Kehrt Walter zurück in den Norden?

VfB Stuttgart: Nach Hoffenheim, jetzt der HSV - Ex-VfB-Coach ist gefragt

VfB Stuttgart: Lange hat man vom ehemaligen Trainer Tim Walter nichts gehört. Jetzt äußert er sich zu Hitzlsperger und Mislintat.

  • Tim Walter äußert sich zu Hitzlsperger und Mislintat.
  • VfB Stuttgart zieht Schlussstrich unter Verträge mit Ex-Trainern.
  • Ursprünglich hatten Verträge bis Mitte 2020 und Mitte 2021 Gültigkeit. 

VfB Stuttgart: Nach Hoffenheim, jetzt der HSV - Walter ist gefragt

Update vom 22. Juni: Seit seiner Entlassung beim VfB Stuttgart, wartet Tim Walter noch immer auf das richtige Angebot um wieder auf die Trainerbank zurückzukehren. Dabei könnte der 44-Jährige vor der Qual der Wahl stehen, denn nach dem er bereits mit der TSG Hoffenheim - wir berichteten am 16. Juni - in Verbindung gebracht wurde, scheint nun auch der Hamburger SV Interesse an einer Verpflichtung von Walter zuhaben.

Allerdings wäre der HSV nur dann eine Option, wenn die Hanseaten den Aufstieg in die Bundesliga verpassen und eine weitere Saison im Unterhaus verbringen müssten. In diesem Fall wären die Tage von Dieter Hecking laut übereinstimmenden Berichten von Sky und liga-zwei.de gezählt und der Ex-VfB-Coach ein Kandidat auf die Nachfolge. Allerdings kann der HSV noch über die Relegation aufsteigen, in diesem Fall würde sich der Vertrag von Hecking automatisch verlängern.

VfB Stuttgart: So blickt Walter auf Hitzlsperger und Mislintat zurück

Update vom 20. Juni, 17.55 Uhr:: Nachdem Tim Walter und der VfB Stuttgart getrennte Wege eingeschlagen haben, hätte man durchaus erwarten können, dass sich der Ex-Coach zu seiner vorweihnachtlichen Entlassung äußert. Es kam nichts. 

In einem ausführlichen Interview im Magazin Socrates äußerte sich Walter jetzt über den möglichen Aufstieg des VfB und seine persönliche Zukunft ...und zu seinen Ex-Bossen Thomas Hitzlsperger und Sven Mislintat. Der 44-Jährige habe zunächst  "keine Notwendigkeit" gesehen sich "öffentlich zu äußern". Walter: "Ich wollte in erster Linie keine Unruhe stiften. Am Ende geht es ausschließlich um das Wohl des VfB."

Die Zusammenarbeit mit VfB-Boss Hitzlsperger und Sportdirektor  Mislintat beschreibt Tim Walter als sehr intensiv. Die ausbleibenden Ergebnisse hätten am Ende dazu geführt, dass der gemeinsame Weg beendet wurde: "Die Zeit, um komplett als Trio zusammenzuwachsen, hat am Ende leider nicht ausgereicht. Aber deswegen kann ich Thomas und Sven keinen Vorwurf machen. Ich bin beiden dankbar über die Möglichkeit, dass ich den VfB trainieren durfte."

VfB Stuttgart: Das rät Tim Walter seinem Ex-Klub für die Zukunft

Update vom 20. Juni, 12.00 Uhr:  Kurz vor Weihnachten war Schluss für Tim Walter beim VfB Stuttgart. Danach...Funkstille! Der Ex-Coach vermied es, sich öffentlich zum VfB zu äußern. Jetzt meldet sich der 44-Jährige doch zu Wort und spricht nicht nur über SEINE Zukunft...

Mit Blick auf das Restprogramm im Liga-Endspurt und der Mannschaft des VfB Stuttgart, hält Walter den Aufstieg für möglich. Und auch auf die Zukunft in der Fußball-Bundesliga blickt der Ex-Coach der Schwaben positiv und erklärt in der Print-Ausgabe von socratesmagazin.de: "Die vorhandene Basis ist super, der Kader hat absolut die Qualität, um direkt aufzusteigen. Aber natürlich gilt es jetzt, schon jetzt strategische Entscheidungen zu treffen und vorauszudenken."

