2:1-Sieg mit abgeklärter Leistung

Umstrittenes Wamangituka-Tor: So sind Matarazzo und der VfB Stuttgart damit umgegangen!

Pellegrino Matarazzo
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Pellegrino Matarazzo hat das Wamangituka-Tor beim VfB Stuttgart nur kurz angesprochen.

VfB Stuttgart gegen den SV Werder Bremen. Im Spieltags-Text gibt‘s alles rund um die Partie – Vorberichte, Nachberichte und Stimmen zum Spiel.

  • VfB Stuttgart gewinnt gegen Werder Bremen mit 2:1.
  • Silas Wamangituka trifft zweimal.
  • Beim zweiten Treffer wird Wamangituka Unsportlichkeit vorgeworfen.

VfB Stuttgart gegen Werder Bremen: Wamangituka unsportlich? Schiri mit Klartext

Update, 10. Dezember: Nach dem Aufreger um Silas Wamangituka beim Sieg gegen Werder Bremen haben sich nun alle Seiten geäußert. Es wird deutlich, dass die Emotionen im Spiel hochgekocht sind, im Nachgang aber schnell verziehen wurde. Auch beim VfB Stuttgart war die Silas-Aktion nur ein kurzes Thema in der Woche vor dem Kracher-Spiel gegen Borussia Dortmund (Samstag, 15.30 Uhr im echo24.de-Live-Ticker).

So erklärte Pellegrino Matarazzo kurz und knapp bei der Pressekonferenz: „Ich habe mit Silas nach dem Spiel gesprochen. Da war das Thema für mich auch erledigt, weil ich dann wusste, was seine Absichten waren.“ Bereits gegenüber Sky hatte Matarazzo nach dem Spiel erwähnt, dass Wamangituka ein paar Sekunden Zeit rausholen wollte. Der VfB-Stürmer wurde jedoch zum Opfer der Doppelmoral im Fußball.

Auch mit dem Team hat Matarazzo nochmal das Regelwerk besprochen: „Es ging darum, dass ein unsportliches Tor zurückgepfiffen werden muss. Da soll bei allen das Bewusstsein geschärft sein.“ Dann war das Thema intern auch erledigt. Der Trainer des VfB Stuttgart gab dennoch zu: „Es hat mich ein bisschen überrascht, wie weitreichend es war.“

Tor-Skandal beim VfB-Stuttgart: Unsportlichkeit von Wamangituka? So sieht‘s Schiri Willenborg

Update, 09. Dezember: Mit seinem Treffer zum 2:0 gegen Werder Bremen sorgte Silas Wamangituka für den Aufreger des vergangenen Spieltags. Nicht wenige Experten sahen in der Szene eine Unsportlichkeit des Angreifers des VfB Stuttgart. Der Bremer Profi Davie Selke rannte sogar wutentbrannt in den eigenen Strafraum, um Wamangituka zur Rede zustellen.

Der Treffer des VfB-Stürmers war hingegen regelkonform. „Der Spieler lässt sich zwar viel Zeit, allerdings reicht die Situation nicht aus, um daraus eine Unsportlichkeit abzuleiten“, sagte Schiedsrichter Frank Willenborg der Neuen Osnabrücker Zeitung (NOZ). Hätte Wamangituka den Gegner jedoch verhöhnt und den Ball im Knie mit dem Kopf ins leere Tor befördert, wäre eine Unsportlichkeit gegeben gewesen.

VfB Stuttgart gegen Werder Bremen: Keine Unsportlichkeit von Wamangituka, aber trotzdem Gelb

Dennoch gab es sowohl für Wamangituka als auch Selke die Gelbe Karte. „Beide Spieler gerieten aneinander, standen Kopf an Kopf, und aufgrund dieser Aktion habe ich dann beide Spieler verwarnt“, erklärte Willenborg gegenüber der NOZ. Der erfahrene Schiedsrichter setzte die Verwarnung dabei als taktisches Mittel ein. Denn der VfB-Stürmer hielt sich im Konflikt mit dem Bremer sichtlich zurück.

