‚1:0 für Afrika‘

Kooperation mit Entwicklungs-Ministerium: TSG weitet Engagement in Afrika aus!

(v.l.n.r.) Tanja Gönner (Vorstandsprecherin der GIZ), Julian Nagelsmann (TSG-Trainer), Gerd Müller (Entwicklungsminister), Peter Görlich (TSG-Geschäftsführer) und Dietmar Hopp (TSG-Mäzen)
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(v.l.n.r.) Tanja Gönner (Vorstandsprecherin der GIZ), Julian Nagelsmann (TSG-Trainer), Gerd Müller (Entwicklungsminister), Peter Görlich (TSG-Geschäftsführer) und Dietmar Hopp (TSG-Mäzen)

Sinsheim - Gemeinsam mit dem Bundesentwicklungsministerium wird sich die TSG 1899 Hoffenheim in Zukunft für Afrika engagieren. Mehr zur Kooperation:

Die TSG Hoffenheim hat am Samstag (22. September) am Rande des Heimspiels gegen Borussia Dortmund eine Kooperation mit dem Bundesentwicklungsministerium (BMZ) unterzeichnet. Dabei handelt sich um ein Engagement in Afrika.  

Die Schwerpunkte des Projektes sind in Afrika fair produzierte Textilien sowie gemeinsame Sport- und Umweltprojekte

„Die Bundesliga braucht Vereine wie die TSG“

Entwicklungsminister Dr. Gerd Müller, der am Samstag in der Wirsol Rhein-Neckar-Arena ist, freut sich über die Kooperation mit dem Bundesliga-Klub.

Die Bundesliga braucht Vereine wie die TSG, die abseits des Fußballplatzes Verantwortung übernehmen und auf Nachhaltigkeit setzen“, sagt Müller. Der Minister hat 2014 ein Bündnis für nachhaltige Textilien gegründet. Dieses hat knapp 130 Mitglieder, von denen rund 50 Prozent des deutschen Textil-Einzelhandels ausmachen.

Als erster Bundesliga-Verein überhaupt will Hoffenheim eine in Afrika nachhaltig produzierte Textilmarke etablieren. „So können die TSG-Fans mit ihrem Einkauf faire Produktion und neue Jobs in Afrika unterstützen. Gemeinsam werden wir zudem die Kraft des Sports nutzen und Kindern und Jugendlichen, die in Naturschutzgebieten leben, nach dem Training im Umweltschutz und Müllvermeidung schulen“, so Müller weiter.

Namibia-Projekt „Gee Om“

Darüber hinaus wird es auch gemeinsame Projekte in Naminia geben. Vor allem in den Naturschutzgebieten im strukturschwachen Norden des Landes werden Kinder und Jugendliche über Fußballtrainings für Umweltschutz sensibilisiert.

Die TSG engagiert sich bereits seit 2015 in Namibia und unterstützt das Projekt „Gee Om“, das sich ebenfalls mit verschiedenen Aktionen für den Umweltschutz einsetzt.

Die Kooperation mit dem Entwicklungsministerium möchten wir nutzen, um unser bisheriges Engagement in Namibia auszuweiten und nachhaltig zu gestalten. Dafür bietet die deutsche Entwicklungspolitik die richtige Expertise. Außerdem wollen wir mit einer eigenen Textilmarke aus Afrika ein sichtbares Zeichen in der Bundesliga setzen", sagt TSG-Geschäftsführer Dr. Peter Görlich.

oal/pm

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