Anwältin blamiert sich bei WWM

Jauch zu Kandidatin: "Das ist natürlich peinlich"

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Anwältin Julia Hartwig tat sich bei "Wer wird Millionär?" schwer mit einer Frage aus ihrem Fachgebiet.

München - Ein Blackout ist bei den Kandidaten auf dem heißen Stuhl bei "Wer wird Millionär?" keine Seltenheit. Doch selbst Günther Jauch staunte am Montagabend über die Probleme seines ratlosen Gegenübers.

Dass sie sich mit deutschen Gesetzen auskennt, kann man von einer Anwältin wohl erwarten. Sicher ist Julia Hartwig in ihrem Job auch hervorragend. Beim RTL-Quiz "Wer wird Millionär?" bereitete der Magdeburgerin dennoch ausgerechnet eine Frage um das deutsche Recht massive Probleme.

Vielleicht hatten die 28-Jährige, die trotz ihres Alters bereits ihre eigene Anwaltskanzlei führt, die Schwierigkeiten aus der Fassung gebracht, die ihr Mikro anfangs machte. Das verweigerte seinen Dienst und musste ausgetauscht werden. Moderator Jauch, der es sich kürzlich mit den Bewohnern von Bitterfelder verscherzt hatte, konnte sich nicht verkneifen, die Juristin ein wenig zu piesacken und fragte scherzhaft, ob man nicht besser die Kandidatin austauschen sollte.

Die ersten Runden verliefen dann reibungslos - bis die 32.000-Euro-Frage dran war. Die lautete: "Auf wie viel Uhr stelle ich gemäß Straßenverkehrsordnung StVO meine Parkscheibe ein, wenn ich mein Auto um 9.10 Uhr parke?" Aus folgenden Antwortmöglichkeiten galt es die richtige auszuwählen: A: 9 Uhr, B: 9:10 Uhr, C: 9:15 Uhr, D: 9:30 Uhr.

Die auf Strafverteidigung spezialisierte Hartwig kam ins Schleudern, und nicht nur Jauch fand das "natürlich peinlich", wie er ihr aufs Brot schmierte. Die 28-Jährige zog den Telefonjoker - doch der ging nicht ran! Zum Glück hatte sie wenig später ihren Ersatzhelfer am Rohr. Der tippte auf Antwort D. 

Die Magdeburgerin wollte es aber genau wissen: "Woher weißt du was?" - "Ich weiß es nicht", kam die wenig befriedigende Antwort. "Und wenn es D nicht ist, was dann?", hakte Hartwig nach. "Dann war's falsch", kam es knochentrocken aus dem Telefon.

Die Juristin legte sich erst fest, als auch der 50:50-Joker Antwort D übrig ließ. Das war auch ihr Glück, denn D stimmt tatsächlich.

Die erspielten 32.000 Euro reichten der 28-Jährigen dann auch, hier beendete sie ihr Spiel - wohl auch, um sich weitere Peinlichkeiten zu ersparen. 

hn

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