Echo-Einwurf zum Wamangituka-Tor: Die Doppelmoral im Fußball nervt!

„Karten tragen häufig dazu bei, Konflikte zu lösen und das Ganze etwas runterzukochen. Auch bei den Trainern oder auf dem Weg in die Kabine war es dann gar kein Thema mehr“, begründet der Bundesliga-Schiedsrichter seine Entscheidung. Ob die Szene mit Fans im Stadion ähnlich verlaufen wäre, lässt sich nicht sagen. Sicher ist hingegen: Auch Willenborg sehnt die Rückkehr der Zuschauer herbei: „Dieses Spiel zum Beispiel wäre mit Fans einfach geiler gewesen. Es ist für einen Schiedsrichter was ganz anderes, auch wenn es mal Gegenwind gibt.“

VfB Stuttgart gegen SV Werder Bremen: Wamangituka sagt Sorry! Mislintat äußert klare Meinung

Update, 07. Dezember, 12.25 Uhr: Nach der aufreizenden Tor-Aktion meldete sich Silas Wamangituka nun selbst zu Wort und sagt: Sorry! „Ich habe in jeder Phase des Spiels Respekt vor dem Gegner. Bei meinem zweiten Tor wollte ich für meine Mannschaft in diesem wichtigen Spiel Zeit gewinnen. Auf keinen Fall wollte ich den Bremer Torhüter und meinen Gegenspieler provozieren,“ schreibt der VfB-Angreifer auf Instagram.

Sogar einige VfB-Spieler wie Gonzalo Castro fanden die Tor-Aktion von Wamangituka nicht in Ordnung. Bremen-Trainer Kohfeld reagierte, nachdem zweiten Treffer und brüllte: „Grob unsportlich!“ Nachdem sich die Gemüter wieder beruhigt hatten, sagte er dann schließlich, dass man es auch „nicht überdramatisieren“ solle.

Sportdirektor Sven Mislintat nimmt wie auch Trainer Matarazzo den Kogolesen in Schutz und findet es „maximal grenzwertig, was dem Jungen da vorgeworfen wird.“, berichtet tag24.de. Er könne es zwar nachvollziehen, dass die Bremer das nicht in Ordnung fanden, aber er habe das Ding auch nicht viermal hochgehalten, einen Fallrückzieher auf der Linie oder einen Moonwalk gemacht. „Wir können die Kirche im Dorf lassen. Aus der Nummer wird viel zu viel gemacht.“

VfB Stuttgart gegen SV Werder Bremen: Wamangituka-Tor sorgt für viel Wirbel - das sagt Trainer Matarazzo dazu

Update, 07. Dezember, 10.20 Uhr: Silas Wamangitukas zweites Tor hat beim Spiel gegen Werder Bremen ordentlich für Zündstoff gesorgt! Die Bremer waren ziemlich angefressen: „Respektlos“ und „grob unsportlich„ habe Wamangituka gehandelt. Obendrauf gab es dann noch Gelb vom Schiedsrichter. Doch was war genau passiert?

In der 59. Minute hatte Wamangituka geschafft dem Abwehrspieler Ömer Toprak den Ball abzunehmen und ALLEINE auf das LEERE Tor der Bremer zuzulaufen. Doch anstatt die Gelegenheit schnell zu nutzen und den Ball einzunetzen, wurde der 21-Jährige immer langsamer. Erst als der Bremer Torwart Jiri Pavlenka angerannt kam, schoss Wamangituka das 2. Tor. War das etwa wirklich arrogant gemeint? Der Angreifer war nach dieser Aktion selbst überrascht, wie er für so viel Aufregung sorgen konnte. VfB-Trainer Pellegrino Matarazzo verteidigte Wamangituka nach dem Spiel:

Wer ihn kennt, weiß, dass er ein schüchterner Junge und keineswegs arrogant ist. Er wollte ein bisschen auf Zeit spielen, da war keine böse Absicht dabei.

