Vertrag bis 2023

VfB Stuttgart: Mislintat-Vertrag - kleines Details war wichtig!

Sven Mislintat, Sportdirektor des VfB Stuttgart.
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Der VfB Stuttgart hat einen guten Grund Sven Mislintat zu halten.

Sven Mislintat bleibt Sportdirektor des VfB Stuttgart. Aber die Unterschrift hat sich etwas verzögert.

Update, 04. Januar: Der neue Vertrag von Sportdirektor Sven Mislintat war eine der großen Baustellen, die der VfB Stuttgart zum Jahresende noch geschlossen hat. Es dauerte eine Weile bis die Unterschrift in trockenen Tüchern war. Dabei waren sich alle einig: Mislintat MUSS bleiben. Gut, dass es letztendlich geklappt hat - und dafür war ein kleines Details wichtig.

Es ging um die Kompetenz von Mislintat beim VfB Stuttgart. Die sollten ihm in jedem Fall gesichert sein, auch wenn - oder nach neusten Entwicklungen vielleicht gerade dann - Thomas Hitzlsperger irgendwann nicht mehr Vorstandsboss beim VfB Stuttgart sein sollte und Mislintat einen neuen Sportvorstand vor die Nase gesetzt bekommt.

Sven Mislintat (links) und Thomas Hitzlsperger haben den VfB Stuttgart neu aufgebaut.

Nun äußerte sich Mislintat, der bis 2023 beim VfB Stuttgart unterschrieb. „Das heißt nicht, dass ich alles alleine entscheiden darf, sondern, dass es eine gemeinsame Entscheidung geben muss“, so Mislintat laut Bild. Heißt: Bei Transfers geht nichts ohne Mislintats Zustimmung, weder Zu- noch Abgänge. Aber gleichzeitig muss wohl auch Mislintat mit Hitzlsperger absprechen, ob es zu einem Wechsel kommt. Alleingänge gibt es keine.

VfB Stuttgart: Transfers im Winter? Das sagt Mislintat!

Nach Vertrags-Hickhack um Mislintat: So reagiert VfB-Coach Matarazzo

Update, 18. Dezember, 13.46 Uhr: Seit Donnerstag ist klar: Sven Mislintat bleibt auch weiterhin der Sportdirektor des VfB Stuttgart. Eine Entscheidung die auch bei Trainer Pellegrino Matarazzo gut angekommen ist: „Ich freue mich sehr für Sven, Thomas und den VfB Stuttgart.“

Auf der Pressekonferenz vor dem Auswärtsspiel erklärte der Trainer des VfB Stuttgart, dass er sich auf die weitere Zusammenarbeit mit Mislintat freue. Die Begründung dafür lieferte Matarazzo gleich mit: „Die Zusammenarbeit funktioniert sehr gut, das habe ich schon oft betont.“

Langes Ringen um neuen VfB-Vertrag für Mislintat – an diesen Knallhart-Forderungen lag‘s!

Update, 18. Dezember: Nur wenige Tage vor Heiligabend hat sich der VfB Stuttgart am Donnerstag einen großen Wunsch erfüllt: die Vertragsverlängerung mit Sportdirektor Sven Mislintat. Bis 2023 bleibt der Westfale dem VfB Stuttgart erhalten und das trotz Angeboten der Konkurrenz.

Dafür aber mit festgelegten Kompetenzen und ohne Ausstiegsklausel! Auf der virtuellen Pressekonferenz kurz vor dem Spiel gegen den VfL Wolfsburg (Sonntag 18 Uhr/im echo24.de-Live-Ticker) sprach Mislintat von einem „tollen Moment“ und einer „großen Ehre“. Doch die Vertragsverlängerung mit dem VfB Stuttgart war wahrlich kein Selbstläufer.

VfB Stuttgart: Hitzlsperger muss Mislintat nochmal überzeugen

Dabei könnte es für Mislintat beim VfB Stuttgart nicht besser laufen: Nach dem Abstieg 2019 hat der Sportdirektor den VfB Stuttgart wieder in die Bundesliga geführt und einen bundesligatauglichen Kader zusammen gestellt. Dabei hat der 48-Jährige seinem Ruf als Diamantauge alle Ehre gemacht.

