (dpa) - Der Autohersteller Daimler gibt Teile der Produktion seines sportlichen Geländewagens GLC an den finnischen Auftragsfertiger Valmet Automotive ab.

Von 2017 an laufe der Mittelklasse-SUV im westfinnischen Uusikaupunki vom Band, teilte der Konzern am Donnerstag in Stuttgart mit. Hauptproduktionsstandort bleibt Bremen, wo das Modell seit Juli produziert wird. Grund für die Auslagerung sei es, Spitzenbedarfe aufzufangen, so ein Sprecher. Da der GLC auch für Märkte mit Linksverkehr produziert wird, rechne man mit "Wachstumsimpulsen", so Mercedes-Vertriebsvorstand Ola Källenius.

Valmet fertigt bereits seit 2013 zusätzliche Stückzahlen der A-Klasse. Bis 2016 sollen von den Finnen insgesamt mehr als 100 000 A-Klassen hergestellt werden, so das Unternehmen. Darüber, wie viele GLC Valmet produzieren wird, machte Daimler zunächst keine Angaben.

Der Geländewagen wird außer in Bremen noch in Peking gebaut. Allein im Oktober verkaufte Daimler 47 400 Geländewagen. Neben Valmet arbeiten die Schwaben auch mit AM General in den USA zusammen, der die Großraumlimousine R-Klasse baut. Die Firma Magna Steyr stellt in Österreich Geländewagen der G-Klasse her.

Daimler Pressemitteilung zu Valmet

Daimler Pressemitteilung zum GLC

Meistgelesen

Auf der Flucht: Einbrecher springen in den Rhein!

Auf der Flucht: Einbrecher springen in den Rhein!

66-Jähriger stirbt bei Unfall auf L453

66-Jähriger stirbt bei Unfall auf L453

Bye! Bye! William und Kate fliegen pünktlich aus Hamburg ab

Bye! Bye! William und Kate fliegen pünktlich aus Hamburg ab

Stechmücken am Rhein werden radikal bekämpft

Stechmücken am Rhein werden radikal bekämpft

Live Ticker: So war der royale Besuch in Heidelberg! 

Live Ticker: So war der royale Besuch in Heidelberg! 

Neun Gründe, warum Deutschland nicht härter gegen Erdogan durchgreift

Neun Gründe, warum Deutschland nicht härter gegen Erdogan durchgreift

Kommentare