VfB-Trainer Pellegrino Matarazzo

Er verstehe die Frustration der Gegner, unsportlich sei das aber nicht gewesen, fügte Matarazzo hinzu. Bremen-Trainer Florian Kohfeld sagte dazu: „Wir sind uns alle einig, dass die Situation nicht glücklich war. Aber wir sollten es auch nicht überdramatisieren„ Stürmer Davie Sekle, der sich überaus genervt zeigte nach der Aktion und zu Wamangituka lief, ihm ein paar deutliche Worte sagte, ihn bedrängte und dann wieder davonlief, empfiehlt dem VfB-Angreifer beim nächsten Mal den Ball einfach reinzuschiessen und nicht „rumzulaufen wie sonst irgendwie einer“.

Doch warum wurde das Tor gezählt? Eine gelbe Karte gab es immerhin trotzdem. „Hätte der Referee darin eine Verhöhnung des Gegners gesehen, dann wäre das Tor annulliert worden, und es hätte einen indireken Freistoß für Werder gegeben“, so die Schiedsrichterexperten „Collinas Erben“ auf Twitter. Auch die gelbe Karte für Wamangituka gab es aus ihrer Sicht nicht wegen unsportlichem Verhalten: „Es war wohl eher eine Verwarnung für die moralische Mitverantwortung Wamangitukas an der Gesamtsituation, ähnlich wie es bei einer Rudelbildung auch gerne salomonisch je einmal Gelb auf beiden Seiten gibt, zur Beruhigung der Lage.“

VfB Stuttgart gewinnt gegen Werder Bremen. Silas Wamangituka trifft doppelt und erregt die Gemüter.

Update, 06. Dezember, 18:30 Uhr: Der VfB Stuttgart hat beide Sieglos-Serien beendet und gewinnt nach 14 Jahren erstmals wieder bei Werder Bremen (2:1). Mann des Tages war sicher Silas Wamangituka. Der Kongolese rannte auf und ab, sprinte, kämpfte und traf gleich doppelt.

Wamangituka brachte den VfB Stuttgart durch einen Elfmeter in der nicht ganz einfachen ersten Halbzeit in Führung (30.). In der zweiten Halbzeit war dann merklich die Luft raus beim Youngster, aber: In der Nachspielzeit sammelte er nochmal alle Kräfte, sprintete zwischen Bremens Toprak und Pavlenka, eroberte den Ball und schoss das 2:0. Allerdings war das Tor auch ein Aufreger!

Werder BremenVfB Stuttgart
30. Minute: Wamangituka (Elfmeter)
90.+1 Minute: Wamangituka
90.+3 Selke

Der VfB-Stürmer nutzte den Bremen-Bock eiskalt aus, klar. Aber: Als er den Ball hatte und auf das Tor zu lief, stoppte er kurz vor der Linie den Ball und wartete bis Pavlenka zurück gerannt kam. Arroganz-Anfall von Wamangituka! Auch Bremen-Stürmer Davie Selke fand deutliche Worte für das Verhalten: „Die Aktion war respektlos.“

Das war respektlos. Da brauchen wir nicht drumherum zu reden.

Davie Selke, Stürmer von Werder Bremen

Selke, der kurz darauf noch das Tor für Werder erzielte, war richtig angefressen: „Der Junge hat ein gutes Spiel gemacht. Er soll aufs Tor laufen, den Ball reinschieben und jubeln, aber nicht rumlaufen wie sonst einer.“ Zurecht bekam der Youngster des VfB Stuttgart für unsportliches Verhalten die Gelbe Karte. Vermutlich wird er auch von älteren Spielern im Team oder Pellegrino Matarazzo noch was zu hören bekommen. Seine Leistung schmälert der Arroganz-Anfall allerdings nicht...