Für einen erfolgreichen Klassenerhalt würde Tim Walter den Verantwortlichen des VfB Stuttgart dazu raten noch mehr "hungrige, willige Spieler" zu holen: "Spieler, die für diesen Verein brennen. Aufgrund der großen Konkurrenzsituation auf dem Transfermarkt musst du als VfB Stuttgart sicherlich auch eine gewisse Fantasie entwickeln."

VfB Stuttgart vor ungewisser Zukunft: Transfergerüchte, Kader-Planung und News

Aktuell könnte der VfB Stuttgart ganz unterschiedliche Optionen im Blick haben auf dem Transfermarkt. Mit Hendrik Weydandt steht wohl auch ein Stürmer von Hannover 96 auf dem Wunschzettel. Dazu kommt noch ein Grieche für die Abwehr. Ob der VfB bereits am Sonntag beim 1. FC Nürnberg (15.30 Uhr) einen kleinen letzten Schritt in Richtung 1. Liga macht, bleibt abzuwarten. Es würde die Planungen sicher erleichtern.

VfB Stuttgart: Ex-Coach Walter über Hoffenheim-Gerücht - und mit Job-Ansage

Update vom 19. Juni: Zuletzt gab's ein paar Gerüchte um Tim Walter und die TSG Hoffenhheim. Jetzt hat sich der Ex-Coach des VfB Stuttgart dazu geäußert. 

Im Magazin Socrates erklärt der 44-Jährige: "Wenn man auf dem Markt ist, wird der eigenen Name schnell in der Gerüchteküche gehandelt. Auch das habe ich gelernt." Und nach seiner Zeit beim VfB Stuttgart achtet er sehr genau darauf, wie die Strukturen im Verein sein. Tim Walter: "Das sportliche Führungsteam muss perfekt zueinanderpassen, die Vorstellungen sollten sich idealerweise komplett decken." Eine TSG-Zukunft bleibt also fraglich ...aber möglich! 

VfB Stuttgart vor Aufstieg? Liga-Restprogramm der Top-Teams

Neben der TSG Hoffenheim wurde Tim Walter auch eine Zeit lang bei Hertha BSC Berlin und dem FC Augsburg gehandelt. Für alle Klubs, die ihn auf dem Zettel haben, hat er eine klare Ansage: "Wer mich verpflichtet, weiß sehr genau, was für einen Trainer er bekommt."

Update 16. Juni: Schon seit Anfang des Jahres steht Tim Walter nicht mehr auf der Gehaltsliste des VfB Stuttgarts.Seitdem wartet der Ex-Trainer der Schwaben auf eine neue Chance, um sich zu beweisen. Die könnte Walter nun ausgerechnet bei einem Lokalrivalen der Schwaben bekommen. Allerdings nicht beim Karlsruher SC gegen den der VfB Stuttgart erst am Wochenende im Derby unterlegen war, sondern bei derTSG Hoffenheim.

Denn dort ist man nach der Entlassung von Alfred Schreuder auf der Suche nach einem neuen Coach. Walter soll sich laut Fußballtransfers.com bereits in konkreten Gesprächen mit der TSG befinden und könnte somit doch noch in die Bundesliga aufsteigen. Ein Ziel dem der VfB Stuttgart am Mittwoch gegen den SV Sandhausen wieder näher kommen möchte. Neben dem 44-Jährigen gilt laut Bild aber auch Sandro Schwarz als Kandidat auf die Nachfolge von Schreuder.

VfB Stuttgart: Ex-Trainer nicht mehr auf Gehaltsliste

Update 22. Januar: Schwaben sollen ja sparsam sein. Deshalb ist diese Nachricht für den VfB Stuttgart erst recht positiv. Denn offenbar stehen die beiden Ex-Trainer des Tabellen-Dritten der zweiten Fußball-Bundesliga nicht mehr auf der Gehaltsliste des VfB Stuttgart.

Wie der SWR vermeldet, ist es den Verantwortlichen des VfB Stuttgart gelungen, die Verträge mit ihren ehemaligen Coaches Tim Walter und Tayfun Korkut zu beenden. Der kurz vor Weihnachten vor die Tür gesetzte Walter hatte noch einen Vertrag bis Juni 2021. Korkuts Kontrakt lief bis Juni dieses Jahres. Der 45-jährige Coach hatte daher also noch bis Mitte 2020 ein Anrecht auf ein Monatsgehalt von 83.000 Euro.

