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Ratten im Haus – 6 überraschend einfache Tricks, um die Nagetiere zu vertreiben

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Von: Sarah Isele

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Straßenratten möchte niemand bei sich im Haus haben. Doch was tun, wenn die Nager doch mal vorbeischauen und sich breit machen? Hier sind sechs Tipps:

Seit der Pest-Plage im Mittelalter, bei deren Verbreitung die Ratte nicht ganz unschuldig war, sind die Nagetiere für viele Menschen ein Objekt des Ekels. Da konnte nicht mal der Film „Ratatouille“ mit der süßen, kochenden Ratte Remy die Meinung der breiten Masse ändern. Aber wer mag auch schon eine Kanalisations-Ratte in seinem Haus haben? LUDWIGSHAFEN24 verrät sechs erstaunliche Tipps, wie die Nagetiere am besten abgewehrt werden.

Ratten im Haus vertreiben: So funktionieren Abwehrmittel aus Ammoniak

Es gibt viele Methoden, um Ratten auf natürliche Weise zu vertreiben. Es sollte grundsätzlich zum eigenen Schutz und dem der Umwelt niemals zu Gift gegriffen werden. Mit diesen natürlichen Methoden ist es ganz egal, ob der Rattenbefall aus dem Garten kommt und eingedämmt werden soll oder ob sich die Nager bereits im Haus befinden. Immerhin möchte man nicht so eine Überraschung erleben, wie diese zwei Rentner, bei denen eine Riesenratte randaliert.

Da Ratten den Geruch von Ammoniak nicht ertragen können, ist es ein perfektes Rattenschutzmittel. Hierfür wird eine Tasse Ammoniak mit einer Tasse Essig gemischt und in eine Sprühflasche gefüllt. Dann muss das Schutzmittel überall dort aufgesprüht werden, wo Ratten-Aktivität festgestellt wurde. Auch kann das Mittel auf ein Wattebällchen gesprüht werden, das dann an dieser Stelle liegen bleibt – dieses sollte alle zwei Wochen ausgetauscht werden.

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Wanderratten will niemand bei sich im Haus haben. Doch was tun, wenn die Nager doch mal vorbeischauen? ©  via imago-images.de

Ratten im Haus loswerden: Ätherische Öle und Mottenkugeln könnten die Lösung sein

Bei Herstellung und Verwendung des Rattenschutzsprays ist jedoch große Vorsicht geboten, da hohe Konzentrationen von Ammoniak Augen und Haut reizen können. Auch ist es möglicherweise nicht die richtige Wahl für Hunde- und andere Haustierbesitzer. Viel weniger schädlich und dafür gut duftend sind ätherische Öle. Ratten und Mäuse können den Geruch von bestimmten ätherischen Ölen nicht leiden und werden durch diese vertrieben. Die besten Öle zur Vertreibung von Nagetieren sind: Pfefferminzöl, Zitronenöl, Citronella-Öl und Eukalyptusöl.

Mit diesem Mittelchen werden die Nagetiere ebenfalls vom Geruch vertrieben: Mottenkugeln. Für dieses Rattenbekämpfungsspray wird eine Achtel-Tasse Mottenkugeln, ein Teelöffel Geschirrspülmittel und Wasser benötigt. Zuerst müssen die Mottenkugeln mit einem Hammer zerdrückt und zerkleinert werden. Diese werden dann in eine Sprühflasche gegeben und mit Wasser aufgefüllt, zum Schluss das Geschirrspülmittel hinzugeben. Nur noch schütteln und auf alle Stellen sprühen, die Aktivitäten aufweisen.

Ratten im Haus vertreiben: Das solltest Du über Pflanzen und humane Fallen wissen

Pflanzen sind ein angenehmes natürliches Mausschutzmittel, das auch auf Ratten wirkt. Doch halten sie nicht nur Nagetiere fern, Pflanzen können die Ästhetik des Hauses verbessern und dienen auch als Schädlingsbekämpfung für andere unerwünschte Gäste wie Insekten und Kleintiere. Dabei sind die besten Pflanzen zur Schädlingsbekämpfung: Pfefferminz, Narzissen, Lavendel, Euphorbien, Traubenhyazinthen, Kampfer und Allium. Topfpflanzen können entweder nach drinnen oder draußen stehen, um die Nagetiere aus dem Garten und von der Fassade des Hauses fernzuhalten.

Wenn diese sanften Methoden in Form von abwehrenden Gerüchen keinen Erfolg haben, muss möglicherweise zur guten, alten Rattenfalle zurückgegriffen werden. Hier gibt es humane Fallen, bei denen das Tier gefangen und wieder freigelassen wird. Unabhängig von der Entscheidung, ob eine Schnapp- oder eine Klebefalle das richtige ist, ist die Größe entscheidend. Schließlich muss dort eine Ratte reinpassen.

Lästige Ratten im Haus loswerden: Eine Barrikade aus Stahlwolle hilft

Der beste Weg, ein Nagetierproblem zu beseitigen, besteht darin, proaktiv zu handeln und die Wahrscheinlichkeit zu minimieren, dass unerwünschte Schädlinge überhaupt erst ins Haus kommen. Um das Haus sauber zu halten, sollten die bei Ratten beliebten Nahrungsquellen, wie Tierfutter oder Essensreste entfernt werden und etwaige Löcher und Risse sollten mit Dichtungsmasse gefüllt werden. Diese Tipps kennt die Stadt Ludwigshafen gegen Ratten-Befall.

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Ein wirksames Material zum Füllen kleiner Lücken oder Löcher ist Stahlwolle. Wenn eine Einbruchstelle in der Wand entdeckt besteht, kann eine Barriere aus Stahlwolle errichtet werden, da es für die nagenden Ratten schwieriger ist, sie durchzuknabbern als andere Materialien. (rah)

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