Entscheidung gefallen

VfB Stuttgart: Fan-Rückkehr ins Stadion - Das ist der Plan

VfB Stuttgart: Schon zum Bundesliga-Start dürfen wieder Fans in die Stadien. Eine wichtige Entscheidung ist gefallen.

  • Die DFL hat einen Leitfaden für Fans im Stadion erstellt.
  • Am Dienstag wurde eine einheitliche Reglung der Länder beschlossen.
  • Der VfB Stuttgart spielt wahrscheinlich schon gegen Freiburg wieder vor seinen Fans.

VfB Stuttgart: Rückkehr der Fans - Das ist der Plan

Update, 17. September, 13.40 Uhr: Nun werden es also doch keine 12.000 Zuschauer. Wie der VfB Stuttgart mitteilt hat, planen die Schwaben beim Heimspiel am Samstag gegen den SC Freiburg vor gefüllten Tribünen zu spielen.

"Vorbehaltlich der Genehmigung seitens der Stuttgarter Behörden planen wir mit 8.000 Zuschauern für das Heimspiel gegen den SC Freiburg", erklärte der Vorstandsvorsitzende des VfB Stuttgart, Thomas Hitzlsperger. 

Von der Stadt Stuttgart kam am Donnerstagmittag sogar die Genehmigung für rund 12.000 Zuschauer. Doch die Schwaben wollen die Mercedes-Benz Arena schrittweise wieder für ihre Anhänger öffnen. Hitzlsperger: "Für das Leverkusen-Spiel am 3. Oktober peilen wir dann rund 12.000 Zuschauer an."

VfB Stuttgart: Rückkehr der Fans - Diese Probleme sind zu lösen

Update, 17. September: Statt 500 sind es nun also 12.000 Zuschauer, die der VfB Stuttgart - vorbehaltlich der Zustimmung der Stadt - am Samstag gegen den SC Freiburg wieder ins Stadion lassen darf. "Die Politik bringt den Clubs damit Vertrauen entgegen, das es nun durch alle Beteiligten zu rechtfertigen gilt", erklärt der Geschäftsführer der Deutschen-Fußball-Liga, Christian Seifert.

Doch bei aller Vorfreude auf die ersten Spiele mit Fans: Seit dem Duell zwischen dem VfB Stuttgart und Arminia Bielefeld am 9. März wirft die Entscheidung bei den Vereinen der ersten und zweiten Bundesliga viele Fragen auf.

VfB Stuttgart: Herausfordernde Situation

"Das ist für uns eine Riesenherausforderung und eine gewaltige logistische Aufgabe", sagte ein Sprecher des VfB Stuttgart gegenüber der Stuttgarter Zeitung. Entsprechend laufen die nötigen Vorbereitungen unter Hochdruck. 

Dabei muss geklärt werden, wie das Hygienekonzept umgesetzt werden kann und wie die Einhaltung der Abstandsregeln überwacht wird. Denn genau das war beim Pokalspiel in Rostock ein ganz großes Problem, da dieser nicht immer eingehalten wurde.

VfB Stuttgart: Viele offene Fragen

Geklärt werden muss auch, wie die Zuschauer ins und wieder aus dem Stadion kommen und wie viele Fans überhaupt zugelassen werden. Über mangelndes Interesse dürfte sich der VfB Stuttgart sicher nicht beklagen. Heißt: Es muss auch geklärt werden, wer überhaupt die Tickets erhält!

Dabei sollen die Dauerkartenbesitzer bevorzugt behandelt werden. Doch davon gab es in der vergangenen Zweitligasaison laut Stuttgarter Zeitung nicht weniger als 30.000. Bedeutet: Viele Fans würden enttäuscht zurückbleiben.

VfB Stuttgart: Warten auf Entscheidungen von Stadt und Land

Hinzu kommt, dass die Schwaben auch noch auf die Genehmigung der Landesregierung warten müssen, denn die muss erst die Corona-Verordnung entsprechend anpassen. Das soll laut Staatskanzlei "so schnell wie möglich" passieren. 