VfB Stuttgart: Zumindest in einer Statistik ist der VfB Stuttgart Bundesliga-Spitzenreiter. Darauf könnten die Schwaben aber gut verzichten...

VfB Stuttgart muss nicht mehr für Weinzierl und Reschke zahlen

Bereits in der Vergangenheit hat sich die Gültigkeit der Verträge ehemaliger Verantwortlicher praktisch in Luft aufgelöst. Der im vergangenen April entlassene Coach Markus Weinzierl hatte nur einen Vertrag für die erste Liga. Damit hat sich der Fall für den heutigen Zweitligisten mit dem Abstieg erledigt.

Und der Vertrag mit dem ehemaligen Sport-Vorstand Michael Reschke wurde laut SWR dadurch nichtig, dass dieser mit dem FC Schalke 04 einen neuen Arbeitgeber gefunden hatte. Reschke hatte beim VfB Stuttgart vor seinem Rauswurf einen Vertrag bis zum Juni 2021 unterschrieben.

VfB Stuttgart: Pellegrino Matarazzo wird neuer Trainer! 

Update vom 30. Dezember: Pellegrino Matarazzo wird neuer Cheftrainer des VfB Stuttgart. Der 42-Jährige wechselt von der TSG 1899 Hoffenheim zum VfB. Dort war der Fußballlehrer seit 2018 als Co-Trainer angestellt. Der Vertrag beim VfB hat eine Laufzeit bis zum 30. Juni 2021. 

Seine Trainerkarriere begann Pellegrino Matarazzo im Nachwuchsbereich des 1. FC Nürnberg, von wo Matarazzo zur TSG Hoffenheim wechselte. In Hoffenheim war der neue Cheftrainer Pellegrino Matarazzo für die U17-Bundesliga-Junioren der TSG zuständig, bevor er in den Trainerstab des VfB Stuttgart berufen wurde.

Überzeugt Ex-Profi Magnin die VfB-Vernatwortlichen mit seinem Spielstil?

Update 30. Dezember: Die Gerüchte um Ludovic Magnin und den VfB Stuttgart werden immer heißer. Denn der Ex-Profi scheint all das zu verkörpern, was die Klubverantwortlichen suchen: So setzt der 40-Jährige bei seiner Spielphilosophie auf Ballbesitz und gepflegten Spielaufbau von hinten heraus, wie die Bild-Zeitung berichtet. Anders als Ex-Coach Tim Walter rückt Magnin von diesen taktischen Vorgaben aber auch mal ab, setzt je nach Gegner auch auf Umschaltspiel.

Ein weiterer Pluspunkt von Magnin könnte die Klubvergangenheit sein. Er kennt den VfB und das Umfeld. Dazu ist er mit dem heutigen Vorstandsvorsitzenden und Ex-Teamkollegen Thomas Hitzlsperger seit der Meisterschaft 2007 befreundet. Etwas VfB umgibt Magnin, der beim FC Zürich einen Vertrag bis Sommer 2020 hat, bereits jetzt: Mit Alfons Higl und Christian Kolodziej hat er zwei Ex-Stuttgarter im Trainerteam.

Trainer-Suche beim VfB Stuttgart: Viele Gerüchte, wenig Konkretes

Update 29. Dezember: Lassen es die Verantwortlichen beim VfB Stuttgart zwischen den Jahren ruhig angehen? Gut eine Woche nach der Trennung von VfB-Trainer Tim Walter gibt es beim VfB Stuttgart derzeit noch keine konkreten Anzeichen für einen Nachfolger - auch wenn einige Kandidaten gehandelt werden. 

Weder der Vorstandsvorsitzende Thomas Hitzlsperger noch Sportdirektor Sven Mislintat haben sich seit der Entscheidung am Montag öffentlich geäußert. Auch an diesem Wochenende waren beide nicht für eine Stellungnahme zu erreichen. Der Tabellendritte der 2. Fußball-Bundesliga will am 6. Januar die Vorbereitung für die Rückrunde aufnehmen.

