BGH verhandelt im Tonbänder-Streit zwischen Kohl und Ghostwriter

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Der Strei um die Tonbänder mit den Lebenserinnerungen von Helmut Kohl wird vor dem Bundesgerichtshof verhandelt. Foto: Arno Burgi

Köln (dpa) - Der Bundesgerichtshof (BGH) verhandelt am 10. Juli darüber, wem 200 Tonbänder mit den Lebenserinnerungen von Helmut Kohl gehören. Der ehemalige Bundeskanzler streitet darüber mit seinem Ghostwriter Heribert Schwan. (Az.: V ZR 206/14)

Schwan hat auf den Bändern in den Jahren 2001 und 2002 lange Gespräche mit Kohl aufgezeichnet. Auf der Grundlage dieser Gespräche verfasste der Publizist drei Memoirenbände, in denen jedoch nur Kohl als Autor genannt wird. Während der Arbeiten zum vierten und letzten Band kam es zum Zerwürfnis und Kohl beendete die Zusammenarbeit.

Der ehemalige Bundeskanzler klagte auf Herausgabe der Bänder und bekam in den Vorinstanzen recht, zuletzt beim Oberlandesgericht Köln. Schwan legte Revision gegen das OLG-Urteil ein. Ob der BGH seine Entscheidung noch an dem Freitag bekanntgeben wird, ist nicht bekannt.

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