Das Ziel ist klar: Der VfB Stuttgart soll wieder eine Topadresse in der Bundesliga werden. Thomas Hitzlsperger betonte auf der Pressekonferenz: „Da wächst richtig was zusammen.“ Dennoch musste der Vorstandsvorsitzende des VfB Stuttgart bei Mislintat viel Überzeugungsarbeit leisten.

VfB Stuttgart: Mislintat denkt an Zukunft – auch ohne Hitzlsperger

Neben einer schriftlichen Formulierung seiner Kompetenzen – die bislang noch nicht erfolgt war – in Sachen Kaderplanung, Scouting und Analyse, ging es Mislintat auch um seine berufliche Zukunft beim VfB Stuttgart ohne Hitzlsperger. Denn der Sportvorstand gilt als engster Vertrauter von Mislintat.

So könnte sich Hitzlsperger laut StN.de irgendwann nur noch auf seinen Chefposten der AG konzentrieren, dann bekäme der Sportdirektor Mislintat - unter Mitsprache des Aufsichtsrats - einen neuen Vorgesetzten. Hitzlsperger könnte den VfB Stuttgart aber auch verlassen. Ein Szenario, das aktuell eher unwahrscheinlich erscheint. Der Vertrag des 38-Jährigen läuft erst im Sommer 2022 aus.

VfB Stuttgart: Einigung beim Vertrag – mehr Macht für Mislintat

All diese Punkte hat Mislintat im Vorfeld der Verlängerung bedacht. „Es ging auch um die Frage, wie es sich vertraglich mit einem Arbeitnehmerverhältnis vereinbaren lässt, dass ich als Direktor trotzdem eine Wichtigkeit in den Entscheidungen habe“,  sagt der 48-jährige Sportdirektor des VfB Stuttgart.

Heißt: Mislintat wollt ein Mitspracherecht, das ihm innerhalb des Vereins deutlich mehr Macht garantiert. Allerdings betont der VfB-Sportdirektor auch: „Der Verein soll trotzdem die maximale Freiheit haben, zu entscheiden.“ Denn bekanntlich ist der Grat zwischen Erfolg und Misserfolg im Fußball sehr schmal. Auch das bekam Mislintat in der vergangenen Saison zu spüren, als der Aufstieg in Gefahr war und er dennoch mit Trainer Pellegrino Matarazzo verlängerte.

Vertrags-Hickhack beendet: VfB Stuttgart verkündet Mislintat-Entscheidung

Update, 17. Dezember: Was lange währt, wird endlich gut. Nach wochenlangen Verhandlungen über eine Vertragsverlängerung ist nun klar: Sven Mislintat bleibt dem VfB Stuttgart als Sportdirektor erhalten. Das neue Arbeitspapier gilt laut dem VfB bis zum 30. Juni 2023.

VfB Stuttgart: Vertragsverlängerung für Kaderplaner Mislintat

„Er hat die Umstrukturierung des Kaders mit großer Motivation und Beharrlichkeit vorangetrieben und dabei neben seinem großartigen Fachwissen auch Mut und Weitsicht bewiesen“, erklärt der Vorstandsvorsitzende des VfB Stuttgart, Thomas Hitzlsperger.

Auch Mislintat, der 2019 zum VfB Stuttgart kam, freut sich über die Vertragsverlängerung: „Ich habe zu Beginn meiner Tätigkeit beim VfB betont, dass ich es als Riesenherausforderung und als große Ehre empfinde, für den VfB arbeiten zu dürfen. Dass wir uns gut eineinhalb Jahre später auf die Verlängerung meines Vertrages verständigt haben, zeigt, dass es uns trotz nicht immer einfacher Rahmenbedingungen gemeinsam gelungen ist, den VfB zu stabilisieren und eine positive sportliche Entwicklung einzuleiten.“

Vertrags-Hickhack mit Mislintat – VfB Stuttgart will schnelle Unterschrift

Update, 13. Dezember: Schon seit Wochen ist eine Vertragsverlängerung Thema. Und doch fehlt dem VfB Stuttgart bislang eine Unterschrift von Sportdirektor Sven Mislintat. Die gute Nachricht: Der Hickhack soll bald ein Ende haben. Das zumindest stellte der Vorstandsvorsitzende Thomas Hitzlsperger am Sonntag in der TV-Sendung „Sky 90“ in Aussicht.

