Unglaublich gut: Gyoza-Rezept zum Nachkochen

Exklusiv: Münchner „The Taste“-Kandidatin Lena kocht uns einen ihrer besten Löffel

Mit ihren Gyoza, japanische Teigtaschen, hat Lena aus München in der Sat.1-Kochshow „The Taste“ die Juroren begeistert. Für uns hat sie das Erfolgsrezept nachgekocht.

Update vom 30. November 2017: Leider hat es die „The Taste“-Kandidatin Lena nicht ins große Finale geschafft. Wie es bei der Münchnerin jetzt weitergeht und was eigentlich hinter den Kulissen der Koch-Show passiert, können Sie im Video und im Interview auf tz.de* erfahren. 

München - Bei der Sat.1-Kochshow „The Taste“ begeistert Lena aus München-Giesing Woche für Woche die Jury aufs Neue. Eines ihrer besten Rezepte sind die sogenannten Gyoza - japanische Teigtaschen. Von diesen Gyoza, einem ihrer besten Löffel im Solokochen, war auch Roland Trettl hin und weg: „Lenas Löffel hat mich völlig überzeugt. Das war Champions-League”, schwärmte ihr Coach und Starkoch Roland Trettl danach.

Exklusiv für uns hat Lena ihr Gyoza-Rezept nachgekocht:

Insgesamt acht Teilnehmer sind noch im Rennen von „The Taste“. Am Mittwoch um 20.15 Uhr (Sat. 1) entscheidet sich in der nächsten Folge, ob Lena den Sprung ins große „The Taste“-Finale schafft. 

Wer sich an den köstlichen Gyozas selbst probieren möchte, hier gibt es das ausführliche Rezept zum Nachkochen.

Das Rezept: Gyoza mit Wasabi-Mayo und Sesam-Crunch


Teig: 

Hier eignet sich hervorragend der schon tiefgefrorene Teig aus dem Asiamarkt. Am besten der Runde. Wer den Teig gerne selbst machen möchte kann das auch. Er besteht grundlegend aus nur drei Zutaten:

- Weizenmehl (Typ 405), 400 g

- Heißes Wasser, 300 ml

- Kartoffelmehl zum Ausrollen (damit der Teig nicht klebt)

Füllung:

- 400g Schweinehack oder auch gemischt Halb und Halb 

- Chinakohl, hier sollte 1/4 reichen oder ein kleiner Halber 

- Ingwer daumengroßes Stück 

- Knoblauch 1-2 Zehen 

- Koriander (1 Bund) und etwas zum Garnieren 

- Chili 

- Sesamöl 

- Sesam 

- Sojasauce 

- Honig 

- Reißessig 

- Wasabi

Wasabi-Mayo:

- 1 Ei (zimmerwarm) 

- ca 100 ml Sonnenblumenöl 

- Wasabi (je nach Geschmack) 

- Limettenabrieb und etwas Saft 

- Salz und Zucker zum Abschmecken

Crunch:

- Sesam schwarz und weiß (oder was man da hat) 

- 4 Nori Blätter 

- Honig 

- Sesamöl

Zubereitung: 

Chinakohl und Koriander klein hacken, Ingwer und Knoblauch fein reiben, Chili ebenso (Kerne weglassen), mit angerösteten Sesam und Hackfleisch vermengen.

Etwa ein bis zwei Teelöffel Wasabi mit etwas Reisessig, Honig und Sesamöl verrühren und ebenfalls unter die Masse mischen.

Zum Füllen der Teigtaschen den tiefgefrorenen Teig rechtzeitig aus dem Kühlschrank holen und ein leicht angefeuchtetes Küchenpapier darüberlegen, sodass der Teig nicht austrocknet. Auf ein einzelnes Teig-Blatt etwa einen Teelöffel (je nach Größe) auch etwas mehr von der Masse geben. Mit dem Finger den Rand mit etwas Wasser bestreichen und zu einem Halbkreis zusammenfalten. Nun bekommt die Gyoza ihre typische Form. Den Halbkreis aufstellen und den Rand entlang kleine Falten legen. So geht die Teigtasche nachher beim Braten und Dämpfen nicht auf.

