Umfrage

Eurovision Song Contest: Viele kennen "Elaiza" nicht

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Vertreten uns mit ihrer Band "Elaiza" beim Eurovision Song Contest (l-r): Natalie Plöger, Ela Steinmetz und Yvonne Grünwald.

Berlin - Beim diesjährigen Eurovision Song Contest geht für Deutschland "Elaiza" ins Rennen. Die Mehrheit der Bundesbürger kennt den Namen der Band allerdings nicht.

Die Mehrheit der Bundesbürger kennt nicht den Namen der deutschen Band beim Eurovision Song Contest (ESC). Das zeigt eine repräsentative Online-Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur. Auf die Frage „Sagt Ihnen der Name Elaiza etwas?“ antworteten 60 Prozent mit Nein.

In allen Altersgruppen ergaben sich fast übereinstimmende Werte. Frauen wussten allerdings zu 43 Prozent, dass Elaiza für Deutschland in Kopenhagen auftreten, Männer nur zu 37 Prozent. Insgesamt sind es 40 Prozent der Bundesbürger, die das Wort Elaiza sofort einordnen können. Das Trio hatte den deutschen Vorentscheid beim TV-Publikum als Quereinsteiger gewonnen.

Die Frage, ob der deutsche Beitrag die Top Ten erreicht, spaltet die Deutschen. 46 Prozent erwarten einen solchen Erfolg, 2 Prozent rechnen sogar mit Platz eins. Dagegen räumen 48 Prozent den Kandidaten keinen Platz in der Spitzengruppe der ersten Zehn ein, 4 Prozent erwarten sogar den letzten Platz fürs Lied aus Deutschland.

Eine Verschwörungstheorie einigt allerdings die große Mehrheit - die Erwartung, dass andere Nationen beim ESC kungeln. 63 Prozent meinen, dass einige Länder ihre Punkte nach Sympathie für bestimmte Nachbarn verteilen. Nur 19 Prozent glauben an Chancengleichheit.

Jeder fünfte Befragte (21 Prozent) will sich das ESC-Finale am Samstag auf jeden Fall im Fernsehen ansehen. 45 Prozent haben das nicht vor. 34 Prozent sind in dieser Frage noch nicht festgelegt oder sagen nichts dazu. Die repräsentative Umfrage wurde vom 5. bis 7. Mai vorgenommen. Befragt wurden 1022 Menschen.

Der ESC im Live-Ticker

Sollten Sie es am Samstag nicht vor den Fernseher schaffen, verpassen Sie mit unserem Live-Ticker trotzdem keine Sekunde vom ESC.

dpa

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