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SV Waldhof nach Debakel zum Fan-Rapport – so reagiert Trainer Neidhart 

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Von: Nils Wollenschläger

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Der SV Waldhof Mannheim kassiert beim VfL Osnabrück eine Klatsche. Nach dem erneuten Rückschlag äußert sich Trainer Christian Neidhart zur aktuellen Situation:

Höger-Verletzung, Pokal-Aus und nun noch eine herbe Klatsche beim VfL Osnabrück! Der SV Waldhof Mannheim erlebt eine Woche zum Vergessen und steckt direkt zu Beginn des wegweisenden Monats Oktober in der Krise. Ausgerechnet am 54. Geburtstag von Trainer Christian Neidhart verlieren die Mannheimer an der Bremer Brücke deutlich mit 0:5 (0:3).

PartieVfL Osnabrück – SV Waldhof Mannheim 5:0 (3:0)
VfL OsnabrückKühn - O. Traoré (78. Engelhardt), Gyamfi (53. Chato), Beermann, Kleinhansl - Tesche, S. Köhler, L. Kunze (64. Wulff), Niemann, Simakala (78. Rorig)- Higl (64. Heider)
SV Waldhof MannheimBehrens - Jans, Riedel, M. Seegert, Rossipal - Russo, Bahn (82. Winkler) - Kother (58. Dörfler), Wagner (58. Malachowski), Schnatterer (46. Karbstein)- Martinovic (73. Keita-Ruel)
Tore1:0 Kleinhansl (35.), 2:0 Riedel (38./ET), 3:0 Simakala (45./HE.), 4:0 Higl (49.), 5:0 Heider (84.)
SchiedsrichterDr. Max Burda (Berlin)
Bes. VorkommnisRiedel sieht Gelb-Rot (45.)

SV Waldhof nach Klatsche in Osnabrück zum Fan-Rapport

Damit geht nicht nur die Auswärtsmisere weiter, zum zweiten Mal nach dem 2:6 in Meppen erlebt der SVW in dieser Saison ein Debakel. Nach dem Schlusspfiff geht es für die Waldhof-Profis und Trainer Neidhart erstmal zu den Fans, die am Samstag die lange Anreise auf sich genommen haben.

„Wir kamen in die Diskussion. Es kam die Frage auf, warum wir auswärts so auftreten. Ich denke sie haben aber schon honoriert, dass wir in den ersten 40 Minuten gewillt waren und kompakt standen“, sagt der Waldhof-Coach bei Magenta Sport..

SV Waldhof gegen den VfL Osnabrück völlig von der Rolle – Riedel sieht Gelb-Rot

Bis zum 1:0 von Osnabrücks Florian Kleinhansl (35.) kommt der SV Waldhof zwar immer mal wieder vor das gegnerische Tor, doch unter dem Strich sind die Hausherren von Anfang an tonangebend und vor allem auch zwingender. Ein Eigentor von Julian Riedel (38.) sorgt kurz darauf für das 2:0.

Zu allem Überfluss verursacht der Verteidiger mit einem Handspiel kurz vor der Pause einen Elfmeter und muss mit Gelb-Rot vom Platz. Ba-Muaka Simakala (45.) verwandelt den Strafstoß zum 3:0. „Den Doppelschlag haben wir nicht verkraftet. Der Elfmeter in der 45. Minute war dann der Nackenschlag“, resümiert Neidhart.

So reagiert Waldhof-Trainer Neidhart auf das Debakel beim VfL Osnabrück

In der Tat ist auch nach dem Seitenwechsel keine Aufholjagd in Sicht. Im Gegenteil: Felix Higl (49.) und Marc Heider (84.) bauen die Führung für das Team von Trainer Tobias Schweinsteiger gar noch aus. Neben der fehlenden Spielfreude ist auch das Zweikampfverhalten der Waldhöfer alles andere als gut.

„Ich habe der Mannschaft gesagt: Das Einzige, was ich euch vorwerfe, ist das Zweikampfverhalten, das nicht ausreichend war, um hier an der Bremer Brücke zu bestehen. Osnabrück hat es uns heute vorgemacht“, so Neidhart. Laut dem Glöckner-Nachfolger gehe es nun darum, „Ruhe reinzukriegen und auch dieses Spiel vernünftig zu analysieren“.

VfL Osnabrueck - SV Waldhof Mannheim
Waldhof-Trainer Christian Neidhart beim Spiel in Osnabrück. © Titgemeyer/PIX-Sportfotos

SV Waldhof vor dem Derby gegen Saarbrücken in der Krise

Am kommenden Samstag (8. Oktober) wird die Aufgabe nicht gerade einfacher. Dann ist der 1. FC Saarbrücken zu Gast im Carl-Benz-Stadion. Und wie blickt Neidhart auf die kommenden Tage?

„Der Druck war mit unserer Zielsetzung von Anfang an da. Es gibt Situationen, in denen wir mit gewissen Dingen zufrieden sind. Aber wenn du auswärts fünf Gegentore kriegst, weißt du, dass du erstmal kleinere Brötchen backen musst“, erklärt der 54-Jährige abschließend. Mit Blick auf die hohen Ansprüche, die von der Vereinsführung formuliert wurden, könnten die kommende Tage am Alsenweg ungemütlich werden. (nwo)

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