VfB Stuttgart: Gerüchte um Zsolt Löw, Roger Schmidt, Uwe Koschinat und Ludovic Magnin

Zsolt Löw, derzeit Co-Trainer von Thomas Tuchel bei Paris St. Germain, soll ein Kandidat sein. Zuletzt verwies er in der Bild-Zeitung aber auf seinen laufenden Vertrag in Frankreichs Hauptstadt. Der von Medien ebenfalls gehandelte Roger Schmidt ist wohl kein Thema. Spekuliert wurde auch schon über ein Interesse an Frank Schmidt vom 1. FC Heidenheim und Uwe Koschinat vom SV Sandhausen. Beide Trainer stehen aber bei den Zweitliga-Konkurrenten des VfB Stuttgart unter Vertrag. Heidenheim ist am 29. Januar zudem der erste Gegner der Stuttgarter im kommenden Jahr. Auch Ex-VfB-Abwehrspieler Ludovic Magnin gilt als möglicher Trainer-Kandidat, auch wegen seiner Vergangenheit beim VfB Stuttgart.

Von Ex-Coach Tim Walter hatten sich die Schwaben am 23. Dezember getrennt. Einen Tag nach dem 2:2 gegen Mitabsteiger Hannover 96 kamen Hitzlsperger und Mislintat zu dem Schluss, dass die Entwicklung der Mannschaft des VfB Stuttgart und das Saisonziel einer Rückkehr in die Bundesliga gefährdet ist. Wer aus dem bisherigen Trainerstab außerdem gehen muss, ist noch bekannt.

VfB Stuttgart: Wird Ludovic Magnin neuer Trainer?

Update 29. Dezember: Die Tage von Fußball-Coach Tim Walter beim VfB Stuttgart sind mittlerweile Geschichte. Noch vor Weihnachten wurde der Trainer des Tabellendritten in der 2. Bundesliga entlassen. Nun, zwischen den Jahren, läuft die Suche nach einem neuen Coach bei den Verantwortlichen des VfB Stuttgart auf Hochtouren. Und wie es scheint, haben Sportvorstand Thomas Hitzlsperger und Co. einen heißen Kandidaten im Blick. Und der ist beim VfB Stuttgart kein Unbekannter.

Wie sportbuzzer.de und fussballtransfers.com berichten, steht der VfB Stuttgart angeblich mit Ludovic Magnin in Kontakt, der aktuell den Schweizerischen Fußball-Verein FC Zürich trainiert. Brisant: Der 40-Jährige hat von 2005 bis 2009 in der Abwehr des VfB Stuttgart verteidigt, wurde 2007 zusammen mit Thomas Hitzlsperger, dem heutigen Sportvorstand der Schwaben, im Trikot des VfB Stuttgart Deutscher Meister.

Noch immer hat der Trainer-Kandidat Ludovic Magnin offenbar Sympathie für seinen Ex-Klub: Kürzlich erklärte er, die Zeit beim VfB Stuttgart sei die beste seiner Karriere gewesen. Nicht zuletzt wegen der überraschenden Meisterschaft des VfB Stuttgart im Mai 2007.

VfB Stuttgart: Spieler verabschieden sich von Tim Walter über soziale Medien

Update 27. Dezember, 11.20:  Während alle Welt Weihnachten mit der Familie feierte und Geschenke austauschte ging beim VfB Stuttgart alles ganz schnell. Plötzlich war Tim Walter nicht mehr Trainer des VfB Stuttgart. Dass Kapitän Marc Oliver Kempf und sein Stellvertreter Pascal Stenzel sich für ihren Coach einsetzt hatten, hat offenbar leider nichts gebracht. Und so schnell wie Tim Walter gefeuert wurde, war er auch weg. Mit der Familie reiste der 44-Jährige erstmal in den Urlaub

Die Spieler hatten also nicht einmal die Gelegnheit sich persönlich von ihrem Coach zu verabschieden. Dafür meldeten sich aber mehrere Spieler über die sozialen Netzwerke zu Wort, wie bild.de berichtet. Maxime Awoudja bedankte sich bei dem Ex-Trainer für die Erfahrungen, die er sammeln konnte "sowohl sportlich, als auch menschlich". Auch Daniel Didavi bedankte sich dafür, dass er ihm den Spaß am Spiel zurückgegeben hat. Philipp Förster schrieb "Danke Coach" und  wünschte Tim Walter alles Gute für die Zukunft.

