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VfB Stuttgart gegen SC Freiburg: Schwaben beißen sich Zähne aus und kassieren Pleite

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Von: Niklas Noack

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Wooyeong Jeong vom SC Freiburg im Zweikampf mit Waldemar Anton vom VfB Stuttgart.
Umkämpfte Partie in der Mercedes-Benz Arena. VfB-Verteidiger Waldemar Anton (r.) im Zweikampf mit Freiburgs Wooyeong Jeong. © IMAGO/Peter Hartenfelser

Am 3. Spieltag der Fußball-Bundesliga hat der VfB Stuttgart mit 0:1 (0:1) gegen den SC Freiburg verloren. Der Ticker zum Nachlesen.

VfB Stuttgart gegen den SC Freiburg: Die Aufstellungen

Aufstellung VfB StuttgartMüller - Vagnoman (85. Perea), Mavropanos, Anton, Ito, Sosa (71. Pfeiffer) - Endo, Ahamada (78. Millot), Führich (71. Egloff) - Silas, Kalajdzic
Aufstellung SC FreiburgFlekken - Sildillia (81. Siquet), Ginter, Lienhart, Günter - Eggestein, Höfler, Doan (60. Jeong), Sallai (60. Gulde), Grifo (81. Keitel)- Gregoritsch (81. Kyereh)
Tore1:0 Grifo (11.)

Fazit: Das war zu wenig vom VfB Stuttgart. Nach dem erneut frühen Rückstand rannten die Schwaben an, bissen sich aber an der engmaschigen Defensive des SC Freiburg die Zähne aus. Die Truppe von Coach Streich hat nach einer reifen Leistung einen verdienten Dreier eingefahren.

ABPFIFF

90. Minute +7: Jetzt der VfB: Anton köpft die Kugel nach einem langen Pass von Müller übers Tor. Einfach zu harmlos.

90. Minute +5: Aktuell hat man nicht den Eindruck, dass hier noch etwas passiert.

90. Minute +3: Es wird jetzt unschön. Die Freiburger bleiben nach Zweikämpfen länger als nötig liegen. Die Stuttgarter zeigen sich weiter unkreativ im Spiel nach vorne.

89. Minute: Minutenlange Verletzungspause, weil Eggestein behandelt werden muss. Er bekam den Ball heftig an die Hand. Acht Minuten Nachspielzeit.

83. Minute: Der VfB tut sich weiter schwer. Gelingt den Schwaben noch der Ausgleich?

72. Minute: Meistens, wenn es der VfB in den Gästestrafraum schafft, bleibt es trotzdem harmlos. Vagnoman flankt von rechts und findet Kalajdzic, dessen Kopfball ohne Wucht übers Tor geht.

68. Minute: Jetzt gelingt es dem VfB mal, Silas auf die Reise zu schicken. Allerdings kommt SC-Keeper Flekken rechtzeitig aus seinem Gehäuse und macht sich groß, sodass ihn der Kongolese nur anschießt.

Wooyeong Jeong vom SC Freiburg im Zweikampf mit Waldemar Anton vom VfB Stuttgart.
Umkämpfte Partie in der Mercedes-Benz Arena. VfB-Verteidiger Waldemar Anton (r.) im Zweikampf mit Freiburgs Wooyeong Jeong. © IMAGO/Peter Hartenfelser

VfB Stuttgart kommt zu Chancen, aber es kommt nichts Zählbares heraus

66. Minute: Es ist hier das alte Lied. Stuttgart probiert es, bemüht sich, aber die Freiburger Defensive steht engmaschig und lässt nichts zu.

62. Minute: Die Schwaben sind in der zweiten Hälfte das bessere Team. Vom SC kommt derzeit so gut wie nichts.

57. Minute: Nächster Angriff des VfB: Führich kontert und treibt den Ball nach vorne, bevor er auf Silas durchsteckt. Dessen Abschluss ist zu harmlos, sodass Flekken kein Problem hat, das Leder aufzunehmen. Der Schiedsrichter entscheidet jedoch sowieso auf Abseits.

Sosa vergibt Riesenchance zum Ausgleich für den VfB Stuttgart

49. Minute: Was für eine Chance für den VfB! Sosa kommt über links und nimmt sich vor dem Gehäuse viel Zeit für den Abschluss, den Flekken mit dem Fuß pariert. Das hätte der Ausgleich sein müssen, vor allem weil Sosa den am langen Pfosten einschussbereiten Vagnoman übersah.

VfB-Linksverteidiger Borna Sosa am Ball im Bundesliga-Spiel gegen den SC Freiburg.
VfB-Linksverteidiger Borna Sosa hatte den Ausgleichstreffer zum 1:1 gegen den SC Freiburg auf dem Fuß. © IMAGO/Hansjürgen Britsch

48. Minute: Stuttgart hat sich in der Kabine was vorgenommen und versucht umgehend, Druck aufzubauen.

46. Minute: Der Ball rollt wieder in der Mercedes-Benz Arena.

Halbzeitfazit: Der VfB Stuttgart kam gut ins Spiel, kassierte aber wie in den vergangenen Wochen einen frühen Gegentreffer. Anschließend zeigte der SC Freiburg eine reife Leistung und kontrollierte die Partie weitestgehend. Kurz vor der Pause wurden die Schwaben besser, allerdings kombinierten sie sich nicht vors Tor und kamen dementsprechend kaum zum Abschluss.

