Preisträger werden heute bekannt gegeben

Grimme-Preis: Diese TV-Produktionen haben eine Chance

Essen - In Essen werden die Grimme-Preisträger bekanntgegeben. 65 Produktionen und Fernsehgrößen haben in diesem Jahr eine Chance, einen der rund ein Dutzend Bildschirmtrophäen zu gewinnen.

Die deutschsprachige Fernsehwelt schaut wieder auf die Grimme-Preise. 65 Produktionen und Fernsehgrößen haben in diesem Jahr eine Chance, einen der rund ein Dutzend Bildschirmtrophäen zu gewinnen. In Essen gibt das Grimme-Institut am Mittwoch (11.00) die Preisträger bekannt.

Kleine TV-Reihen wie der „Tatortreiniger“ haben ebenso große Hoffnungen wie die Blockbuster „Tannbach“ oder „Die Spiegel-Affäre“. Im Reigen um Grimme-Ehren spielt auch der Zweiteiler „Alles muss raus - Eine Familie rechnet ab“ um die Pleite der Drogeriemarktkette Schlecker mit.

Vor allem die Auszeichnungen in der Informations- und Kulturkategorie dürften die Öffentlich-Rechtlichen bei der 51. Grimme-Preisvergabe wieder für sich verbuchen. Bis auf die Co-Produktion „Die Kinder von Aleppo“ von ZDF, Arte dem britischen Privatsender Channel 4 sind nur die Öffentlich-Rechtlichen in der Endrunde.

Die Privaten warten aber wieder vor allem mit Stefan Raab auf. Der Tausendsassa der Unterhaltung ist dieses Mal für die außergewöhnliche und emotionale Vorstellung der Kandidaten beim Bundesvision Song Contest nominiert. Eine Doppelchance bietet sich Vox. Der Sender ist mit „Die Höhle der Löwen“ und „Sing meinen Song - Das Tauschkonzert“ in der Kategorie Unterhaltung zweimal am Start.

Bei der Bekanntgabe der Gewinner wollen die Grimmer-Macher in Essen auch die ersten Preisträger präsentieren. Da stehen zum Beispiel Francis Fulton-Smith als Franz-Josef Strauß in „Die Spiegel Affäre“ oder Heiner Lauterbach in „Tannbach“ zur Auswahl.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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