Syrien-Krise

Assad unter Bedingungen zu Waffenruhe bereit

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Baschar al-Assad.

Madrid/Damaskus - Der syrische Präsident Baschar al-Assad hat sich unter bestimmten Bedingungen zu einer Waffenruhe bereiterklärt.

Der spanischen Zeitung „El País“ sagte Assad am Samstag, Terroristen dürften eine Feuerpause nicht dazu ausnutzen, ihre Positionen zu verbessern. Zudem müssten andere Länder - vor allem die Türkei - daran gehindert werden, den Terroristen mehr Kämpfer, Waffen oder andere logistische Unterstützung zukommen zu lassen, hieß es in dem am Sonntag im Internet veröffentlichten Gespräch.

Assad erklärte, die Hilfe aus Russland und dem Iran sei wesentlich für die jüngsten Erfolge seiner Truppen. Syrien habe diese Unterstützung benötigt, da mehr als 80 Länder mit unterschiedlichen Mitteln die Terroristen stärkten. Einige Staaten würden sie etwa mit Geld oder Waffen direkt unterstützen. Andere böten politische Hilfe in unterschiedlichen internationalen Foren an. Das syrische Regime bezeichnet die gegen sie kämpfenden Rebellen als Terroristen.

Die USA, Russland und wichtige Regionalmächte hatten sich vergangene Woche in München auf eine Waffenruhe geeinigt, die ursprünglich an diesem Freitag hätte in Kraft treten sollen. Zuletzt hatte die Gewalt aber stattdessen zugenommen. Russland fliegt in Syrien Luftangriffe aufseiten der syrischen Armee, die USA führen eine Koalition an im Kampf gegen die Terrorgruppe Islamischer Staat (IS).

dpa

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