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Eis im Öko-Test: Bestnote – diese Produkte sind „sehr gut“

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Von: Teresa Knoll

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Der Sommer kommt und da kann man sich ruhig mal ein Schokoladen-Eis gönnen. Die Sorten, die Öko-Test geprüft hat, schneiden dabei überwiegend sehr gut ab.

Es ist heiß und viele kühlen sich gerne mit Eiscreme ab. Wem Schokoladen-Eis am liebsten ist, der darf jubeln: Öko-Test nahm das Speiseeis von 20 Marken unter die Lupe, darunter Bio-Marken sowie Sorten mit und ohne Extras. Die meisten überzeugen auf ganzer Linie und nur eine fiel durch. Den vollständigen Test von Öko-Test – wie auch andere Testberichte – kann man kostenpflichtig online einsehen.

VerbrauchermagazinÖko-Test
Erstausgabe1985
HauptsitzFrankfurt

Schokoladen-Eis im Öko-Test: Einige enthalten Spuren von Mineralöl

Bewertet werden die Inhaltsstoffe, wie das Eis schmeckt und sich anfühlt sowie weitere Mängel. Öko-Test achtet gesondert darauf, ob die Süßspeisen bedenkliche Stoffe beinhalten – was leider bei einigen der Fall ist. Folgende Eiscremes erhalten in allen Kategorien die Bestnote und enthalten keine Schadstoffe: 

Spuren von Mineralöl sind in einigen Sorten enthalten, allerdings so gering, dass die meisten trotzdem mit einem „Sehr gut“ abschneiden. Diese Verunreinigung kann beim Abbau der Rohstoffe wie den Kakaobohnen über Fließbänder oder andere Maschinenteile ins Eis gelangen. Bei Häagen-Dasz und Eismann sind die Werte allerdings erhöht. Bestandteile von Mineralöl fand Öko-Test auch in fast allen getesteten Olivenölen.

Schokoladen-Eis im Öko-Test: Sehr gutes Eis enthält kein Aroma

Das Dessert von Eismann enthält zudem aromatische Mineralölkohlenwasserstoffe (MOAH), was krebserregend sein kann, und fällt daher durch. Auf dem drittletzten Platz liegt das Eis von Bruno Gelato, in das verarbeitete Euchema-Algen eingearbeitet sind. Genau wie das Carrageen im Ben & Jerry´s ist das ein Verdickungsmittel, das möglicherweise Entzündungen im Darm auslöst. 

Einige wenige Hersteller verwenden Aroma, um dem Geschmack nachzuhelfen. Die Experten von Öko-Test sind aber der Meinung, dass man sehr gutes Eis auch ohne diese Zusatzstoffe produzieren kann und geben dafür Punktabzug. Positiv ist, dass alle die Inhaltsstoffe ihrer Süßspeisen korrekt gekennzeichnet haben. 

Schokoladen-Eis im Öko-Test: Manche Hersteller schummeln bei den Kalorien

Die Experten nahmen auch den Zuckergehalt genau unter die Lupe. Manche Hersteller geben ihn pro 100 Milliliter an. Da kann es ein, dass in das Eis ordentlich Luft eingearbeitet wird. Dann ist der Zuckergehalt scheinbar niedriger als bei der Konkurrenz, die ihn pro 100 Gramm angibt. Zu viel Zucker fand Stiftung Warentest auch in Wasser- und Fruchteis.

Ob mit oder ohne Extras wie Schokoladenröllchen, Stückchen von Brownies und Schokosoße, bleibt jedem selbst überlassen. Die Tester geben hier nur „Rios Premium Schokolade Eiscreme“ von Penny Punktabzug, weil sich die Schoko-Brocken durch den pulvrigen Kakao stumpf anfühlen. Am stärksten nach Schokolade schmeckt übrigens das „Gustavo Gusto schokt richtig! Schokoladeneis“. In der Öko-Test-Ausgabe wurden auch 50 Pilsbiere untersucht – eine Marke schnitt dabei besonders schlecht ab. (resa)

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