VfB Stuttgart bei Werder Bremen: Die doppelte Sieglos-Serie der Schwaben!

Update, 06. Dezember: Im Spiel gegen Werder Bremen (heute im Live-Ticker bei echo24.de) geht es für den VfB Stuttgart um drei wichtige Punkte, denn: Die Schwaben spielen zwar in diesem Jahr bislang guten Fußball in der Bundesliga und begeistern als Aufsteiger auch manchen Nicht-Fan des Vereins, aber in neun Spielen gab es trotz mehrerer Chancen erst zwei Siege. Wird der VfB etwa zu Sieglos-Stuttgart?

Matarazzo bremste dahingehend schon ein wenig und lenkte den Fokus auf die Entwicklung, die ohne Zweifel stattfindet. Neben der aktuellen Durststrecke geht es für den VfB Stuttgart jedoch um eine weitere Serie, die es zu knacken gilt. Seit 14 Jahren (!) hat der VfB nicht mehr in Bremen gewinnen können. Damals, am 16. September 2006 und kurz nach der Heim-WM, drehten die Schwaben einen 0:2-Rückstand durch Tore von Roberto Hilbert, der zuvor schon ein Eigentor erzielte, Pavel Pardo und Mario Gomez. Endstand: 3:2 für den VfB Stuttgart!

Das Statistiken und Serien VfB-Coach Pellegrino Matarazzo nicht interessieren, hat er bereits vor dem Spiel gegen Mainz 05 gesagt. Schließlich sei er nun Trainer, die Spieler und die Situation bei beiden Vereinen eine andere als noch vor der Saison. Und siehe da: Es gab den ersten Sieg in Mainz nach 15 Jahren. So will es der VfB Stuttgart nun auch bei Werder Bremen machen...

VfB Stuttgart gegen Werder Bremen: Trainer Matarazzo ist zuversichtlich

Update, 5. Dezember: Sie spielen gut. Sie verlieren wenig. Nur gewinnen wäre jetzt mehr als schön. Es wäre wichtig! Denn: Wer so viel unentschieden spielt wie aktuell der VfB Stuttgart, der bekommt an Ende trotzdem ein Problem mit den Punkten. Zuletzt gewann die Truppe gegen Hertha BSC Berlin. Soll‘s morgen gegen Werder Bremen endlich so weit sein und die Schwaben sichern sich drei Punkte?

Nachdem die vergangene Partie gegen den FC Bayern heiß diskutiert wurde, müssen die Stuttgarter nun wieder mit freiem Kopf auf den Platz, denn das Ziel Klassenerhalt steht. Und gegen den Tabellen-Nachbarn könnte es spannend werden. Coach Pellegrino Matarazzo versteift sich für die Sonntagspartie nicht auf den Sieg. Er ist sich einer Sache aber sicher: „Wenn wir so Fußball spielen wie zuletzt, ist es nur eine Frage der Zeit, bis wir wieder dreifach punkten.“

VfB Stuttgart gegen Werder Bremen: Der Trainer glaubt an die Energie des Teams

Der Trainer ist mit dem Auftreten seiner Mannschaft nicht unglücklich. Kein Wort von „Schippe drauflegen“ ist zu hören. Stattdessen bestärkt er das Team und sagte am Freitag: „Wir wollen das Spiel mit der gleichen Intensität und Aktivität angehen, wie in den vergangenen Partien. Die Energie, die wir auf den Platz bringen, tut uns gut – und die wollen wir auch in Bremen zeigen.“

VfB Stuttgart gegen Werder Bremen: So steht‘s um einen Gonzalez-Einsatz!

Update: 04. Dezember: In der Pressekonferenz am Freitag verkündete Trainer Pellegrino Matarazzo schlechte Nachrichten: Nicolas Gonzalez Zustand hat sich wieder verschlechtert. Das bedeutet, er könnte am Sonntag gegen Werder Bremen wieder ausfallen (hier gibt es den Live-Ticker).

