Nach Nullnummer gegen Meppen

Seegert kämpferisch: „Wir werden es schaffen!“ 

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Mannheim – Der SV Waldhof Mannheim hat den Heimsieg im Hinspiel gegen den SV Meppen verpasst. Die Stimmen zum 0:0 im ausverkauften Carl-Benz-Stadion:

„Mein Kopf glüht. Ich würde jetzt am liebsten einfach eine halbe Stunde ins Eisbad gehen“, sagt SVW-Verteidiger Marcel Seegert nach der Hitzeschlacht gegen den SV Meppen. 

Fotos vom Aufstiegshinspiel

Bei über 30 Grad haben die Waldhöfer vor 24.186 Zuschauern den erhofften Heimsieg nicht einfahren können und mussten sich letztlich mit einem 0:0 zufriedengeben (>>> Zum Spielbericht). „Die ersten Minuten waren von Nervosität geprägt“, resümiert Simon Tüting, der erst im Verlauf der Partie eingewechselt worden ist. 

Während die Emsländer zwei hochkarätige Chancen auf die Führung hatten, hat Marcel Seegert auf der anderen Seite die größte Chance für die Blau-Schwarzen gehabt. Nach einer Ecke hat der Verteidiger den Ball per Kopf auf das Tor gebracht, doch ein Meppener hat auf der Linie klären können. „Ich habe in meinem Leben noch nie so einen guten Kopfball gemacht und dann kratzt der das Ding noch von der Linie“, hadert der 23-Jährige.

Waldhof-Coach Gerd Dais moniert indes die Nachlässigkeiten im ersten Durchgang. „Die ersten 45 Minuten sind nicht so gelaufen, wie wir uns das vorgestellt haben. Wir sind schleppend ins Spiel gekommen“, so der Fußball-Lehrer. 

SVW kann Überzahl nicht nutzen

Nachdem der Ex-Waldhöfer Martin Wagner kurz vor der Pause mit Gelb-Rot vom Platz gestellt worden ist, hat die Waldhof-Welt zwischenzeitlich besser ausgehen. Doch die Offensive des Tabellenzweiten der Regionalliga Südwest ist trotz der Überzahl harmlos geblieben. Nur selten haben sich Lücken gegen die gut stehenden Gäste aus dem Emsland ergeben. 

„Uns hat die Durchschlagskraft gefehlt“, betont Dais nach der Partie. „Überzahl ist zwar ein vermeintlicher Vorteil, aber bei den Temperaturen ist das nicht einfach. Es ist ganz klar, dass man bei diesem Druck bedacht ist, keine Fehler zu machen und nicht volles Risiko geht“, sagt Simon Tüting. Marcel Seegert sieht dies ähnlich: „Wenn es so drückend heiß ist, ist es schwierig, den Tempofußball zu zeigen, den wir sonst spielen.“

Fink zurück in die Abwehr

Die Tatsache, dass Kevin Nennhuber kurz vor dem Abpfiff noch die Rote Karte gesehen hat, hat zur Folge, dass Gerd Dais für das Rückspiel in Meppen (Mittwoch, 31. Mai/19 Uhr) seine Startelf umstellen muss. Kapitän Michael Fink wird in die Innenverteidigung rücken, Simon Tüting oder Sebastian Gärtner werden dafür die Position im defensiven Mittelfeld übernehmen.

Die Ausgangslage vor dem alles entscheidenden Spiel sehen die Mannheimer positiv. „Ein Auswärtstor und die Welt sieht gut aus. Wenn wir dann gut verteidigen, sind wir in Liga drei. Wir werden es schaffen“, gibt sich Marcel Seegert kämpferisch. „Es wird ein Spiel unter anderen Vorzeichen. Ich bin optimistisch und zuversichtlich, dass wir in Meppen alles klarmachen“, fügt Gerd Dais hinzu.

>>> Das Spiel zum Nachlesen in unserem Ticker

nwo

Quelle: Mannheim24

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