Nach Rücktritt

Huub Stevens: „Das Risiko ist zu groß!“

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Huub Stevens (l.) vor seiner letzten Pressekonferenz bei der TSG Hoffenheim.

Zuzenhausen – Es ist der Paukenschlag am Mittwochmittag gewesen! Huub Stevens tritt als Trainer der TSG Hoffenheim zurück. Was der Niederländer zu seiner Entscheidung sagt:

Das Trainerkarussell bei der TSG Hoffenheim dreht sich erneut!

Nachdem Huub Stevens das Traineramt bei 1899 erst im Oktober von Markus Gisdol übernommen hat, hat der Niederländer nun aus gesundheitlichen Gründen seinen Rücktritt erklärt. Der 62-Jährige leidet an Herzrhythmusstörungen und wurde bereits in der Universitätsklinik Heidelberg behandelt.

„Beklemmende Situation“

„Das Risiko ist zu groß! In so einer schwierigen Situation muss man zu 120 Prozent fit sein. Da muss man ehrlich zu sich selbst sein. Es ist hart, aber es geht nicht anders“, so Stevens.

Alexander Rosen, Direktor Profifußball, ist auf der kurzfristig einberufenen Pressekonferenz noch sichtlich betroffen. Schließlich ist die endgültige Entscheidung erst am frühen Mittwochmorgen von Stevens getroffen worden. 

Schreuder und Reutershahn übernehmen vorerst

Wir können die Entscheidung natürlich nachvollziehen, aber die ganze Situation ist auch ein Stück weit beklemmend. Wenn die Gesundheit das Argument ist, müssen wir das akzepteren“, sagt Rosen.

Das Team, das laut Rosen „sehr betrübt und emotional“ auf den Rücktritt des Trainers reagiert haben, wird vorerst von den Co-Trainern Alfred Schreuder und Armin Reutershahn trainiert. Eine externe Lösung auf dem Trainerstuhl schließt der 36-Jährige derzeit aus.

Kommt Nagelsmann früher?

In den Überlegungen spielt aber auch Julian Nagelsmann eine Rolle. Der 28-Jährige U19-Coach sollte die Mannschaft eigentlich erst im Sommer übernehmen, könnte nun aber schon früher einsteigen. Das Problem ist derzeit allerdings die Tatsache, dass Nagelsmann im März seine Prüfungen zum Fußball-Lehrer hat.

Huub Stevens wird seine Trainerkarriere indes wohl beenden. „Schade, dass der Knurrer nicht mehr da ist!“ Mit diesen Worten verabschiedet sich eine Trainerlegende von der Bühne Bundesliga.

nwo

Quelle: Mannheim24

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