VfB Stuttgart: Vertrag mit Sven Mislintat immer noch ein Hickhack

„Ich hoffe, dass wir das zeitnah vermelden können“, erklärte Hitzlsperger mit Blick auf eine Unterschrift von Sven Mislintat. „Wir werden weiter so zusammenarbeiten.“ Jetzt müsse man nur noch „verschriftlichen, wie wir weiter so zusammenarbeiten können.“

Steckbrief Sven Mislintat
Geboren:5. November 1972, Kamen
Ausbildung:Ruhr-Universität Bochum
Bisherige Stationen: VfB Stuttgart 2019 -
FC Arsenal (Scout, 2017–2019)
Borussia Dortmund (Scout, 2006–2017)

Mislintat hatte in der vergangenen Woche erklärt, dass man sich beim VfB Stuttgart finanziell geeinigt habe und die angestrebte Vertragsverlängerung noch von seinen inhaltlichen Wünschen abhänge.

VfB Stuttgart: Vertrag mit Sven Mislintat - „macht es einem nicht leicht“

Der Vertrag von Sven Mislintat beim VfB Stuttgart läuft im kommenden Sommer aus. „Sven macht es einem nicht leicht. Er wird das Gleiche über mich auch sagen“, sagte Hitzlsperger. „Er ist ein sehr guter Verhandler. Er ist hartnäckig, er weiß, was er will.“

Der Vertrag von Hitzlsperger, Vorstandschef und Sportvorstand, endet im Sommer 2022. „Ich fühle mich wohl, da muss sich keiner Sorgen machen“, sagte der 38-Jährige mit Blick auf seine eigene Zukunft beim VfB Stuttgart.

VfB Stuttgart: Sven Mislintat macht extrem guten Job

Update, 09. Dezember: Es ist kein Geheimnis, dass Sven Mislintat beim VfB Stuttgart einen guten Job macht. Der Kaderplaner setzt gemeinsam mit Vorstandsboss Thomas Hitzlsperger und Trainer Pellegrino Matarazzo auf junge Talente, die aktuell auch die Bundesliga begeistern. Es ist eine gute Kombination, die der VfB Stuttgart aktuell hat. Das Triumvirat der Macher sowie im Kader selbst.

Wie gut Mislintat seinen Job macht, belegen auch die Zahlen: Nach eineinhalb Jahren im Amt hat der Sportdirektor dem VfB Stuttgart bereits rund 15 Millionen Euro Wertsteigerung gebracht. Der Grund: Von den 16 Spielern, die Mislintat in seiner Zeit verpflichtete, haben fast alle den Marktwert gesteigert oder waren gar ein Schnäppchen.

Der VfB Stuttgart hat insgesamt 31,8 Millionen Euro Ablöse gezahlt, wie die Bild schreibt und auf transfermarkt.de ersichtlich wird. Aktuell betragen die Marktwerte der 16 Neuzugänge unter Mislintat 47,2 Millionen Euro. Heißt: 15,4 Millionen mehr als der VFB ausgegeben hat.

Die drei Spieler, deren Marktwert gesunken ist, sind Maxime Awoudja, Philipp Klement und Philipp Förster. Bei Awoudja liegt es wohl an seltenen Einsatzzeiten aufgrund einer Verletzung. Klement kam nach einer Mega-Saison aus Paderborn und beim VfB Stuttgart nicht richtig in Tritt. Hinzu kamen auch beim 28-Jährigen Verletzungen. Förster wartet ebenfalls noch auf den Durchbruch.

VfB Stuttgart und Mislintat: Bei neuem Vertrag „im Prinzip einig“, aber...

Update, 07. Dezember: Unterschriftreif? Ja, fast! Die Modalitäten eines neuen Vertrags von Sven Mislintat beim VfB Stuttgart sind wohl weitestgehend geklärt. Auch finanziell sei man sich „im Prinzip einig“, so der Sportdirektor. Es hängt aber wohl an der Zukunftsplanung.

Zwar sieht es sportlich nach dem Sieg gegen Werder Bremen gut aus, aber: Mislintat will seine Kompetenzen behalten und bestenfalls die Zusammenarbeit mit Thomas Hitzlsperger fortführen: „Jetzt gibt es nur noch zu besprechen, wie man die Kompetenzen und den Verantwortungsbereich absichert.“

Sven Mislintat (links) und Thomas Hitzlsperger haben den VfB Stuttgart neu aufgebaut.

