Auch bei Profis des VfB Stuttgart könnte man durchaus ins Grübeln kommen

Frisuren-Frechheit in der Bundesliga: Auch VfB-Profis verdächtig gut gestylt

Nicolas Gonzalez
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Frisuren-Frechheit in der Bundesliga: Auch VfB-Profi Gonzalez unter Verdacht

VfB Stuttgart: Ärger um frisch gestylte Fußball-Profis. Auch Nicolas Gonazlez steht und Schnitt-Verdacht.

Aktuell glänzt Nicolas Gonzalez beim VfB Stuttgart durch gute Leistungen. Der Argentinier steht damit im Transfer-Fokus zahlreicher Top-Klubs. Jetzt sticht der Profi der Schwaben aber auch durch sein Äußeres aus der Masse heraus - und das ist durchaus eine haarige Angelegenheit.

Der Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks hat in einem offenen Brief an den Deutschen Fußball-Bund seinen Unmut über frischfrisierte Fußballprofis geäußert. Während es bei den meisten Menschen auf dem Kopf ganz allmählich in Richtung wilder Mähne geht, standen nicht nur am vergangenen Spieltag zahlreiche Bundesliga-Profis mit frischer Frisur auf dem Platz.

Auch Freiburgs Ermedin Demirovic schaut verdächtig frisch frisiert aus.

Problem: Die aktuellen Corona-Maßnahmen lassen einen Besuch beim Friseur des Vertrauens nicht zu - auch keine Hausbesuche.

In dem Schreiben heißt es: „Die rund 80.000 Salons des deutschen Friseurhandwerks sind seit dem 16. Dezember 2020 geschlossen und leisten einen enormen Beitrag zur Bekämpfung der Covid-19-Pandemie. Das Erbringen von Friseurdienstleistungen ist unter Androhung hoher Bußgelder somit seit vier Wochen in Deutschland verboten.“

Der Zentralverband weißt darauf hin, „dass ein Großteil der Fußballprofis sich mit frischgeschnittenen Haaren auf dem Platz präsentierte“. Zu sehen waren dabei einrasierte Scheitel, auf wenige Millimeter getrimmtes Nacken- und Schläfenhaar, saubere Konturen. Frisuren, die nur professionelle Friseurinnen und Friseure mit Profi-Equipment schneiden können. Auch Friseurmeisterin Denise Wanger aus Neckarsulm bestätigt echo24.de auf Vorlage einiger Fotos von Fußball-Profis, dass viele Haarschnitte kürzlich oder ganz frisch seien - von Profi-Hand.

Auf dem Kopf frisch aufgepimpt, geben die Fußball-Profis leider kein gutes Bild ab und taugen nicht so richtig als Vorbilder in der Corona-Krise. Dazu heißt es: „Der Unmut gegenüber topgestylten Fußballern, und in der Folge Kundenanrufen, die zu Schwarzarbeit und Regelverstößen wie Hausbesuchen überreden wollen, wächst.“ Viele Friseurbetriebe seien in ihrer Existenz bedroht.

Der Verband fordert den DFB auf zu reagieren und spricht von „Privileg, dass der Profifußball trotz einer Pandemie weiterhin stattfinden darf.“ Die Fußballer seien Vorbilder und man appelliere an den DFB: „Zeigen Sie in Zeiten wie diesen Solidarität und setzen Sie mit uns ein Zeichen gegen Schwarzarbeit. Lassen Sie uns den Weg der Pandemiebekämpfung gemeinsam gehen.“

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