VfB Stuttgart: Emiliano Insua verabschiedet sich per Facebook vom Verein und den Fans

Wunschkandidat Zsolt Löw? VfB Stuttgart hat sich nicht gemeldet

Update 27. Dezember, 6.30 Uhr:Fußball-Zweitligist VfB Stuttgart hat nach Angaben von Zsolt Löw bislang keinen direkten Kontakt zu ihm aufgenommen. "Bis jetzt hat sich noch keiner vom VfB bei mir gemeldet", sagte der Assistent von Thomas Tuchel beim französischen Meister Paris Saint-German der Bild-Zeitung. "Was ich sagen kann, ist, dass ich mich in Paris sehr wohl fühle, noch eineinhalb Jahre unter Vertrag stehe und wir noch große Ziele haben. Darauf konzentriere ich mich aktuell." Die Stuttgarter Zeitung hatte den 40-jährigen Ungarn Löw an Heiligabend als Kandidat bei den Schwaben genannt.

VfB Stuttgart: Tim Walter geht, also muss ein Trainer her - VfB lässt sich Zeit bei der Suche

Update 26. Dezember: Kurz vor Heilig Abend war es Offiziell: Tim Walter wird entlassen. Die Suche nach dem neuen VfB-Trainer beginnt.

Wer Tim Walters Nachfolger wird, ist bisher noch unklar. Doch nach Weihnachten soll die Suche verstärkt werden, berichtet stuttgarter.nachrichten.de

Aus der Ruhe bringen, lässt sich der VfB Stuttgart nicht, obwohl die Bewerber für den Posten nicht gerade Schlange stehen und das neue Fußballjahr sehr spät beginnt. Spätestens am 6. Januar, zum Trainingsauftakt, sollte der neue Trainer aber da sein. 

VfB Stuttgart: Nach Abschied - das soll der neue Insua-Klub sein

VfB Stuttgart: Wer wird Nachfolger von Tim Walter?

Update, 24. Dezember: Nach der Entlassung von Trainer Tim Walter läuft die Nachfolgersuche beim VfB Stuttgart auf Hochtouren. Laut StN.de gilt Zsolt Löw als einer der Wunschkandidaten von Sportdirektor Sven Mislintat. Allerdings könnte die "Los-Eisung" des Co-Trainers von Paris St. Germain an finanziellen Mittel scheitern. Die vereinslosen Markus Anfang und Sandro Schwarz scheinen hingegen als Nachfolger keine Rolle mehr zu spielen.

VfB Stuttgart entlässt Tim Walter als Trainer

Update 23. Dezember, 18.30 Uhr: Schluss. Aus. Vorbei. Tim Walter ist nicht mehr Trainer des VfB Stuttgart. Am Wochenende sagte Sportdirektor Sven Mislintat noch: "Ich finde es auch ganz wichtig, dass wir alle mal aus der Emotion raus kommen. Mal sacken lassen. Mal zwei, drei Tage über alles schlafen." Lange gehalten, hat das nicht. Aus zwei, drei Tagen wurde schnell einer. 

Am Montag um 18.01 Uhr kam die Pressemitteilung des VfB Stuttgart: Zusammenarbeit mit Tim Walter beendet! So schnell geht es im Profigeschäft. Für den VfB Stuttgart, der noch auf Konstanz setzen wollte, die Schlussfolgerung nach den letzten Spielen. Der Tabellenplatz spielt dabei keine Rolle. Für Tim Walter ist der Stress damit vorbei. In den Weihnachtstagen kann er sich zurücklehnen, die Zeit mit seiner Familie genießen - ganz ohne VfB-Stress und Fan-Druck.

