Noch mehr von dem TV-Satiriker

Erstmal kein Ende in Sicht: ZDF verlängert Böhmermanns Vertrag 

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Bald noch mehr Böhmermann: Seine Show soll ausgeweitet werden. Auch andere Formate werden geplant. 

Jan Böhmermann hat viele Bewunderer, so wie viele Kritiker. ZDF zeigt sich weiterhin als Böhmermann-Fan: Sein Vertrag wurde nicht nur verlängert, in Zukunft soll im TV sogar noch mehr von ihm zu sehen sein.

Mainz - TV-Moderator Jan Böhmermann (36) bleibt dem ZDF erhalten. Sein Vertrag ist verlängert worden, 2018 soll die Zusammenarbeit nach Angaben des ZDF in Mainz sogar noch ausgebaut werden. Geplant seien unter anderem 38 statt bisher 34 Sendungen von Böhmermanns Show „Neo Magazin Royale“, die am Donnerstagabend zunächst in der Mediathek und auf ZDFneo, freitagabends zu später Stunde dann im ZDF-Hauptprogramm zu sehen ist. Nach Angaben des Senders soll „Neo Magazin Royale“ außerdem in den sozialen Netzwerken noch präsenter werden. ZDF-Programmdirektor Norbert Himmler sagte dem Branchendienst „DWDL“, der Sender wolle mit Böhmermann aber auch andere Formate entwickeln.

Außerdem solle der Satiriker und Grimme-Preisträger mehr Spielraum bekommen. „So wie vergangene Woche geschehen, werden wir auch mit Formen experimentieren und monothematische Ideen realisieren“, sagte Himmler im „DWDL“-Interview. In seiner Sendung am vergangenen Donnerstag (16. November) hatte sich Böhmermann mit dem „Unternehmen Reichspark“ beschäftigt, einem angeblichen „Nazi-Freizeitpark“ in Brandenburg. Nach Angaben des Moderators war die Show eine „Neo Magazin Royale“-Spezialausgabe und eine „große Dokumentation“.

Allerdings eben auch Satire. Das gilt wohl auch für Böhmermanns Stellungnahme zur Vertragsverlängerung auf Twitter: Die Sondierungsgespräche mit dem ZDF seien „lang und nicht immer einfach“ gewesen. „Ich freue mich, in den kommenden Jahren gemeinsam mit dem ZDF Verantwortung für unser Land übernehmen zu dürfen“, teilte Böhmermann dort am Dienstag mit. „Deutschland braucht jetzt eine handlungsfähige Unterhaltungssendung. Ich habe den Auftrag des Gebührenzahlers verstanden.“

Erst vor kurzem sorgte ein Beitrag im Rahmen der Show „Neo Magazin Royale“ für eine Menge Aufregung: Dort teilte Böhmermann erneut gegen den türkischen Präsidenten Erdogan aus. 

dpa

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