Seine Entwicklung stagniert. Ein Einsatz ist sehr fraglich.

Trainer Pellegrino Matarazzo

Zuvor standen die Chance gut, es ging wieder bergauf nach seiner Verletzung. Bis Mitte der Woche habe es sehr gut ausgesehen. Gonzalez hatte sein Laufprogramm beim VfB Stuttgart intensiviert und auch obendrein Ballübungen absolviert. Doch bei einigen Bewegungen hat er noch Schmerzen. Wenn diese zu stark sind, kann er nicht befreit aufspielen oder überhaupt spielen. Auch Atakan Karazor und Daniel Didavi fallen gegen Bremen definitiv aus. Didavi hat sich einen Faserriss im Hüftbereich zugezogen, Karazor plagen Schmerzen von einer Innenbandzerrung.

Nach den letzten vier Remis und einer Niederlage wäre ein Sieg zur Abwechslung mal nicht schlecht. „Unabhängig von Werder ist es ein Spiel wie jedes andere. Ein Spiel, das wir gewinnen wollen. Wir werden es mit der gleichen Intensität und Aktivität angehen, wie immer. Es wird Zeit, dass wir uns mal wieder belohnen „Matarazzo geht davon aus, dass die Werder ihren Fokus auf die Defensive gelegt haben. Aber auch wenn sie ihre Strategie geändert haben sollen, sei man so oder so auf alles vorbereitet. Mit oder ohne Gonzalez, berichtet kicker.de.

Werder Bremen wird ebenfalls auf ihren Top-Angreifer Milot Rashica gegen den VfB Stuttgart verzichten müssen. Für Matarazzo spielt das jedoch keine Rolle: „Wir fokussieren uns nicht darauf, wer nicht auf dem Platz steht, sondern wer auf dem Platz steht. Jeder Bundesligist verfügt über die nötige Kadergröße und -qualität, um einen Spieler ersetzen zu können.“

VfB Stuttgart gegen Werder Bremen: Déjà-vu-Debakel oder Entwicklungsschritt?

Update, 03. Dezember: Das Spiel gegen Werder Bremen (im echo24.de Live-Ticker) könnte für den VfB Stuttgart ein weiterer Test in Sachen „Entwicklung“ werden. Nach der trotz Niederlage bestandenen Reifeprüfung gegen Bayern München, in der der VfB reiner Außenseiter war und nichts zu verlieren hatte, geht es nun gegen den Tabellennachbarn - und eine gänzlich andere Art des Fußballs!

Statt Ballbesitz und Offensivdrang, setzte Werder Bremen zuletzt eher auf Konter und Mauertaktik - und hatte unter 40 Prozent Ballbesitz. Für die jungen Wilden des VfB Stuttgart nichts Neues, denn: Bereits in der letzten Saison liefen die Schwaben meist Sturm auf die gegnerische Abwehr - und hadert oft mit der Chancenverwertung. Der VfB Stuttgart tat sich schwer mit dieser Art Gegner, die jungen Spieler, die auf Tempo und freie Räume setzen, kamen nicht zum Zug.

Gegen Werder Bremen kann der VfB Stuttgart nun zeigen, ob und wie er sich entwickelt hat. Geht der ansehnliche Fußball weiter oder wird es eher ein Frusterlebnis wie in Liga zwei? Um letzteres zu vermeiden und seine Jungs auf den Abwehrriegel der Hanseaten einzustellen, ließ VfB-Trainer Pellegrino Matarazzo unter der Woche 20 Spieler auf einem kleinen Spielfeld mit vier kleinen Toren trainieren, wie die „Bild“ berichtet. Das Ziel: Auf engstem Raum reaktions- und gedankenschnell Lösungen zu präsentieren.

So gibt‘s die Partie des VfB Stuttgart bei Werder Bremen live im Stream und TV!

VfB Stuttgart: Sieg gegen Werder Bremen? So kann‘s funktionieren!