Die Stimmen zur Entlassung von Tim Walter beim VfB Stuttgart 

Thomas Hitzlsperger, Vorstandsvorsitzender: "Es war unser Wunsch und unser klares Ziel, gemeinsam mit Tim Walter unsere kurz- und mittelfristigen Ziele zu erreichen: die Rückkehr in die Bundesliga und die Weiterentwicklung unserer Mannschaft. Wir haben in den letzten Wochen und zuletzt nach dem Spiel in Hannover viele intensive Gespräche geführt. Dabei wurde zunehmend deutlich, dass unterschiedliche Ansichten über die Entwicklung des Kaders zur Realisierung unserer sportlichen Ziele bestehen. "

Sven Mislintat, Sportdirektor: "Bei der Verpflichtung von Tim Walter haben wir uns für ein Trainerprofil entschieden, welches unseres Erachtens zu unserer klaren Vorstellung vom zukünftigen Spielstil – einen aktiven, offensiven, aggressiven und mutigen Fußball zu spielen – passte. Leistungsfußball unterliegt aber auch dem Diktat des Ergebnisses, der Entwicklung und des sportlichen Trends. Die umfangreiche Analyse der Hinrunde ergab, dass wir unsere kurz- und mittelfristigen Zielsetzungen, aufzusteigen und unsere Spieler und unsere Spielidee gemeinsam konsequent weiterzuentwickeln, gefährdet sehen. Die Entscheidung tut uns sehr leid für Tim, letztlich haben wir sie aber im Sinne unserer Ziele getroffen."

Das Fazit des Walter-Aus beim VfB Stuttgart

Auch unter der neuen sportlichen Führung kehrt beim VfB Stuttgart damit keine Ruhe ein. Mit dem früheren Kieler Trainer Walter sollte eigentlich eine Ära der Kontinuität beginnen, doch der 44-Jährige war zunehmend unter Druck geraten. Spielerisch entwickelte sich der teure Kader kaum weiter. Der desolate Auftritt im ersten Durchgang beim 2:2 in Hannover im letzten Spiel des Jahres 2019 war einer der schwächsten unter Walter überhaupt.

Nur drei Siege gelangen aus den vergangenen zehn Zweitliga-Spielen. Dennoch ging der Topfavorit der 2. Liga als Tabellen-Dritter und punktgleich mit dem Zweiten Hamburger SV in die Winterpause. Der 1. FC Heidenheim als Vierter liegt allerdings nur einen Zähler zurück.

VfB Stuttgart: Weihnachtszeit statt Ergebnisstress für Tim Walter 

Update, 23. Dezember: Die Vorweihnachtszeit war für Tim Walter beim VfB Stuttgart alles andere als besinnlich. Klar, der VfB hat es ihm nicht leicht gemacht. Die Spieler haben oft zu Beginn gepennt, kassierten immer wieder den frühen Gegentreffer. Man möchte sagen, der VfB war gönnerhaft, verteilte Geschenke an die Gegner - und Punkte. 

Auch im Sturm ging nicht viel - außer, wenn es um das Vergeben der Chancen geht. Die Trainer-Diskussion um Tim Walter hält an. Das 2:2 gegen Hannover hat dabei sicher nicht geholfen. Und auch wenn Spieler wie Pascal Stenzel sich hinter den Trainer stellen, einige Fans fordern im Internet recht deutlich den Trainerwechsel. Der Hashtag #walterraus ist zur Zeit verbreitet. 

VfB Stuttgart: Weihnachten ohne Fußball? Nicht bei Tim Walter!

Stellt sich nur die Frage: Wie geht Tim Walter damit um? Er ist schließlich auch nur ein Mensch. Einer, der die Harmonie im Team hervorhebt. Der auf die Entwicklung schaut, die positiv sei. Einer, dem jedoch auch klar ist, dass die Ergebnisse zählen - und die waren zuletzt nunmal nicht gut. Ein Blick auf die Tabelle zeigt aber auch, dass der VfB im Soll ist. Es ist nichts verloren. Der Aufstieg ist machbar. 

Dennoch ist es nicht verwunderlich, dass Tim Walter auf der letzten Pressekonferenz gefragt wurde, ob er denn froh sei, dass nun Weihnachten ist. Ein paar Tage Erholung, so ganz ohne Fußball. Walter lächelte. "Es ist immer schön über Fußball zu philosophieren oder nachzudenken", sagte Walter in Hinblick auf die Feiertage. Und außerdem: "Ich habe zu Hause auch einen kleinen Jungen, der immer nur Fußball spielen will." Das runde Leder wird er so schnell also nicht los. Die Trainer-Diskussion zumindest gedanklich über die Weihnachtszeit hoffentlich schon. 

