Wegen Trainerfrage 

Waldhof-Aufsichtsrat gibt Statement ab 

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Auch Präsident Klaus-Rüdiger Geschwill gehört dem Aufsichtsrat der GmbH an. (Archivfoto)

Mannheim-Waldhof – Da es in der Trainerfrage einige Irritationen gegeben hat, hat der Waldhof-Aufsichtsrat etwas Licht ins Dunkel gebracht.

Aufgrund einiger Medienberichte hat sich der Aufsichtsrat des SV Waldhof Mannheim in der Pflicht gesehen, am späten Mittwochabend ein ausführliches Statement zur aktuellen Situation rund um den Trainerposten abzugeben.

Darin machen die Verantwortlichen zunächst deutlich, dass sie mit Michael Fink, der von der Regionalliga Südwest aufgrund fehlender Lizenzen keine Sondergenehmigung bis zum Saisonende bekommen hat, gerne weitergearbeitet hätten.

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Nach Einreichung des Antrags hat der SVW bereits am 19. Dezember eine schriftliche Absage erhalten. Dass dies letztlich erst am 28. Dezember öffentlich kommuniziert worden ist, liegt laut Aufsichtsrat daran, dass der neue Sportliche Leiter Jochen Kientz kurz nach seinem Amtsantritt versucht hat, beim DFB ein „Teamchef-Modell“ durchzusetzen. Nachdem auch dieser Versuch aufgrund möglicher Sanktionen gescheitert ist, hat der Verein die Entscheidung der Liga öffentlich mitgeteilt.

„Die Einstellung des Co-Trainers und A-Lizenz-Inhabers Benjamin Sachs war entgegen anderslautender Berichte ausschließlich als Unterstützung für Michael Fink in der Trainingssteuerung geplant und zum damaligen Zeitpunkt notwendig. Die SV Waldhof Mannheim 07 Spielbetriebs GmbH hat in den letzten Wochen und Tagen strukturierte und nachhaltige Entscheidungen für eine erfolgreiche sportliche Zukunft getroffen“, heißt es in dem Statement abschließend.

++++ Update: Wie der SV Waldhof am Donnerstag mitteilt, wird Bernhard Trares (52) das Traineramt übernehmen. 

nwo 

Quelle: Mannheim24

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