Update, 03. Dezember: Der VfB Stuttgart spielt hintereinander gegen zwei Gegner, die sich wie Tag und Nacht unterscheiden. Da war der große FC Bayern München, gegen die die Schwaben als Außenseiter ins Rennen gingen und eine Reifeprüfung bestanden haben. „Wir haben ein gutes Spiel gemacht“, blickt auch VfB-Kroate Borna Sosa bei „VfB TV“ zurück. Am Ende stand dennoch die 1:3-Niederlage gegen den Klassenprimus.

Nun geht es am Nikolaustag in den ho-ho-hohen Norden. Werder Bremen ist der Gegner, der den schwäbischen Fußball-Stiefel bestenfalls mit drei Punkten füllen soll (Sonntag, 15.30 Uhr, im echo24.de-Live-Ticker). Ein Team, dass zuletzt auf unter 40 Prozent Ballbesitz kam und sich auf die Abwehr konzentriert hat - unangenehm für den VfB Stuttgart!

Sosa: „Wir schauen nach vorne und richten unsere Konzentration voll auf das Spiel bei Werder Bremen.“ Dort gibt Sosa, der seinen Vertrag gerade erst verlängert hat, die Route vor, um Bremen die Rute zu schenken: „Wir müssen konzentriert bleiben und genauso gut weitermachen wie gegen Bayern.“ Einfach wird‘s nicht.

VfB Stuttgart gegen Werder Bremen: Kein Favorit vorhanden - Statistik völlig ausgeglichen!

Update, 2. Dezember: Am Sonntag trifft der VfB Stuttgart im hohen Norden auf den SV Werder Bremen. Der Blick auf die Tabelle verspricht ein spannendes Spiel zwischen den beiden Mannschaften. Sowohl der VfB Stuttgart als auch Werder Bremen haben in dieser Saison bislang elf Zähler gesammelt und sind Tabellennachbarn. Die Schwaben sind lediglich wegen der besseren Tordifferenz vor den Bremern.

Doch auch die Statistik lässt auf eine ausgeglichene Partie zwischen dem VfB Stuttgart und Werder Bremen am Nikolaustag hoffen. Bislang trafen die Schwaben 108 Mal auf die Bremer, in der Bundesliga gab es 104 Duelle. In 36 Partien ging der VfB Stuttgart als Sieger vom Platz.

Werder setzte sich in 35 Spielen durch, 33 Mal trennten sich beide Team unentschieden. Im Weserstadion hatte der VfB Stuttgart allerdings oft das Nachsehen. 24 Niederlagen stehen dort zu Buche. Lediglich 12 Mal gewannen die Schwaben ein Auswärtsspiel in Bremen, hinzu kommen 16 Remis.

VfB Stuttgart: Maxime Awoudja weiter im Aufwind

Der Kick im Norden: VfB hofft auf ein Comeback, Bremen bangt um Stürmer!

Erstmeldung, 1. Dezember: Am 10. Spieltag geht es für den VfB Stuttgart weiter gegen den SV Werder Bremen (Sonntag, 15.30 Uhr). Nach der 1:3-Niederlage gegen den FC Bayern München kann der Aufsteiger dennoch mit viel Selbstvertrauen bei den Norddeutschen antreten. Immerhin konnte die Mannschaft von Trainer Pellegrino Matarazzo dem Rekordmeister über 90 Minuten fordern.

VfB-Sportdirektor Sven Mislintat machte nach der Partie deutlich: „Wir werden uns auf dieser Leistung nicht ausruhen, aber wir werden sehr viel Selbstvertrauen aus diesem Spiel ziehen.“

Nicolas Gonzalez trainiert mit Ball und hofft aufs Comeback gegen Bremen.