VfB Stuttgart: Entscheidung im Fall "Tim Walter" nicht vor Weihnachten

Update, 22. Dezember: So haben sich die Verantwortlichen beim VfB ihre Vorweihnachtszeit sicher nicht vorgestellt. Kurz vor Heiligabend brennt beim VfB nicht nur der Adventskranz, sondern auch der Baum: Nach 18 Spielen steht die Mannschaft "nur" auf Platz 3. Der Aufstieg scheint in Gefahr zu sein. 

Schon wieder muss ein Trainer um seinen Job zittern. Das Unentschieden in Hannover, speziell die katastrophale erste Halbzeit, dürfte auch nicht auf das Konto von Tim Walter eingezahlt haben. Auch wenn Sportdirektor Sven Mislintat nach dem schmeichelhaften Unentschieden betont: "Ein Spiel kann ein Pendel nicht ausschlagen lassen." 

Mislintat zu VfB-Leistungen: "Das ist sicher nicht der Anspruch eines Aufsteigers"

Stattdessen will Mislintat in den nächsten Tagen alles auf den Prüfstand stellen: "Wir gucken uns ganz sauber an, wie die Saison gelaufen ist. Da kommt alles auf den Tisch. Wir schauen uns die Hinrunde an, wir schauen uns den Kader an, wir schauen uns die Entwicklung an und wir schauen uns an, was wir besser machen können." 

Seine erste, knappe Analyse nach dem Spiel klingt dabei alles andere als gut: "Unsere Leistung stimmt nicht. Und da muss man im Profifußball ansetzen. Wir haben fünf Niederlagen und sind heute in der ersten Halbzeit an der sechsten knapp vorbeigeschrabbt. Das ist sicher nicht der Anspruch eines Aufsteigers, jedes dritte Spiel zu verlieren." 

VfB Stuttgart: Mislintat will Entscheidung nicht überstürzen

Sind Tim Walters Tage beim VfB gezählt oder nicht? Eine schnelle Entscheidung schließt Sven Mislintat aus: "Wir haben überhaupt keinen Zeitdruck, das ist das Angenehme. Wir werden nicht nur einmal darüber sprechen. Es wird auch morgen keine Entscheidung geben." 

VfB Stuttgart: Winter-Transfergerüchte 2020 - alle News zum Kader

Zumindest bis nach Weihnachten wird Tim Walter VfB-Trainer bleiben: "Ich finde es auch ganz wichtig, dass wir alle mal aus der Emotion raus kommen. Mal sacken lassen. Mal zwei, drei Tage über alles schlafen." Besonnenheit in der Weihnachtszeit - das ist dann doch eine neue Entwicklung beim VfB Stuttgart, der letztendlich wahrlich nicht so schlecht steht, wie es sich in den letzten Wochen anfühlte.

VfB Stuttgart: Wird Hannover für Tim Walter zum Stolperstein?

Update 20. Dezember, 19.15 Uhr: Die Trainerdiskussion nimmt beim VfB Stuttgart kein Ende. Zumindest extern. Denn: Vor dem wichtigen Spiel gegen Hannover 96 dreht sich weiterhin fast alles um die Frage: Bleibt Tim Walter auch 2020 noch Trainer des VfB Stuttgart? Walter gibt sich betont ruhig. Er nimmt die Diskussion mit Humor - nach außen hin zumindest. Walter auf der Pressekonferenz: "Das spekuliert werden darf und kann, ist so." 

Auf direkte Nachfrage, ob es denn das letzte Spiel mit dem VfB sei, antwortete Walter: "Vor der Winterpause auf jeden Fall." Klar. Auch Vorstandsvorsitzender Thomas Hitzlsperger ist von der Debatte genervt. Es gibt kein klares "Walter bleibt", aber eben auch keine Drohungen à la "Noch eine Niederlage, dann...". Stattdessen rügt Hitzlsperger vor dem Spiel gegen Hannover via Twitter sogar die Medien für falsche Behauptungen. 

Werden Erinnerungen an Reschke und Korkut wach?

