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Nagelsmann warnt: „HSV spielt mit offenem Visier!"

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Hamburger SV - 1899 Hoffenheim
Das Hinspiel in Hamburg hat die TSG verloren. © picture alliance / Daniel Reinhardt/dpa

Zuzenhausen -  Die TSG Hoffenheim will mit einem Sieg gegen den Hamburger SV auf einen direkten Europa-League-Platz springen. Warum der HSV dabei ein Stolperstein werden kann:

Trotz der Punkteteilung in Frankfurt, die für die TSG vermeintlich zu wenig gewesen ist, können sich die Kraichgauer momentan nichts vorwerfen: sechs Ligaspiele in Folge ist das Team von Julian Nagelsmann nun schon ohne Niederlage. 

Darüber hinaus beträgt der Abstand auf Platz fünf lediglich drei Zähler - Grund genug, um selbstbewusst in das Heimspiel gegen den Hamburger SV (Samstag, 14. April/15:30 Uhr, Wirsol Rhein-Neckar Arena) zu gehen. 

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Besserer Spielstil unter Titz 

Die Hanseaten, die zuletzt den Tabellenzweiten Schalke 04 bezwungen - und den ersten Sieg unter Trainer Christian Titz geholt haben, reisen mit Rückenwind nach Sinsheim: „Gegen Schalke 04 haben sie eine sehr starke Vorstellung gezeigt. Grundsätzlich ist zu sagen, dass all ihre Auftritte unter Christian Titz, mit Ausnahme von dem Duell gegen Hertha BSC vielleicht, sehr ordentlich waren. Ihr Ansatz ist nun ein anderer: Sie spielen mehr mit Ball, verteidigen aggressiver nach Ballverlust, haben vorne nun fünf Spieler, die gerne zocken und einen guten Sechser, der die Bälle verteidigt.", lobt Nagelsmann den kommenden Gegner. 

Parallelen zum Köln-Spiel 

Beim letzten Heimspiel hat die TSG mit dem 6:0-Erfolg über Köln den höchsten Heimsieg ihrer noch jungen Bundesligageschichte geholt. 

Der Fußballlehrer sieht ähnliche Vorzeichen gegen den HSV: „Ebenso wie die Kölner haben jetzt auch die Hamburger einen Spieltag vor unserer Begegnung gewonnen und sich so einen Strohhalm erspielt, an dem sie sich halten können. Sie stehen mit dem Rücken zur Wand und müssen mit offenem Visier spielen. Doch das werden wir auch. Ob es am Ende zum gleichen Ergebnis kommt, wie gegen Köln, glaube ich nicht - wir können es aber probieren."

Personell müssen die Kraichgauer auf den gelbgesperrten Mark Uth und den langzeitverletzten Dennis Geiger verzichten, der vermutlich in zwei bis drei Wochen ins Mannschaftstraining wieder einsteigen kann. Kerem Demirbay, der in Frankfurt sein Comeback nach langer Pause gefeiert hat, könnte gegen seinen Ex-Verein in die Startelf rücken.

Ergebnisse 

mab 

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