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Angst vor Nebenwirkungen: Jeder Vierte will sich nicht gegen Corona impfen lassen

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Von: Julian Baumann

Ein Mann hält im Institut für Tropenmedizin an der Uniklinik Tübingen eine Spritze in der Hand, mit der einer jungen Frau, die erste Probandin, ein möglicher Wirkstoff gegen das Coronavirus gespritzt wurde. Der Wirkstoff kommt von der Tübinger Firma Curevac.
Wie wirkt sich ein möglicher Corona-Impfstoff auf den Alltag aus? © Christoph Schmidt/dpa

Die Barmer-Krankenkasse befragte 2.000 Personen zu ihrer Impfbereitschaft. Jeder Vierte gab an, dass eine Corona-Impfung für ihn nicht infrage käme - als Grund nannten sie mögliche Nebenwirkungen.

Stuttgart - Baden-Württemberg will Mitte Dezember mit den Impfungen gegen das Coronavirus beginnen und befindet sich bereits seit Oktober in der Vorbereitung. Die Barmer-Krankenkasse befragte im Rahmen einer Studie 2.000 Personen zu ihrer Impfbereitschaft. Knapp die Hälfte gab an, dass sie sich gegen das Virus impfen lassen wollen. Es gab jedoch auch Zweifler. Laut den Ergebnissen der Umfrage kommt eine Corona-Impfung für jeden Vierten nicht infrage. Als Gründe nannten die Befragten die Angst vor möglichen Nebenwirkungen und das mangelnde Vertrauen in die Sicherheit des Impfstoffs.

Wie BW24* berichtet, will sich jeder Vierte aus Angst vor Nebenwirkungen nicht gegen Corona impfen lassen.

Im Kampf gegen das Coronavirus in Baden-Württemberg (BW24* berichtete) ist eine Impfung sicherlich ein großer Schritt. Laut Experten ist die Pandemie damit jedoch nicht besiegt. *BW24 ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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