Bildgewaltiger Fantasy-Film

Dracula: Legende um den ersten Vampir

Um seine Familie vor einem Tyrannen zu beschützen, geht der Adlige Vlad Tepes einen Pakt mit den dunklen Mächten ein und wird zu Dracula, dem ersten Vampir. Doch der Preis ist hoch. Die Kritik zu "Dracula Untold":

Über den Grafen Dracula gibt es jede Menge Filme. Viele davon sind blöd, manche zumindest eine herrliche Ausstattungsschlacht, einige geheimnisvoll, und wenige sogar richtig originell. Was sich Regisseur Gary Shore zum Blutsauger aus Transsilvanien ausgedacht hat, hat man so noch nicht auf der Leinwand gesehen. Die Frage ist, ob das ein Manko ist.

Titeldheld ist Luke Evans. Er schlägt sich in „Dracula Untold“ ganz wacker durch den atemberaubend hirnrissigen Mix aus Legende, Historie, Fantasy und Action: Fürst Vlad, zum Gatten und Vater gereift, will seinen Sohn und andere Kinder davor bewahren, in der türkischen Armee dienen zu müssen. Krieg droht, doch Vlad hat zu wenige Kämpfer. Also muss er den Konflikt allein entscheiden und holt sich Stärke aus einem verfluchten Berg. Man muss schon sehr viel Wohlwollen aufbringen, um die Handlung von „Dracula Untold“ stellenweise plausibel zu finden. Die Spezialeffekte reißen zwar vieles heraus, der Rest aber ist so schauerlich, dass sich Bram Stoker im Grabe umdrehen würde.

„Dracula Untold“

mit Luke Evans

Regie: Gary Shore

Dieser Film könnte Ihnen gefallen, wenn Sie „Underworld“ mochten.

ulf

Rubriklistenbild: © Universal Pictures

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