Laut Kicker macht sich Mislintat beim VfB Stuttgart „keine Sorgen“, wenn die Konstellation bleibt wie bisher. Mislintat: „Was aber passiert, wenn Thomas Hitzlsperger nur noch Vorstandsvorsitzender ist?“ Heißt: Der VfB Stuttgart muss dieses Problem lösen und Mislintat absichern, damit dieser seinen Vertrag bis 2023 verlängert.

Hitzlsperger bleibt - Stand jetzt - bis 2022 in seiner Doppelfunktion als Sportvorstand und Vorstandsvorsitzender. Will er nur noch Vorstandsboss sein, dann wäre eine Option, Mislintat den Job des Sportvorstandes zu geben. Ein neuer Vertrag inklusive Beförderung? Es wäre ein schönes Weihnachtsgeschenk für den Kadermacher.

VfB Stuttgart: Die Gründe für das Mislintat-Zögern beim neuen Vertrag!

Update, 01. Dezember: Verlängert Sven Mislintat beim VfB Stuttgart - oder nicht? Es ist auch nach der Niederlage gegen Bayern München eines der großen Themen beim VfB. Der Kadermacher des Bundesligisten befindet sich in Gesprächen mit dem Verein. Eine Einigung gibt es noch nicht. Aber: Warum eigentlich nicht? Schließlich bestätigte Vorstandsboss Thomas Hitzlsperger bereits, dass man wisse, was man an Mislintat habe. Auch der Sportdirektor des VfB ist nicht abgeneigt, sagt laut „Bild“: „Der VfB ist absolut in der Poleposition. Ich spreche mit keinem anderen Verein.“

Der VfB ist absolut in der Poleposition.

Sven Mislintat, Sportdirektor des VfB Stuttgart

Sieht alles nach einer Verlängerung beim VfB Stuttgart aus, unter der Dach und Fach ist jedoch noch nichts. Dafür gibt‘s wohl mehrere Gründe. Das Finanzielle muss stimmen. Heißt: Zum einen muss das Gehalt passen, zum anderen auch die mögliche Abfindung, sollte es doch zu einer vorzeitigen Trennung kommen. Das ist zwar derzeit unwahrscheinlich, allerdings weiß Mislintat auch, wie schnell es im Profi-Fußball gehen kann und sprach sich zuletzt gegen einen langfristigen Vertrag aus.

Viel wichtiger scheint aber, dass Mislintat zu einigen Präsidiums-Mitgliedern und Aufsichtsräten des VfB Stuttgart ein weniger gutes Verhältnis zu haben scheint. Es soll es sich um Vorkommnisse aus der vergangenen Saison handeln. Nach der Derby-Pleite gegen den KSC zweifelten einige im Verein wohl an Mislintat und VfB-Trainer Pellegrino Matarazzo. Letztendlich schaffte der VfB den Aufstieg, die Zweifel - wie es nunmal so ist - haben wohl alle vergessen. Bis auf Mislintat!

VfB Stuttgart: Sven Mislintat hat offenbar nicht vergessen, was nach der Derby-Pleite gegen den KSC los war.

Ein Insider sagt laut „Bild“: „Sven hat nicht vergessen, was im Juni nach der KSC-Pleite los war.“ Was beim VfB Stuttgart in den letzten Jahren fast zum Alltag gehörte, passt nicht zu Mislintat. Zweifel, fehlende Konstanz und interne Quälereien wollten Hitzlsperger und Mislintat abschaffen. Dennoch: Eine Verlängerung Mislintats sollte nur eine Frage der Zeit sein.

Langfristiger Vertrag? Für Mislintat nicht notwendig - aus diesem Grund!

Update, 23. November, 17.15 Uhr: Es gab wohl erste Gespräche zu einer möglichen Vertragsverlängerung von Sven Mislintat beim VfB Stuttgart, die „ergebnisoffen“ verliefen (s. Update unten). Nun geht es ans Eingemachte, denn: Es muss besprochen werden, wie der weitere Weg aussehen soll.

