Oppositions-Minister unter Opfern

Anschlag in Syrien - 12 Tote nach Autobombe

Enchel - Der nächste Anschlag im Süden Syriens bestürzt das Land: Bei der Explosion einer Autobombe soll unter anderem ein Minister ums Leben gekommen sein.

Bei einem Autobombenanschlag im Süden Syriens sind am Donnerstag nach Angaben der Opposition mindestens zwölf Menschen getötet worden, unter ihnen ein "Minister" der provisorischen Regierung der Opposition. Darüber hinaus habe es dutzende Verletzte gegeben, sagte der Sprecher der Opposition, Schadi al-Dschundi, telefonisch der Nachrichtenagentur AFP.

Der Anschlag wurde nach seinen Angaben in Enchel in der Provinz Daraa verübt, als dort ein Gebäude der Gendarmerie eröffnet wurde. Bei dem getöteten "Minister" handelte es sich demnach um den Ressortschef für Kommunalverwaltung, Jaacub al-Ammar.

Die provisorische Regierung der Opposition wurde im November 2013 gebildet. Sie führt die Amtsgeschäfte in den Gebieten, die von den Aufständischen kontrolliert werden. In Syrien herrscht seit dem Frühjahr 2011 Bürgerkrieg.

AFP

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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