In Elmau

Bis zu 15.000 Polizisten sollen G7-Gipfel schützen

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Bayerische Polizisten mit Maschinenpistole (Archivbild).

München – Bayerns Innenminister Herrmann (CSU) kündigt an: Bis zu 15.000 Polizisten werden den G7-Gipfel im kommenden Juni in Oberbayern schützen.

„Das ist eine Spitzenbelastung, aber wir werden das hinkriegen“, sagte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) dem "Münchner Merkur" (Dienstagsausgabe). Bayern dringt auch darauf, dass in diesen Tagen wieder Grenzkontrollen in Deutschland eingeführt werden, um potenzielle Gewalttäter vor der Einreise aufzugreifen. „Jedem, der überlegt, beim Gipfel gewalttätig zu werden, rate ich: Bleib zuhause. Wir gehen konsequent vor, wir werden mit starken Kräften präsent sein“, sagte Herrmann. Er warnte jedoch auch davor, solche Zustände herbeizureden. "Es hat mehrere Gipfel gegeben, die durchaus ruhig verlaufen sind.“

Es müsse zudem auch möglich sein, auch in der Nähe von Elmau gegen die Veranstaltung demonstrieren zu können. Schon jetzt sind nach seinen Angaben etliche Gegendemonstrationen angemeldet. Ende Mai und am 6. Juni sind Kundgebungen auf dem Marienplatz angemeldet, von 4. bis 6. Juni treten die Gipfel-Gegner in Garmisch und Mittenwald auf. Für 7. Juni ist zudem ein Sternmarsch zum Schloss Elmau geplant. „Da wird man sehr genau reden müssen, wo der Sternmarsch endet“, sagte Herrmann der Zeitung: „Wohl eher nicht direkt am Schloss.“

Am 7. und 8. Juni werden die Staats- und Regierungschefs der sieben größten Wirtschaftsnationen im oberbayerischen Elmau (Landkreis Garmisch-Partenkirchen) tagen, darunter US-Präsident Barack Obama. Er gilt als der weltweit am aufwendigsten geschützte Politiker. Obama ist der erste US-Präsident seit über 20 Jahren, der in Bayern empfangen wird. 1992 war George Bush sen. Gast des Wirtschaftsgipfels in München.

mm

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