Am Land sollte der VfB Stuttgart also kaum scheitern. Doch wie sieht es bei der Stadt aus? Dort gibt es zum VfB-Spiel noch keine Entscheidung. Der Grund sei "eine dynamische Situation", wie ein Sprecher der Stadt betont. Sollte der kritische Wert von 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen überschritten werden, bleiben die Tribünen ohnehin leer. Für Stuttgart liegt dieser Wert derzeit bei 24,4

VfB-Spiele mit Fans? Politik hat entschieden!

Update, 16. September: Noch Ende August hatten Bund und Länder eine Rückkehr von Fans in die Stadien ausgeschlossen. Doch schon in der ersten Runde des DFB-Pokals wurde teilweise wieder vor Zuschauern gespielt. Auch die Partie VfB Stuttgart gegen Hansa Rostock waren die Ränge zum Teil besetzt.

Noch am Montag übte Baden-Württembergs Sportministerin Susanne Eisenmann Kritik an dem Konzept, da weder der Mindestabstand eingehalten noch Masken getragen wurden. Und doch deutete Winfried Kretschmann am Dienstagmittag schon an, dass bald wieder Fans in die Stadien dürften.

VfB Stuttgart: Politik gibt grünes Licht

"Es muss allen klar sein, wenn die Vereine nachher nicht in der Lage sind, das auch einzuhalten, dann wird dassofort wieder zurückgenommen", erklärte der Grünen-Politiker. Wie die Stuttgarter Zeitung berichtete, wurde noch am Dienstagabend publik, was Kretschmann damit meinte.

Denn bei einem Treffen hatten sich die Ministerpräsidenten auf eine bundesweit einheitliche Reglung für die Rückkehr von Zuschauern in die Arenen geeinigt, grade noch rechtzeitig zum Start der neuen Bundesliga-Saison. 

VfB Stuttgart: Schon gegen Freiburg mit Zuschauern?

Zunächst soll es einen sechswöchigen Testbetrieb geben. Fasst eine Arena mehr als 1.000 Zuschauern, gilt eine Obergrenze von 20 Prozent der Kapazität. Welche Folgen hat das für den VfB Stuttgart? Ganz einfach: Normalerweise fast die Mercedes-Benz-Arena 60.449 Fans, entsprechend dürften ab Samstag 12.090 Anhänger der Schwaben die Heimspiele im Stadion verfolgen. 

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Doch ganz so einfach ist das nicht! Denn der Entschluss kommt wohl für das Heimspiel gegen den SC Freiburg zu kurzfristig. Zwar betonte der VfB Stuttgart zuletzt immer wieder auf alle Szenarien vorbereitet zu seinen, doch wie die Stuttgarter Nachrichten berichten, braucht es mehr Vorlauf für Aufbau, Organisation und Kartenverkauf. Zudem ist ein Heimspieltag erst ab 15.000 Zuschauern wirtschaftlich. Wahrscheinlich spielt der VfB Stuttgart erst am 3. Oktober gegen Bayer Leverkusen wieder mit den eigenen Fans im Rücken. 

VfB Stuttgart: Wie geht es nach der Testphase weiter?
Klar ist aber auch: Es kann jederzeit Anpassungen geben, sollten wie in Rostock Regeln missachtet werden. "Die Ansage muss jeder gehört haben", sagte Kretschmann, der auch die Bedeutung einer geregelten An- und Abreise betonte.

Wie es nach der Testphase - die in den jeweiligen Corona-Verordnungen verankert werden muss - weiter geht soll bei weiteren Beratungen Ende Oktober entschieden werden. Gut möglich, das dann aus dem Test ein Dauerbetrieb wird oder die Grenze nach oben korrigiert wird.

VfB Stuttgart: Das sagt Hitzlsperger zum Fan-Verbot der Politik! Bis Oktober

Update vom 28. August: Da hatte man andere Hoffnungen beim VfB Stuttgart. Aber nicht nur bei den Schwaben. Die baldige Rückkehr der Fans ins Stadion fällt erstmal aus! Die Politik macht einen Strich durch die Rechnung. 

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Am Donnerstag gab es den Beschluss von Bundeskanzlerin Angela Merkel und den Ministerpräsidenten der Länder. Stadien und Sporthallen bleiben bis Ende Oktober leer. Fast leer. Offen bleibt, ob eine Anzahl von rund 500 Personen im Stadion möglich ist. So die Überlegungen der Deutschen Fußball-Liga.

