2016 Ende des Insolvenzverfahren bei KirchMedia

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Der frühere KirchMedia-Geschäftsführer Dieter Hahn im Verhandlungssaal im Oberlandesgericht in München (Archivbild am 16.11.2012).

München - Das Insolvenzverfahren für das frühere Medienunternehmen KirchMedia soll 2016 zum Abschluss kommen. Bis dahin werde es weitere Abschlagszahlungen an die Gläubiger geben

Das teilte Insolvenzverwalter Michael Jaffé am Donnerstag in München mit. Zugleich gab er nach der Zustimmung des Gläubigerausschusses die Auszahlung weiterer 200 Millionen Euro bekannt. Dabei handelt es sich um die neunte Abschlagzahlung, eine zehnte sei noch für dieses Jahr geplant.

Insgesamt sind damit bisher rund 2,2 Milliarden Euro an die KirchMedia-Gläubiger geflossen, darunter sowohl Banken als auch Unternehmen und Privatleute. Das Gesamtvolumen der Forderungen beläuft sich derzeit auf rund 5 Milliarden Euro. Möglich geworden sei die bisherigen Auszahlungen unter anderem durch die langjährige Verwertung der Film-Bibliothek, durch Beteiligungsverkäufe sowie durch die Restrukturierung und den Verkauf von operativen Bereichen, hieß es in der Mitteilung.

dpa

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