„Der nächste große Schritt“

Sebastian Hoeneß übernimmt bei der TSG Hoffenheim - so reagiert Vater Dieter

Der neue Hoffenheimer Bundesliga-Trainer Sebastian Hoeneß hat nach Angaben seines Vaters Dieter schon eine sehr frühe Leidenschaft für seinen Sport gezeigt.
+
Dieter Hoeneß spricht über die Trainerkarriere seines Sohnes Sebastian.

Hoffenheim – Nach der Bekanntgabe, dass Sebastian Hoeneß neuer Hoffenheim-Trainer wird, hat sich nun auch sein berühmter Vater Dieter Hoeneß geäußert:

Der neue Hoffenheimer Bundesliga-Trainer Sebastian Hoeneß hat nach Angaben seines Vaters Dieter schon eine sehr frühe Leidenschaft für seinen Sport gezeigt. „Das erste Wort, das er als Kind gesagt hat, war: Ball“, sagte der 67-Jährige der
Deutschen Presse-Agentur. Die TSG Hoffenheim hat am Montag bekannt gegeben, dass Sebastian Hoeneß neuer Chefcoach wird und einen Vertrag bis 2023 erhält.

Sebastian Hoeneß übernimmt in Hoffenheim - das sagt Vater Dieter

Der 38-Jährige hatte zuvor die zweite Mannschaft des FC Bayern München zur Drittliga-Meisterschaft geführt. „Ich freue mich sehr für ihn, das ist der nächste große Schritt, den er in der Fußball-Welt macht und eine wirklich große Herausforderung. Aber ich traue ihm das zu. Er kann was!“, sagt Dieter Hoeneß.

Sebastian Hoeneß ist der Neffe des langjährigen Bayern-Machers Uli Hoeneß. „Er kennt das schon seit 38 Jahren, insofern ist das nichts Neues für ihn. Damit muss er leben, trotzdem geht er seinen eigenen Weg und er macht das sehr, sehr gut“, sagt Dieter Hoeneß zur Last des prominenten Namens. „Natürlich holt er sich ab und zu Rat. Er hat mit dem Namen eine zusätzliche Hürde, die er überwinden muss. Aber er hat seine ganz eigenen Vorstellungen.“

Sebastian Hoeneß vor erster Bundesliga-Station

Sein Sohn habe schon als Spieler wie ein Trainer gedacht. „Sein Weg ist noch nicht zu Ende. Ich werde im Fernsehen jetzt noch öfter Hoffenheim anschauen“, so Hoeneß. Er spielte einst in der Bundesliga für den VfB Stuttgart und FC Bayern und war später in verantwortlicher Position unter anderem bei Hertha BSC und beim VfL Wolfsburg. (dpa)

Mehr zum Thema

Kommentare