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Schön, sicher, sparsam – was man bei Lichterketten jetzt beachten sollte

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Von: Tobias Becker

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In der Weihnachtszeit leuchten Häuser wieder besinnlich mit Lichterketten und anderem Schmuck. Worauf muss man achten, um sicher, sparsam und dennoch schön unterwegs zu sein?

Der Herbst ist schon seit einigen Tagen in Baden-Württemberg angekommen, nun geht es Schritt für Schritt in Richtung besinnliche Jahreszeit. Die Lebkuchen sind im Supermarkt vorhanden, die Wunschzettel der Kinder wachsen und für viele Menschen gehört in den Wochen vor Weihnachten auch die Beleuchtung fest zum alljährlichen Inventar. Doch vertragen sich Lichterketten mit dem Energiesparen?

Lichterketten in der Weihnachtzeit: LED-Lampen als energiesparende Alternative

Ja, wenn man auf LED-Lampen umstellt. Der Grund ist einfach: Sie halten länger und fressen weniger Strom als die herkömmlichen Halogen- oder Glühlämpchen. Im Vergleich zu Batteriebetriebenen Baumkerzen entsteht deutlich weniger Sondermüll. Wie die Verbraucherzentrale schreibt, spart man bei LED-Lampen sogar relativ schnell nach dem Umstieg.

Nur ein Zehntel des Stroms wird verbraucht und viel besser noch: Sie halten auch rund 100-mal länger. Hintergrund der Rechnung ist die Leistungsaufnahme der Lampen. Während eine LED-Lichterkette mit fünf Watt klarkommt, brauchen die herkömmlichen Ketten rund 50 Watt. Von batteriebetriebenen Lichterketten rät die Verbraucherzentrale ab. Zu teuer, zu dreckig.

Energie und Geld sparen bei der Lichterkette: Farbe und Sichtbarkeit sind wichtig

Nun klingen Leuchtdioden nicht unbedingt besinnlich, dabei ist Besinnlichkeit genau das, was die Weihnachtszeit für viele Menschen zur schönsten Zeit des Jahres macht. Es muss aber gar nicht auf die gemütliche Ausstrahlung der Lichterketten verzichtet werden, nur weil man Energie sparen möchte. So gibt es ja auch Supermärkte, die an der Öffnungszeit schrauben, um Energie einzusparen - und nicht ganz schließen.

Lichterketten sind nur dann schön, wenn sie auch jemand bewundern kann. Heißt: Wenn sie keiner sieht, kann man sie getrost ausschalten. Bei Sonnenlicht braucht es keine Lampen. Hinzu kommt, dass LED-Lampen durchaus gemütlich sein können, je nach Farbtemperatur. Die wird auf der Verpackung in Kelvin (K) angegeben. Weniger als 3.000 K bedeutet dementsprechend warmweißes, gelbliches Licht. Perfekt besinnlich!

Lichterketten in der Weihnachtszeit: Sicherheit geht vor – diese Zertifikate helfen

Aufpassen sollte man gerade bei der Außenbeleuchtung. Wer im Garten oder am Balkon LED-Lichterketten anbringen will, liegt auch dort mit dieser Alternative nicht falsch. LED-Lampen laufen bei Kälte zur Höchstform auf – passend zur Weihnachtszeit im Außenbereich also. Einziges Problem: Trafo und Kabel müssen gegen Wasser geschützt sein, auch gegen Spritzwasser, damit es keinen Kurzschluss gibt.

Solar-LED-Lichterketten sind da eine mögliche und umweltschonende Alternative. Um auch die Sicherheit im Auge zu behalten, sollte man im Außenbereich auf die Kürzel IP44, IP54, IP64 oder ein „Tropfen im Dreieck“-Zeichen achten. Auch die Prüfsiegel GS (geprüfte Sicherheit), das VDE- oder TÜV-Siegel helfen bei der Wahl. Ein „CE“ dagegen dient nur dafür, die EU-Richtlinien einzuhalten. (tobi)

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