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Wikileaks-Gründer Assange sitzt seit mehr als drei Jahren in der ecuadorianischen Botschaft in London fest. Foto: Facundo Arrizabalaga/Archiv

Assange hat Angst vor Attentat

London (dpa) - Wikileaks-Gründer Julian Assange hat Angst, ermordet zu werden.

Er gehe aus Furcht vor einem Anschlag selten auf den Balkon der Botschaft und habe seit drei Jahren kaum Sonnenlicht oder frische Luft bekommen, sagte der Australier in einem Interview des Magazins der Zeitung "The Times". Assange sitzt seit mehr als drei Jahren in der ecuadorianischen Botschaft in London fest.

Er entzieht sich damit einem in Schweden erwirkten EU-weiten Haftbefehl wegen des Verdachts auf Sexualstraftaten. In der nächsten Woche soll es Medienberichten zufolge zu Gesprächen zwischen Schweden und Ecuador kommen.

Assange soll im August 2010 in Schweden zwei Frauen sexuell belästigt und in einem Fall vergewaltigt haben. Er selbst bestreitet die Taten und vermutet einen Komplott, der letztlich zu seiner Auslieferung in die USA führen soll.

Artikel im Times Magazine

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