Schließlich ist Mislintat maßgeblich für die Kaderplanung zuständig und soll die Wünsche des VfB Stuttgart auch erfüllen. Wie der „Kicker“ schreibt, sollen diese Gespräche laut Mislintat „bei einem Kaffee oder, je nach Tageszeit, einem Glas Wein“ stattfinden - eine lockere, gesunde Atmosphäre für einen langfristigen Vertrag?

Nicht wenn es nach dem Sportdirektor geht. Der findet zwei Jahre als Laufzeit sinnvoll. Zum einen wäre er nach guter Arbeit in einer besseren Verhandlungsposition, zum anderen wäre ein Rauswurf bei schlechter Arbeit für den Verein nicht zu teuer - Mislintat: „Deswegen sind zwei Jahre eigentlich optimal.“

Gespräche zur Mislintat-Zukunft: VfB-Sportdirektor mit deutlicher Forderung

Update vom 23. November: Die Saison läuft gut beim VfB Stuttgart. Die Mannschaft präsentiert sich in einer guten Verfassung. Die jungen Spieler machen eine stetige Entwicklung durch. Die erfahrenen Profis, wie Gonzalo Castro, erleben einen zweiten Fußball-Frühling. Der Erfolg ist auch der Erfolg von Sportdirektor Sven Mislintat. Sein Vertrag läuft 2021 aus - jetzt gibt‘s erste Annäherungen.

VfB mit Nachspielzeit-Wahnsinn gegen die TSG: Der Spielverlauf im Ticker

Wie der Kicker schreibt, seien erste Gespräche zwischen Mislintat und dem VfB Stuttgart ergebnisoffen“ verlaufen. Für den Kader-Macher kein Problem: „Es gibt keinerlei Druck. Der VfB weiß genau, dass ich nur mit ihm spreche.“

Für eine sinnvolle Zusammenarbeit in der Zukunft, müsse man ganz grundlegende und richtungsweisende Themen für den VfB Stuttgart besprechen. Mislintat braucht Vertrauen und Befugnisse, um seine Arbeit gut und richtig zu machen: „Wichtig ist, dass ich die Kompetenzen habe, die ich heute habe.“

Zwei die sich gut verstehen beim VfB Stuttgart: Sven Mislintat und Thomas Hitzlsperger.

Von VfB-Boss Thomas Hitzlsperger wird er diese sicher bekommen. Der Vorstandsvorsitzende äußerte sich zuletzt bereits über die Kader-Zusammenstellung des 48-Jährige mit sehr viel Lob und Respekt und sprach Mislintat das volle Vertrauen aus: „Er hat die Freiheiten, die er braucht, um maximal zur Entfaltung zu kommen“.

Das es zwischen dem Sportdirektor und dem Vorstands-Boss des VfB Stuttgart einfach stimmt, macht auch Mislintat nochmal ganz deutlich - unabhängig von einer möglichen Beförderung: „Zwischen uns passt es. Als Sportvorstand oder Sportdirektor - das ist egal.“

Bleibt Mislintat beim VfB Stuttgart? Trainer Matarazzo äußert sich!

Update, 28. Oktober: Bleibt er oder nicht? Sven Mislintat ist seit April 2019 Sportdirektor beim VfB Stuttgart - bald läuft sein Vertrag aus. Einer Verlängerung seitens des VfB dürfte nichts im Wege stehen, denn Mislintat leistete bislang gute Arbeit. Er holte Wataru Endo zum Sparpreis, lotste Talente wie Sasa Kalajdzic und Silas Wamangituka zum VfB.

Nun äußerte sich auch Trainer Pellegrino Matarazzo zu einem möglichen Verbleib von Mislintat beim VfB Stuttgart: „Ich gehe davon aus, dass er bleibt.“ Auch einen Grund schob Matarazzo hinterher. „Ich glaube, dass ein produktives, konstruktives, gutes Gefühl herrscht im Team. Ich glaube, das ist ihm wichtig“, so der Trainer der Schwaben.

Update vom 19. Oktober: Das der VfB Stuttgart aktuell sportlich auf einem guten Weg ist, ist nach dem 2:0-Sieg bei Hertha bSC Berlin am vergangenen Samstag nicht zu übersehen. Zuletzt hat sich Thomas Hitzlsperger über Sportdirektor Sven Mislintat geäußert. Der VfB-Boss will den Kader-Macher länger binden.