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder erklärte gegenüber der Bild-Zeitung: "Bei der Bundesliga ist zumindest klar, bis 31.10 gibt es keine Spiele mit Zuschauern. Aber wir werden uns danach bemühen, zumindest ein Konzept zu entwickeln mit der Liga, das in leichten Formen vielleicht wieder perspektivisch anzubieten." ABER: Alles immer in Abhängigkeit von den jeweiligen Infektionszahlen vor Ort.

Beim VfB Stuttgart meldete sich Thomas Hitzlsperger bei den Stuttgarter Nachrichten zu Wort. Der VfB-Boss nimmt die Entscheidung so an, wie sie getroffen wurde. Denn: "An erster Stelle steht immer die Gesundheit der Menschen. Es ist eine Angelegenheit der Politik, zu entscheiden, wann es im Bundesliga-Fußball wieder mit größeren Zuschauermengen weitergeht."

Der Vorstandsvorsitzende des VfB Stuttgart, Thomas Hitzlsperger fordert ständige Prüfung des Infektionsgeschehens.  

Hoffen müssen der VfB und die restlichen 35 Profi-Klubs jetzt auf eine Arbeitsgruppe der Chefs der Staatskanzleien in den kommenden beiden Monaten. Ziel dort: Es soll ein Vorschlag für den Umgang mit Fans bei bundesweiten Sportveranstaltungen erarbeiten werden. 

Für den Vorstandvorsitzenden des VfB Stuttgart ist eine Sache ganz klar, der finanzielle Schaden wächst weiter. Hitzlsperger: "Wir hoffen nach wie vor, dass die Fans schnellstmöglich zurückkommen können, denn es hängen für alle Clubs ja auch wirtschaftliche Faktoren dran." Den Schwaben gehen bei Spielen ohne Zuschauer im Schnitt eine Million Euro verloren

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Der VfB Stuttgart hat zuletzt auch ein Konzept beim Ordnung- und Gesundheitsamt der Stadt Stuttgart hinterlegt. Über dieses Hygiene-Konzept ist man im ständigen Austausch. Und Thomas Hitzlsperger fordert: "Als VfB sind wir auf alle Szenarien vorbereitet. Es gilt jetzt, das Infektionsgeschehen regelmäßig zu prüfen."

Auch der Umgang mit den Dauerkarten bleibt durch die weiter ungewisse Lage ein Problem. Der VfB Stuttgart hat zuletzt wieder für seine Fans den aktuellen Stand im Karten-Thema veröffentlicht.  

VfB Stuttgart: Fan-Rückkehr ins Stadion - Darauf hofft Sven Mislintat

Update, 26. August:  Wann dürfen die Fans wieder ins Stadion? Wenn es nach dem Sportdirektor des VfB Stuttgart   Sven Mislintat geht, lautet die Antwort: So schnell wie möglich! Klar ist bislang, dass der Saisonstart noch vor leeren Rängen erfolgen wird.

"Wir erhoffen uns natürlich, dass es die Situation möglich macht, dass schneller Fans zurückkehren", erklärte Mislintat laut dpa. "Das macht aus mehreren Dingen viel mehr Spaß: Es kommt eine gewisse Stimmung in die Stadien zurück, es ist eine Rückkehr zur Normalität und es bedeutet finanziell was."

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Entsprechend blickt der Sportdirektor des VfB Stuttgart am Donnerstag nach Berlin, denn wenn Angela Merkel und die Ministerpräsidenten über die aktuelle Corona-Situation beraten, dürfte es auch die Rückkehr der Fans gehen.

Trotz steigender Corona-Zahlen hofft der 47-Jährige auf positive Signale aus der Politik, zeitgleich betont Mislintat aber: "Erwarten tue ich nichts, das ist nicht unsere Entscheidung." Doch auch wenn die Rückkehr der Fans für VfB Stuttgart wichtig ist, betont der 47-Jährige, dass es sich für den Verein auch lohnen muss und das sei bei 5.000 oder 10.000 Zuschauern nicht der Fall.

