Trotz Wechselgerüchte um Firmino

Gisdol: „Volle Konzentration auf den HSV“

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TSG-Trainer Markus Gisdol blickt fokussiert auf die letzte Phase der Saison.

Zuzenhausen - Die TSG Hoffenheim ist nach der 1:3-Niederlage beim FC Schalke auf Wiedergutmachung aus. Am Samstagnachmittag geht es in der WIRSOL-Rhein-Neckar Arena gegen den Hamburger SV.

Die vermeidbare Niederlage auf Schalke hat ihre Spuren hinterlassen. Das merkt man TSG-Trainer Markus Gisdol bei der Pressekonferenz vor dem Heimspiel gegen den Hamburger SV deutlich an.

Gisdol beklagt, dass die Kraichgauer es aktuell nicht schaffen Mannschaften des Kalibers Schalke zu schlagen. Die Unzufriedenheit hat sich auch im Training bei den Spielern niedergeschlagen, was der Trainer aber keinesfalls negativ sieht: „Es ist gut, wenn die Spieler unzufrieden sind.“

Wechselgerüchte lassen Gisdol kalt

Den zuletzt aufgekommenen Wechselgerüchten um den Brasilianer Roberto Firmino sieht der 45-Jährige auch gelassen entgegen. Denn dieses Thema sei seit seinem Amtsantritt 2013 immer wieder präsent gewesen. „Die Spieler gehen damit professionell um“, doch bei einem Wechsel „darf die Welt auch nicht untergehen“, sagt der Coach.

Trotz „Nebengeräuschen“ wie dieser, fordert Gisdol jetzt  „die volle Konzentration auf den HSV.“

Das Heimspiel gegen den Hamburger SV leitet für die TSG die letzte Phase der Saison an. „Man kann in so einer Phase mit den Fans zusammen eine besondere Stimmung erzeugen und etwas Schönes, Außergewöhnliches erreichen“, gibt Gisdol die Zielsetzung für die letzten zehn Spiele aus.

Der TSG-Coach erwartet, dass der HSV sich am Samstag in Sinsheim ähnlich wie zuletzt mit einer überharten Spielweise präsentiert. „Ich glaube, dass beim HSV Grenzen überschritten sind“, äußert sich der 45-Jährige kritisch über das Auftreten des Gegners in den vergangenen Wochen.

Vier Spieler fraglich

Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird der TSG am Samstag Anthony Modeste fehlen, der auf Schalke einen Schlag auf das Knie bekommen hat und seitdem mit Problemen am Innenband zu kämpfen hat. Außerdem sind Pirmin Schwegler, Adam Szalai und Sebastian Rudy aufgrund von Blessuren am Oberschenkel fraglich.

Die Bilanz gegen den HSV könnte aus Sicht von 1899 vor allem vor heimischen Publikum kaum besser sein. Von den bisherigen sieben Heimspielen haben die Kraichgauer immerhin vier Partien gewonnen und waren nur einmal unterlegen.

Mit einem Sieg gegen den „Bundesliga-Dino“ würden die Hoffenheimer jedenfalls weiter an den Europa-League-Plätzen dranbleiben.

nwo

Quelle: Mannheim24

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