Die Gyoza nun in einer Pfanne mit etwas Sesamöl kurz aufgestellt anbraten. Nicht wenden nur auf der unteren Seite anbraten lassen. Dann einen Schluck Wasser in die Pfanne geben (vorsichtig, damit sie nicht umfallen) und sofort einen Deckel darauf geben, sodass die Goyas dämpfen. Nach circa vier Minuten den Deckel abheben und restliches Wasser verdampfen lassen bis Goyas wieder von unten anfangen zu braten. Fertig sind die Gyoza, wenn sie oben gedämpft und unten wieder schön knusprig sind.

Wasabi Mayo: Zimmerwarmes Ei in ein hohes Gefäß geben mit etwa 1-2 TL Wasabi, etwas Salz und Zucker. Mit dem Pürierstab alles vermengen. Nun langsam das auch zimmerwarme ÖL eintropfen lassen und dabei immer weiter Pürieren, bis eine cremige Konsistenz entsteht. Mit etwas Limettenabrieb und ein paar spritzen Saft abschmecken.

Crunch: Noriblätter in ganz ganz feine Streifen schneiden (geht am besten mit einer Schere oder einem sehr scharfen Messer). Mit etwas Sesam und Sesamöl in einer Pfanne anrösten. Leicht salzen und mit Honig karamellisieren. Dann auf ein Backpapier geben und auf einer kühlen Fläche aushärten lassen.

Anrichten auf dem Löffel: Etwas Soja-Sauce auf dem Boden des Löffels geben, das Gyoza mit knuspriger Seite nach oben darauf legen mit Wasabi-Mayo beträufeln und mit etwas von dem zerstoßenem Sesam-Crunch und Korianderblättern garnieren.

Guten Appetit, wünscht Lena!

Rezept zum Nachkochen: Lasagne Salsiccia

Und noch ein Erfolgsrezept, mit dem sie eine Runde weitergekommen ist, hat uns Lena verraten. Ihre dekonstruierte Lasagne mit einem Salsiccia-Ragù mit einer cremigen Burrata-Schicht und einem Parmesan-Chip. Mit diesem Löffel konnte sie Roland Trettl überzeugen, sie in sein Team aufzunehmen.

Lenas dekonstruierte Lasagne mit Salsiccia-Ragù war die Eintrittskarte in Roland Trettls Team. „The Taste“ – immer mittwochs, um 20.15 Uhr in SAT 1.

Zutaten:

200 g Salsiccia

1 Dose Tomaten

2 Hand voll kleine aromatische Tomaten

2 Schalotten 

1 Zehe Knoblauch 

2 Karotten Karotten 

1/2 Sellerie 

Bund Basilikum 

2 Eier 

125 g Hartweizengriess 

75 g Weizenmehl 

zum Bestreuen Parmesan 

1 Glas Rotwein 

2 EL Pinienkerne 

1 Burrata

Zucker

Salz

Pfeffer

Zubereitung für 2 Personen: 

Für den Pastateig: Hartweizengries und Mehl auf die Arbeitsfläche geben und in der Mitte eine Mulde für die Eier bilden. Gries, Mehl mit den Eiern zunächst mit einer Gabel verrühren und danach kneten bis sich ein weicher homogener Teig ergibt. Danach mit Hilfe einer Nudelmaschine in dünne Teilplatten wälzen. Für das Salsiccia Ragù: Karotten, Sellerie, Schalotten in feine Würfel schneiden und mit etwas Knoblauch und einer guten Priese Zucker in einer Pfanne mit Olivenöl anschwitzen. Die kleingeschnittene Salsiccia dazugeben und mit braten. Mit Rotwein ablöschen und die Dosentomaten dazu geben. Auf mittlerer Flamme köcheln lassen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Für die Basilikum-Burrata-Schicht: Pinienkerne in einer Pfanne anrösten und mit dem Bund Basilikum, etwas Salz und Olivenöl vermixen. Zur Seite stellen. Burrata in gewünschte Größe rupfen und auch bereitstellen. Parmesankruste: etwas feingeriebenen Parmesan auf ein Backblech geben und im Ofen bei 200 Grad schmelzen lassen. Danach herausholen und abkühlen lassen zu Parmesan-Chips. Nun die Pastaplatten in gewünschter Größe in gesalzenem Wasser garen. Wenn sie al dente sind abschöpfen. Jetzt geht es ans Schichten: Abwechselnd eine Lage Pasta mit einer Schicht Ragù, und Burrata mit Pesto schichten. Als oberste Schicht den knusprigen Parmesan-Chips. Danach in einem Happs genießen.

Guten Appetit, wünscht Lena!

Video: Glomex


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