HALBZEIT

41. Minute: Jetzt kommt Stuttgart zum Abschluss. Kalajdzic legt per Kopf ab und Führich schießt aus zentraler Position im Strafraum aufs Tor. Aber sein abgefälschter Schuss geht weit übers Tor.

39. Minute: Langsam findet Stuttgart in die Partie und gewöhnt sich an die disziplinierte Spielweise der Streich-Schützlinge. Aber der letzte Pass kommt bislang nicht an.

35. Minute: Gute Chance für den VfB: Sosa flankt von links auf Mavropanos, der das Leder per Kopf rechts am Tor vorbeisetzt.

Chris Führich treibt den Ball für den VfB Stuttgart nach vorne.
Chris Führich treibt den Ball für den VfB Stuttgart nach vorne. © Peter Hartenfelser/IMAGO

SC Freiburg dominiert den VfB Stuttgart

30. Minute: Mal wieder ein Lebenszeichen der Freiburger: Doans Flanke von rechts fällt Gregoritsch auf den Kopf, doch die Kugel geht übers VfB-Gehäuse.

29. Minute: Aktuell sind die Schwaben wieder mehr am Ball. Spielen aber nur um den Strafraum der Breisgauer herum, ohne gefährlich zu werden.

24. Minute: Der VfB kommt aktuell kaum an den Ball. Der SC lässt seine Muskeln spielen.

20. Minute: Hier ist das Tempo völlig raus. Die Streich-Truppe lässt den Ball laufen.

18. Minute: Durch den Gegentreffer wurde den Schwaben der Zahn gezogen. Freiburg hat hier inzwischen alles im Griff.

Vincenzo Grifo bringt den SC Freiburg gegen den VfB Stuttgart in Führung

11. Minute: Jetzt doch wieder der frühe Schock für den VfB. Nach einer Flanke von Sildillia wird der Ball immer länger und am langen Pfosten lauert Grifo, der die Kugel zum Freiburger 1:0 über die Linie bugsiert.

Vincenzo Grifo (l.) vom SC Freibrug feiert mit seinen Mannschaftskameraden den 1:0-Führungstreffer gegen den VfB Stuttgart.
Freiburgs Star Vincenzo Grifo (l.) feiert mit seinen Mannschaftskameraden den 1:0-Führungstreffer gegen den VfB Stuttgart. © IMAGO/Jan Huebner

VfB Stuttgart kommt gut ins Spiel

9. Minute: Im Gegensatz zu den vergangenen Partien verschläft der VfB diesmal nicht die Anfangsphase. Die Schwaben machen hier das Spiel.

6. Minute: Dem VfB gehört die erste Mini-Chance. Vagnoman köpft nach einer Sosa-Flanke am Tor vorbei.

5. Minute: Die Partie beginnt ruhig. Die Teams tasten sich zunächst ab.

1. Minute: Referee Felix Brych pfeift das Baden-Württemberg-Duell an.

Borna Sosa vom VfB Stuttgart läuft ein.
Borna Sosa steht zum ersten Mal in dieser Saison in der Startelf. © Hansjürgen Britsch/IMAGO

ANPFIFF

SC Freiburg Fans zünden Pyros beim Spiel gegen den VfB Stuttgart in der Mercedes-Benz Arena.
Die Fans des SC Freiburg zünden beim Spiel gegen den VfB Stuttgart in der Mercedes-Benz Arena Pyros im Gästeblock. © IMAGO/Heiko Becker

Stammkräfte Josha Vagnoman und Dinos Mavropanos sind angeschlagen

Der VfB Stuttgart muss unter Umständen auf zwei Leistungsträger verzichten. Josha Vagnoman, der gegen Bremen nach einem Oberschenkelkrampf ausgewechselt wurde, wird vermutlich am Donnerstag (18. August) erst wieder ins Mannschaftstraining einsteigen. Ob es für ihn für die Partie gegen Freiburg reicht, ist nicht sicher. Gleiches gilt für Dinos Mavropanos, der eine Flüssigkeitsansammlung in der Kniekehle hat und bislang nicht trainieren konnte. Dennoch gab Coach Matarazzo auf der Pressekonferenz vorsichtig Entwarnung: „Wir gehen davon aus, dass es klappt“.

Borna Sosa kehrt gegen den SC Freiburg offenbar in die Startelf des VfB Stuttgart zurück

Beim VfB dürfte Borna Sosa nach langer Leidenszeit zurück in die Startelf rücken. Der Linksverteidiger hatte monatelang mit Adduktorenproblemen zu kämpfen. Zudem wird Silas, der gegen den SV Werder Bremen (2:2) traf und vom VfB derzeit mit einer möglichen Gehaltserhöhung gelockt wird, wohl von Beginn an im Sturm auflaufen. Wie die Aufstellung des VfB Stuttgart gegen den SC Freiburg aussehen könnte, darüber berichtete auch HEIDELBERG24.

VfB Stuttgart geht gegen den SC Freiburg als Underdog ins Spiel

Stuttgart - Am 3. Spieltag der Fußball-Bundesliga empfängt der VfB Stuttgart den SC Freiburg zum Baden-Württemberg-Duell, das am Samstag um 15.30 Uhr (Sky) angepfiffen wird. Dabei geht die Truppe von Kulttrainer Christian Streich als Favorit ins Spiel. Seit dem Wiederaufstieg verlor der VfB nämlich alle vier Bundesliga-Duelle gegen das Team aus dem Breisgau.

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