Die große Frage vor dem Duell im Norden, schafft Nicolas Gonzalez das Blitz-Comeback. Zuletzt wurde der Argentinien-Angreifer bereits wieder im individuellen Training MIT Ball gesichtet. Gegenüber der Stuttgarter Nachrichten erklärt Mislintat: „Es gibt Hoffnung für das Spiel am Sonntag in Bremen. Alles hängt davon ab, wann Nico ins Teamtraining einsteigen kann.“ Ganz sicher nicht mit im Kader ist allerdings bereits Daniel Didavi. Der erfahrene Spielmacher des VfB Stuttgart fällt verletzungsbedingt aus... länger - Faserriss in der Hüftmuskulatur.

VfB-Gegner Werder Bremen muss wechseln - ein Absturz muss verhindert werden

Auch bei Werder Bremen muss Trainer Florian Kohfeldt vor dem Spiel gegen den VfB Stuttgart umdenken. Mit Kevin Möhwald (Gelb-Rot-Sperre) und Jean-Manuel Mbom (Gelbsperre) fehlen zwei Profis. Wie deichstube.de schreibt, könnte  Christian Groß die Lösung sein. Der 31-Jährige gilt als Allzweckwaffe der Bremer.

Auch Milot Rashica könnte ausfallen. Der 24 Jahre alte Stürmer musste das Training am Dienstag wegen einer Oberschenkelverletzung vorzeitig abbrechen. Ob Rashica länger ausfällt, ist offen. Freuen kann sich Coach-Kohfeldt dem Bericht nach aber über die Rückkehr von  Milos Veljkovic, der zuletzt wegen Adduktorenproblemen in der Abwehr fehlte.

Bei Werder blickt man vor der Begegnung mit dem VfB mit einem besorgten Auge auf die Tabelle. Platz 11 mit 11 Zählern. Punktgleich mit Stuttgart. In der vergangenen Horror-Saison sah es nach 9 Spieltagen vergleichbar aus. Jetzt, so meldet die Deichstube, geht man aber nicht von einem Absturz aus. Werder-Sportchef Frank Baumann: „Ja, wir sind wachsam, aber wir lassen uns jetzt nicht verrückt machen.“

Frank Baumann hofft auf eine gestärkte Psyche bei den Profis von Werder Bremen.

Das die 3:5-Pleite gegen Wolfsburg für das Spiel gegen den VfB Stuttgart zum Problem wird, dass hofft niemand bei Werder Bremen. Baumann: „Fünf Gegentore - das ist schon grausam.“ Ob es allerdings auch ein Tiefschlag für die Psyche war, wird die Partie gegen den VfB Stuttgart am Sonntag zeigen. Bei einer Niederlage gegen den VfB könnte allerdings der Horror nach Bremen zurückkommen.

Schnelle Fakten zum Spiel VfB Stuttgart gegen Werder Bremen

  • Sieglos-Serie des VfB: Der VfB Stuttgart kam in den vergangenen 11 Bundesliga-Spielen kein Sieg (fünf Remis, sechs Niederlagen) mehr bei Werder Bremen. Letzter VfB-Sieg am 16. September 2006.
  • VfB-Abwehr gefordert: Gegen Bremen muss die VfB-Defensive hellwach sein - in den letzten 11 Spielen hat Bremen mindestens ein Tor erzielt.
  • Keine Auswärtssiege: Zwischen VfB Stuttgart und Werder Bremen gab‘s in den vergangenen 10 Bundesliga-Duellen keinen Auswärtssieg - sechs Heimsiege und vier Remis.
  • VfB auswärts stark: Heimsiege-Serie zwischen dem VfB und Bremen könnte reißen. DENN: Stuttgart ist in dieser Bundesliga-Saison auswärts noch ungeschlagen (zwei Siege, zwei Remis)

VfB Stuttgart gegen SV Werder Bremen im Weser-Stadion

Das Heimspiel des SV Werder Bremen gegen VfB Stuttgart findet im Weser-Stadion statt.
Weser-Stadion in Bremen
Adresse: Franz-Böhmert-Straße 1, 28205 Bremen
Plätze:42.358
Kosten: 76,5 Mio. € (Umbau 2008–2011)

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