Nach Überwinterung

Garten: Wegen Frost – Pflanzen erst nach diesem Tag wieder nach draußen stellen

Wann ist der beste Tag gekommen, Pflanzen nach der Überwinterung wieder nach draußen zu stellen? Für die meisten Garten-Liebhaber ist dieses Datum im Mai ein wichtiger Termin:

Die kalten Monate haben unsere Kübelpflanzen im warmen Zuhause verbracht – doch im Frühling wird es Zeit, sie wieder an die frische Luft im Garten zu gewöhnen. Doch welcher Tag ist optimal, um die empfindlichen Pflanzen wieder nach draußen zu stellen, ohne dass ihnen Frost zum Verhängnis wird? Für viele Gärtner sind die Eisheiligen ein wichtiger Termin im Kalender. Diese Tage sollten unbedingt abgewartet werden, bevor man empfindliche Pflanzen in den Garten zurück befördert. HEIDELBERG24* berichtet, was man dabei sonst noch beachten sollte:

Frost im Garten: Kübel-Pflanzen erst nach den Eisheiligen nach draußen stellen

Die Eisheiligen bringen jedes Jahr üblicherweise den letzten Nachtfrost, bevor der Sommer in den Startlöchern steht. Dieses Jahr werden die Eisheiligen in Baden-Württemberg vom 11. bis 14. Mai erwartet,* in Norddeutschland sogar nur vom 11. bis 13. Auch Garten-Liebhaber müssen den drohenden Wetter-Umschwung berücksichtigen – denn wer besonders frostempfindliche Pflanzen zu diesem Zeitpunkt bereits aus dem heimischen Winterschlaf geholt hat, riskiert Frost-Schäden.

Der richtige Zeitpunkt, um Pflanzen nach draußen zu stellen, ist wichtig. (Symbolfoto)

Sind die Eisheiligen aber erst einmal überstanden – und die Blumen optimalerweise richtig zurückgeschnitten* – kann man damit beginnen, seine Kübelpflanzen wieder an den Garten zu gewöhnen. Als Stichtag gilt also spätestens der 15. Mai. Experten empfehlen, die Blumenkübel dann an frostfreien Tagen erst einmal stundenweise nach draußen zu stellen. Am besten an einen schattigen und windgeschützten Platz. Denn nach den Wintermonaten voller künstlicher Beleuchtung können auch Pflanzen dazu neigen, einen Sonnenbrand zu entwickeln oder gar auszutrocknen, wie mein-schoener-garten.de berichtet.

Frost im Garten: Ab wann dürfen Pflanzen dauerhaft nach draußen gestellt werden?

Bevor man die Pflanzen im Frühjahr wieder in den Garten stellt, empfehlen Garten-Experten übrigens, sie genauestens auf Schädlinge wie Blattläuse zu überprüfen. Auch über das Umtopfen sollten Hobby-Gärtner nachdenken, bevor die Kübelpflanze zum ersten Mal nach draußen verfrachtet wird. Sobald kein Nachtfrost mehr angekündigt ist, dürfen die empfindlichen Kübelpflanzen dann auch bereits die Nacht im Freien verbringen. Doch Vorsicht: Werden die Nächte im Mai wieder kälter, müssen die Planzen dringend rechtzeitig abgedeckt oder wieder ins Warme gebracht werden.

Dieses „Hin-und-her“ der Pflanzenkübel mag zwar mühsam sein – lohnt sich aber spätestens, wenn sie sich langsam und schonend an das zunehmende Sonnenlicht gewöhnt haben und neue Triebe sprießen. Zwei Tricks vereinfachen den Transport von Kübelpflanzen bei der Umgewöhnung auf den Garten enorm: Zum einen sollte man sie einige Tage zuvor nicht mehr gießen, zum anderen können Rolluntersetzer oder eine Sackkarre bei schwereren Kübeln den Transport erleichtern. Hier lesen Sie außerdem, wie Sie ihren heimischen Garten optimal für den Frühling vorbereiten.* (kab) *HEIDELBERG24 ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Franziska Gabbert/dpa

Das könnte Dich auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare