Erstes Ziel erreicht

Fokus auf Relegation: Waldhofs Aufstiegstraum lebt!

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Mannheim – Schon unmittelbar nach dem Heimsieg gegen Watzenborn und dem Erreichen der Relegation richtet sich der Fokus beim SV Waldhof auf die zwei wichtigsten Spiele des Jahres:

Wie in der vergangenen Saison hat sich der SV Waldhof Mannheim für die Aufstiegsspiele zur 3. Liga qualifiziert. „Wenn man sieht, was wir bisher für eine Runde gespielt haben, kann man schon stolz sein“, sagt SVW-Coach Gerd Dais nach dem 4:2-Sieg gegen Watzenborn.

Fotos: SVW schlägt Watzenborn

Wir freuen uns natürlich, dass wir jetzt auch rechnerisch durch sind, doch im Endeffekt haben wir noch nichts erreicht. Unser Fokus richtet sich jetzt voll auf die Relegation“, betont SVW-Kapitän Michael Fink. Heißt konkret: Die beiden restlichen Partien in der Liga haben nicht mehr den ganz hohen Stellenwert. Gegen Nöttingen wollen die Waldhöfer rotieren, Trier ist dann die Generalprobe für die Aufstiegsspiele. 

Erfahrung aus dem Vorjahr wichtig

Geburtstagskind Marcel Seegert blickt nach dem Erreichen des ersten Etappenziels auch ein Jahr zurück. „Wenn man sowas erlebt, wie wir letztes Jahr, dann ist es nicht einfach wieder aufzustehen. Das hat man bei Kassel oder Offenbach in den letzten Jahren gesehen, die ihre Leistungen nicht wiederholen konnten. Wir haben einfach als Team zusammengehalten. Jetzt wollen wir es dann auch endlich schaffen.“

„Wir wollen in der Relegation alles abrufen, um den Traum endlich wahr zu machen“, ergänzt Fink. Ein Vorteil könnte in der Tat die Erfahrung aus der vergangenen Saison sein. „Letztes Jahr ist diese Situation für viele Spieler Neuland gewesen. Jetzt ist es vielleicht etwas einfacher, in so ein Spiel zu gehen und die Nervosität abzulegen“, so der Routinier weiter.

Meppen oder Unterhaching?

„Als ich im Sommer hierher gekommen bin, war die Situation schwierig. Die Euphorie aus der Relegation ist etwas verflogen und im Verein herrschte Unruhe. Nach einer durchwachsenen Vorbereitung sind wir sehr gut gestartet. Danach hatten wir im Herbst einen kleinen Durchhänger, doch die zehn Siege in Folge waren dann überragend. Das war das Fundament für die Relegation“, blickt Dais auf die bisherige Saison zurück. 

Mit der Leistung gegen Watzenborn ist der Fußball-Lehrer nicht durchweg zufrieden gewesen. „Unter dem Strich war es ein verdienter Sieg, aber wir haben schon bessere Spiele abgeliefert“, so der 53-Jährige, der sich vor allem über die „fahrlässigen Fehler“ bei den Gegentoren geärgert hat.

Ob die Blau-Schwarzen in der Relegation auf Meppen (Regionalliga Nord) oder Unterhaching (Regionalliga Bayern) treffen, wird Anfang der kommenden Woche ausgelost. „Das ist besser als letztes Jahr. Da können wir uns viel früher auf einen Gegner konzentrieren“, meint Michael Fink. 

Gibt es ein ‚Wunschlos‘? „Das sind beides qualitativ hochwertige Gegner“, lässt sich Dais noch nicht in die Karten schauen.

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nwo

Quelle: Mannheim24

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