Mislintat ist durchaus als einer der großen Bausteine für die Umstrukturierung und Neu-Planung des VfB Stuttgart zu sehen. Der 47-Jährige setzt beim Aufsteiger auf hungrige Talente mit Potential. Die aufkommenden Euphorie bremst er gerne aus (Erstmeldung 14. Oktober). Und auch beim Thema Vertragsverlängerung gibt er sich zurückhaltend.

Sven Mislintat (links) und Thomas Hitzlsperger hatten beim VfB Stuttgart mit dem Abstieg einen schweren Start.

Im Kicker erklärt er dazu: „Für jeden gilt das Leistungsprinzip. Auch für mich. Aktuell ist das eine schöne Momentaufnahme. Wir werden uns alles noch ein paar Wochen anschauen und dann etwas intensiver reden.“ Sven Mislintat kennt das Fußball-Geschäft und weiß sehr gut, wie schnell auch beim VfB Stuttgart die Stimmung umschlagen kann.

ABER: Der VfB-Kader-Macher scheint viel Freude an der Arbeit in Stuttgart zu haben. Mislintat macht klar: „Ich kann nur für mich sprechen: Der VfB liegt auf der Pole-Position.“

Erstmeldung vom 14. Oktober: Der Start in die Bundesliga-Saison ist beim VfB Stuttgart bisher durchaus gelungen. Zuletzt gab‘s ein 1:1 gegen Bayer Leverkusen. Und auch der Blick auf den aktuellen Kader könnte bei den Verantwortlichen durchaus für zufriedene Gesichter sorgen. Gerade bei Sportdirektor Sven Mislintat. Der Kader-Macher des Aufsteigers hat die Mannschaft nach dem Abstieg mächtig umgekrempelt.

VfB Stuttgart gegen Hertha BSC Berlin: So gibt‘s das Spiel live im TV und Stream

VfB Stuttgart:
Manager:Thomas Hitzlsperger
Stadion:Mercedes-Benz Arena
Kapazität:60.449
Gründung:9. September 1893, Stuttgart

Der 47-Jährige druckt aber gleich mal auf die Euphorie-Bremse. Und Mislintat weiß ganz genau, wo der VfB Stuttgart in der Bundesliga nach dem Aufstieg einzuordnen ist. Im SWR Fußball-Podcast „Steil“ erklärt er: „Wenn wir die Bundesliga in drei Gruppen einteilen, sind wir in der Dritten. wir landen irgendwo zwischen Platz 18 und 13, das ist unsere Realität. Dann wäre Platz 13 unser Platz 1 unter den letzten Sechs.“

VfB Stuttgart von Mislintat umgekrempelt mit Talenten

Stolze 20 Neuzugänge hat Sven Mislintat bisher beim VfB Stuttgart untergebracht. Der Großteil sind junge, hungrige und entwicklungsfähige Talente. Die Youngster-Truppe ist auch einer der Gründe dafür, dass er gerne die Erwartungen ausbremst. De Liga-Auftakt ist gut ...ABER: Alter Erfolge sind noch weit weg. Das Mittelfeld ist das erste große Ziel in der Zukunft.

Dann wäre Platz 13 unser Platz 1

VfB-Sportdirektor Sven Mislintat

Die ersten Schritte hat man beim VfB Stuttgart erfolgreich gemeistert, wie Mislintat beim SWR erklärt: „Wir sind unheimlich zufrieden mit dem, was wir erreicht haben. Wir sehen uns ein Jahr weiter als das, was wir vorher am Reißbrett entworfen haben.“

VfB Stuttgart setzt auf den eingeschlagenen Weg

Kleine Rückschläge sind dabei immer einkalkuliert von den Verantwortlichen. Für Sven Mislintat sei es extrem wichtig „ruhig weiterzuarbeiten und den eingeschlagenen Weg kompromisslos weiterzugehen.“ Zählen kann er dabei auf den Vorstandsvorsitzenden Thomas Hitzlsperger und  Markus Rüdt (Direktor Sportorganisation) sowie auf Trainer Pellegrino Matarazzo.

Bereits in den hitzigen Schlussphase der Aufstiegs-Saison präsentierten sich die Entscheidungsträger als Einheit. Mislintat: „Wir sind hier angetreten, um anzupacken - das tun wir!“

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