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7-Tore-Krimi! Hoffenheim weiter im Sinkflug – Freiburg träumt von der Königsklasse

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Von: Nils Wollenschläger

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1899 Hoffenheim - SC Freiburg
Die TSG Hoffenheim verliert gegen den SC Freiburg. © Uwe Anspach/dpa

Sinsheim - Nach einem packenden Schlagabtausch verliert die TSG Hoffenheim am Samstagabend gegen den SC Freiburg. So verrückt lief die Partie:

Der SC Freiburg darf weiter von der erstmaligen Qualifikation für die Champions League träumen. Nach dem 4:3 (1:1) am Samstagabend im Baden-Württemberg-Duell mit der TSG 1899 Hoffenheim belegen die Breisgauer zumindest vorerst den vierten Platz, der zur Teilnahme an der Königsklasse berechtigt. RB Leipzig könnte am Montag wieder vorbeiziehen. Die Hoffenheimer warten dagegen seit nun sieben Spielen auf einen Sieg.

Bundesliga: TSG Hoffenheim verliert Torfestival gegen SC Freiburg

Roland Sallai brachte den SC in der 23. Minute vor 23 627 Zuschauern in Führung, ehe Andrej Kramaric nur neun Minuten später zunächst ausglich. Nach der Pause traf Angelo Stiller (49.) für die TSG, doch Freiburg drehte die Partie erneut dank der Treffer von Christian Günter (50.), Lucas Höler (70.) und Woo-Yeong Jeong (73.). Das Tor von Sebastian Rudy (84.) für Hoffenheim kam zu spät.

TSG Hoffenheim verliert Europa aus den Augen

Die Kraichgauer starteten besser in die Partie. Sie agierten giftig in den Zweikämpfen und setzten Freiburg immer wieder früh unter Druck. Höler verlor im Spielaufbau zwei Mal den Ball, aber SC-Schlussmann Mark Flekken rettete gegen Kramaric (16.) TSG-Trainer Sebastian Hoeneß hatte die schwierige Aufgabe zu meistern, die personellen Probleme in der Defensive zu beheben.

Stefan Posch fehlte in der Innenverteidigung gelbgesperrt. Hoeneß, der trotz Negativlauf unter der Woche Rückendeckung von Sportchef Alexander Rosen erhalten hatte, entschied sich für Pavel Kaderabek als Nachrücker. Zudem ersetzte Christoph Baumgartner Jacob Bruun Larsen.

SC Freiburg darf von der Champions League träumen

Ebenfalls zwei Veränderungen gab es beim Sport-Club. Lucas Höler und Manuel Gulde spielten anstelle von Ermedin Demirovic und Jeong. Edel-Reservist Nils Petersen kehrte nach überstandener Krankheit in den Kader zurück und wurde zur zweiten Halbzeit eingewechselt. Sallai erzielte nach einem Querpass von Höler die Führung. Die Antwort der Hoffenheimer ließ aber nicht lange auf sich warten. Nach einer Flanke von David Raum erzielte Kramaric das 1:1. Baumgartner vergab vor der Pause die Chance, das Spiel schon zu drehen (39.).

Das gelang nach dem Seitenwechsel Stiller, der einen Steckpass von Kramaric vollendete. Aber nur Augenblicke später stand es durch den Treffer von SC-Kapitän Günter wieder unentschieden. Das Landesduell verlor auch danach nicht an Tempo. Höler bugsierte einen Freistoß über die Linie - und Jeong traf nur 68 Sekunden nach seiner Einwechslung. Der Treffer von Rudy reichte der TSG am Ende nicht mehr. SC-Keeper Flekken rette noch einmal stark gegen Kasim Adams (90.+2). (dpa)

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