Sollte Walter nun aber nach Hannover doch gehen müssen, dann werden sich Erinnerungen an den Fall Reschke-Korkut wach. Bleibt also die Frage: Wie geht es weiter? Walter: "Wir machen das Spiel, dann werden wir uns ausführlich zusammensetzen und über die Situation sprechen. Was gut war, was nicht so gut war." Klingt nach einem vernünftigen Plan. Und klar ist auch, dass der VfB Stuttgart zwar weniger Punkte hat als wahrscheinlich gedacht, aber dennoch voll im Soll steht in der Tabelle. Das Hannover-Spiel sollte für Tim Walter also nicht zum Stolperstein werden.

VfB: Hitzlsperger über angebliches Walter-Aus: "Lächerlich!"

Update 20. Dezember, 16.45 Uhr: Der Vorstandsvorsitzende Thomas Hitzlsperger vom VfB Stuttgart hat deutliche Medienkritik geübt und einer bereits beschlossenen Trennung von Trainer Tim Walter klar widersprochen. Hitzlsperger auf Twitter: "Ist schon eine ziemliche Frechheit was die sich rausnehmen. Nichts ist entschieden." Vor dem Auswärtsspiel bei Hannover 96 belegt der VfB Stuttgart in der 2. Fußball-Bundesliga den dritten Rang. 

In den vergangenen neun Spielen holten die Schwaben, die die Rückkehr in die Fußball-Bundesliga zum Ziel haben, aber nur drei Siege. Zu wenig! Vor allem die Chancenverwertung im Sturm und die Schlafmützen-Mentalität in der Abwehr sind Baustellen, die es zu schließen gilt. Mit seiner Kritik bezog sich Hitzlsperger auf Berichte des "Kicker" und von "Sport1". Nach Informationen von Sport1 soll die Trennung von Walter unabhängig vom Ergebnis des letzten Spiels vor der Winterpause feststehen. Tatsachen seien "frei erfunden" worden, antwortete Hitzlsperger - und weiter: "Das ist so lächerlich."

Walter-Aus beim VfB rückt näher: Zwei Kandidaten als Option

Ursprungsmeldung vom 19. Dezember: Geht es jetzt doch alles ganz schnell? Am letzten Spieltag könnte Tim Walter gegen Hannover 96 möglicherweise zum letzten Mal auf der Bank des VfB Stuttgart Platz nehmen. Das berichtet zumindest der Kicker. Sportlich läuft es beim VfB Stuttgart schon seit längerem nicht mehr nach Plan. Aus der Tabellenführung ist inzwischen Rang drei geworden. Von den letzten neun Spielen gewannen die Schwaben nur drei. 

VfB Stuttgart: Kabinen Krach

VfB-Chef Thomas Hitzelsperger zählte Walter zuletzt indirekt an und verweigerte dem Trainer eine klare Jobgarantie. Doch die sportliche Krise dürfte nicht der alleinige Auslöser für eine Entlassung Walters sein.

Nach dem Unentschieden bei Darmstadt 98 geriet Walter mit Holger Badstuber in der Kabine des VfB Stuttgart aneinander. Zudem übte der Coach der Schwaben schwere Kritik an Philipp Förster, Mario Gomez und Santiago Ascacibar. Die drei gelten eigentlich als Unterstützer Walters. Der Trainer des VfB Stuttgart bezeichnet das Verhältnis zur Mannschaft selbst als harmonisch. Walter zeigte sich zuletzt sogar offen für Veränderungen.

VfB Stuttgart: Kommt jetzt der (Neu)Anfang

Die Klub-Bosse des VfB Stuttgart scheinen das aber anders zusehen. Walter kann sich wohl nur mit einem Sieg in die Winterpause retten. Laut dem "Kicker" werden in Stuttgart schonerste Namen diskutiert

Möglicherweise holt man sich mitMarkus Anfang erneut einen ehemaligen Kieler ins Schwabenland. Der gebürtige Kölner kennt sich mit dem Aufstiegskampf in der zweiten Liga aus. In der vergangenen Saison wurde Anfang vom FC Köln nach zehn Monaten entlassen, obwohl die Mannschaft auf einem Aufstiegsrang lag. Der zweite Name der vom Kicker genannt wird, istSandro Schwarz. In Mainz wurde der 41-Jährige erst Mitte November beurlaubt. 

Quelle: echo24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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