Peinliche Situation

Gemein! Frank Rosin in TV-Show übel vorgeführt: „Richtig sch***e“

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Frank Rosin musste auf die Waage.

Star-Koch Frank Rosin kämpft in der neuen Show „Rosins Fettkampf“ (Kabel eins) auch gegen seine eigenen Pfunde. In der ersten Show stellte er sich einer peinlichen Situation.

Update vom 4. Januar 2019: Als Koch ist man den Verlockungen der Küche stets ausgesetzt. Klar also, dass hier und da gerne mal ein Pfund zu viel am Körper klebt. Diesen Pfunden sagen in einer neuen Kabel-eins-Show zwei deutsche Star-Köche den Kampf an: Frank Rosin und Sebastian Lege. Und gleich in der ersten Folge von „Rosins Fettkampf“ am Donnerstagabend gab es eine peinliche Situation für Namensgeber Frank Rosin.

Aber zunächst mal zur Idee der Show: Jeder Star-Koch hat ein Team aus mehreren No-Name-Kandidaten hinter sich, die natürlich alle mit zu vielen Kilos zu kämpfen haben. Durch gesunde Küche, Sport und gesundheitliche Überwachung sollen diese Kilos verschwinden. Auch bei den Köchen. 

Frank Rosin im „Fettkampf“: „Sehr peinlich. Richtig scheiße.“

Auch deshalb stellte sich Frank Rosin, dessen Onkel tödlich angegriffen wurde, gleich zu Beginn der Sendung der unangenehmen Wahrheit. Nur mit einer grauen Jogginghose bekleidet und obenrum nackt – der kräftige Bauch schutzlos der Kamera ausgesetzt – stellte sich Rosin auf die Waage. Die Anzeige enthüllte: Satte 123,8 Kilo wiegt der 52-Jährige. Sein Bauchumfang: 125 Zentimeter. Große Scham bei Rosin, der soeben im TV bloßgestellt worden war. „Alter, wenn das einer hört“, sagte der Zwei-Sterne-Koch und kommentierte sein Gewicht dann mit den Worten: „Sehr peinlich. Richtig scheiße.“

Video: So schlägt sich Christoph beim „Fettkampf“ mit Rosin

Am Ende jeder Sendung fliegt übrigens immer ein Kandidat aus dem Team, das prozentual am wenigsten abgenommen hat. Das können auch die beiden Star-Köche sein. Doch ob es Frank Rosin so weit kommen lassen wird? Nach dieser Bloßstellung im TV dürfte er alles dafür tun, dass es möglichst lange nicht so sein wird. 

„Tintenfischbockwurst“: Frank Rosin entdeckt in Küche, was er noch nie gesehen hat

Unser Artikel vom 14. Dezember 2018: 

Seit neun Jahren reist Frank Rosin quer durch Deutschland, um heruntergekommenen Betrieben wieder auf die Beine zu helfen. In der letzten Folge von „Rosins Restaurants“ auf Kabel eins am Donnerstagabend gab es eine Premiere, denn der Sternekoch eilte erstmals einem Wirtshaus in Österreich zu Hilfe. Doch dort wird ihm etwas serviert, das er definitiv noch nie auf dem Teller hatte: Ein „Bockwurst-Tintenfisch“.

„Rosins Restaurants“ auf Kabel eins hilft „100 Jahre altem Schrotthaufen“

Das Prinzip bei „Rosins Restaurants“ bewährt sich mittlerweile seit fast einem Jahrzehnt. Der TV-Koch kommt in ein desolates Wirtshaus, in dem es sowohl am angenehmen Ambiente als auch an Kochkünsten mangelt. Die Aufgabe Frank Rosins ist es nun, dem Betrieb wieder auf die Beine zu helfen. So auch dem „Gasthaus am Silbersee“ nahe Wien. 

In vierter Generation betreibt die Familie das Haus, seit 100 Jahren ist es schon eine Gaststätte. Und das sehe man laut Frank Rosin. Im Eingangsbereich liegen überall Bücher, Leergut und alte Kisten herum. Ein „100 Jahre alter Schrotthaufen“, wie der Sternekoch urteilt. Auch finanziell geht es dem Gasthaus miserabel. 130.000 Euro Schulden häuften sich über die Jahre an, der Vater und Wirt muss zusätzlich Taxi fahren. Eine schwierige Aufgabe für Frank Rosin, das Haus wieder auf Vordermann zu bringen. Die Gastronomie werde schlichtweg von „hilflosen Menschen“ betrieben, wie er findet. 

Um das Essen im „Gasthaus am Silbersee“ einschätzen zu können, lädt Frank Rosin 20 Testesser ein - so wie in jeder Folge. Die Küche muss ein Drei-Gänge-Menü zaubern, die Gäste und der Sternekoch selbst geben anschließend eine Bewertung ab. Die Hauptspeise bekommt dabei eine vernichtende Kritik - vor allem wegen einer kurios präsentierten Zutat. 

Video: Frank Rosin strippt

Testessen bei „Rosins Restaurants“ geht in die Hose - Sternekoch flüchtet sich in Humor

Die Vorspeise kommt noch einigermaßen gut weg. Die Kürbissuppe reißt Frank Rosin zwar nicht vom Hocker, ist aber solide gekocht und „bodenständig“. Doch schon bei der Zubereitung der Hauptspeise, einem Grillteller mit Fritten, kann der 52-Jährige seinen Augen nicht trauen. Zusammen mit den Pommes frittiert der Koch des Gasthauses ein Wiener Würstchen im selben Fett. Weil er die Wurst zuvor an einem Ende eingeschnitten hatte, biegt sie sie sich zu allen Seiten und erinnert Frank Rosin offenbar an Tentakel.

„Das ist der berühmte Bockwurst-Tintenfisch. Kommt nur in österreichischen Gefilden vor und schwimmt in der Donau. Den kann man nur mit den Füßen fangen, weil er sich an stinkenden Füßen festsaugt“, witzelt der Sternekoch.

Bei seiner Sendung „Rosins Restaurants“ hilft der Sternekoch Betrieben aus der Patsche. Doch ein Gericht in seiner letzten Sendung sorgt für Kopfschütteln. 

Doch auch geschmacklich kann der exotische „Bockwurst-Tintenfisch“ nicht überzeugen. Frank Rosin verzieht bei der Kostprobe das Gesicht und meint: „Wie kann man eine nasse, feuchte Bockwurst in der Fritteuse garen? Das ist unterirdisch.“ Aber auch das restliche Fleisch am Teller sei so zäh wie eine Schuheinlage. Erst die Nachspeise kann das Testessen zumindest ein wenig aufwerten.

Video: TV-Koch Frank Rosin eilt österreichischem Wirtshaus zu Hilfe

„Rosins Restaurants“ führt trotz „Bockwurst-Tintenfisch“ zum Erfolg

Doch wie so häufig bei der Kabel-eins-Sendung kann Frank Rosin nach einer Wochen intensiver Arbeit dem „Gasthaus am Silbersee“ aus der Patsche helfen. Der gesamte Betrieb wird renoviert und das Personal geschult. Beim finalen Testessen erreicht das Team des Wirtshauses 47 von 50 Punkten, das Menü rund um den „Bockwurst-Tintenfisch“ bekam zuvor nur magere 33 Punkte. 

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mef/mes

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