Kader-Macher des VfB rechnet auch mit wirtschaftlichen Absteigern

Kohle-Krise beim VfB: Mislintat spricht von MEGA-Millionen-Verlust

Sven Mislintat Sportdirektor des VfB Stuttgart
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Kohle-Krise beim VfB: Mislintat spricht von MEGA-Millionen-Verlust

Auch der VfB Stuttgart kämpft in der Corona-Krise weiter gegen einen hohen finanziellen Schaden. Mislintat spricht über die Verluste.

Sportlich läuft es gut beim VfB Stuttgart. Der Start in die Bundesliga ist mehr als geglückt. Und auch am Freitagabend (20.30 Uhr/ echo24.de-Live-Ticker) gegen den 1. FC Köln darf sich der Aufsteiger durchaus Hoffnung auf etwas Zählbares machen.

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Abseits des Feldes kämpfen die Profi-Vereine weiter mit den Folgen der Corona-Krise. Auch beim VfB Stuttgart haben sich die klammen Kassen nicht nur auf dem Transfermarkt bemerkbar gemacht. Jetzt hat sich Sportdirektor Sven Mislintat im Interview mit Spox und Goal deutlich über die MEGA-Millionen-Verluste geäußert.

VfB-Kader-Macher rechnet mit MEGA-Millionen-Verlust

Der Kader-Macher des VfB Stuttgart erklärt mit Blick auf die anhaltende Situation: „Wir werden über alle Budget-Töpfe hinweg bis zu 30 Millionen Euro verlieren im Vergleich zur Pre-Corona-Zeit. Das muss erst einmal kompensiert werden.“

Auch Thomas Hitzlsperger hat sich zuletzt wieder vermehrt zu den Folgen der Pandemie geäußert. So sprach der Vorstandsvorsitzende des VfB Stuttgart auch wieder ganz offen über einen drohenden erneuten Gehaltsverzicht der Profis. Die durch die angespannte Corona-Lage anstehenden Geisterspiele lassen wenig andere Möglichkeiten zu. Der Aufsteiger hatte zudem bereits vor Monaten einen Antrag auf eine Kfw-Kredit gestellt.

Mislintat plant keine großen Ziele ein - auch wirtschaftliche Absteiger denkbar

Die finanzielle Schieflage mit den Millionen-Verlusten lassen laut Sven Mislintat auch keine großen sportlichen Ziele zu beim VfB Stuttgart. Mislintat: „ Es geht in dieser Saison nur um den Klassenerhalt und in den nächsten Saisons, sollten wir uns jeweils in der Liga behaupten, erneut.“ UND: Man könne nur in „in die Gruppe der Teams, die um Platz 7-12 einlaufen, vorzudringen, wenn unsere Umsätze dies auch wirtschaftlich ermöglichen.“

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Die Aussichten sind düster, die Sven Mislintat für die Bundesliga und die Vereine sieht: „Wir leben in Zeiten, in denen es plötzlich vorstellbar erscheint, dass es nicht nur sportliche, sondern auch wirtschaftliche Absteiger aus der Bundesliga geben könnte.“

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