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"Wenn es so teuer ist, dass man es sich wirtschaftlich nicht erlauben kann, dann geht es natürlich nicht, aber wenn man es sich erlauben könnte, dann wird man es versuchen", sagte der Sportdirektor des VfB Stuttgart am Mittwoch im Trainingslager in Kitzbühel

VfB Stuttgart: Keine Zuschauer zum Bundesliga-Start - finanzieller Rückschlag!

Update, 12. August: Am Dienstag war klar: Die neue Bundesliga-Saison startet, wie die alte aufhörte - ohne Fans im Stadion! Das entschied die Politik, aufgrund der wieder steigenden Corona-Zahlen. Für den VfB Stuttgart ist es ein herber Schlag, ebenso wie für einige andere Vereine auch. Abgesehen von der fehlenden Stimmung, die die Spiele wie einen Trainingskick wirken lassen, ist auch der finanzielle Verlust heftig. 

Zunächst gilt die Bestimmung nur für die ersten drei Heimspiele des VfB Stuttgart gegen den SC Freiburg, Bayer Leverkusen und den 1. FC Köln. Anschließend könnte es zum Wiedersehen mit den Zuschauern kommen, wenn auch noch nicht klar ist, ob und in welchen Mengen der Einlass dann erlaubt wird. 

Durch die fehlenden Zuschauer in den drei Partien gehen dem VfB Stuttgart laut "Stuttgarter Nachrichten" wohl rund ein bis 1,5 Millionen Euro, wenn man von 60.000 Zuschauern ausgeht. Hinzu kommen beispielsweise auch Sponsoreneinnahmen und die VIP-Lounges, die nicht vermietet werden können.  

Ein saurer Apfel, in den nicht nur der VfB Stuttgart beißen muss, sondern alle Bundesligisten. Aber VfB-Vorstandsvorsitzender Thomas Hitzlsperger macht deutlich: "Die Gesundheit der Bevölkerung hat auch für uns oberste Priorität."

VfB Stuttgart: Fan-Rückkehr ins Stadion? Entscheidung gefallen!

In rund einem Monat startet für den VfB Stuttgart die neue Bundesliga-Saison. Gerne hätte der Aufsteiger - wie auch die anderen DFL-Vereine - zum Auftakt wieder Fans in der heimischen Arena begrüßt.

Entsprechend hatte die Deutsche Fußball Liga (DFL) einen Leitfaden erarbeitet mit dem Anfang September wieder Zuschauer im Stadion möglich gewesen wären. Zunächst kamen aus der Politik auch positive Reaktionen auf den Vorschlag der DFL.

VfB Stuttgart: Gesundheitsminister beraten über Fans im Stadion

Am Dienstag haben die Gesundheitsminister der Länder laut der dpa auf ihrer Konferenz über die Pläne der DFL beraten. Das Ergebnis war allerdings nicht das, auf das der VfB Stuttgart und die anderen DFL-Vereine gehofft hatten.

Auch zum Saisonbeginn müssen die Spieler des VfB Stuttgart vor leeren Rängen feiern.

Denn die Gesundheitsminister erteilten der Rückkehr der Fans in die Stadien aufgrund der aktuellen Corona-Situation eine Absage, zumindest bis zum 31. Oktober. Die DFL und der VfB Stuttgart akzeptierten die Entscheidung der Gesundheitsminister.

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VfB Stuttgart: Arbeit mit Behörden geht weiter!

"Wir teilen die Position der DFL: Die Gesundheit der Bevölkerung hat auch für uns oberste Priorität", erklärte der VfB-Boss Thomas Hitzlsperger nach der Entscheidung. "Wir werden weiter in enger Abstimmung mit den Behörden auf den Tag hinarbeiten, an dem wir wieder Zuschauer in der Mercedes-Benz Arena empfangen dürfen."

Wann das wieder der Fall sein wird, bleibt allerdings abzuwarten. Vorerst bleibt das Stadion des VfB Stuttgart - das für mehrere Millionenumgebaut werden soll - leer und den Fans nur die Unterstützung vom heimischen Sofa aus.

Quelle: echo24.de

Rubriklistenbild: © Fabian Sommer/dpa

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