Positive Signale

DFL bezieht Stellung zu Bundesliga-Neustart - Entscheidung trifft Politik

Frankfurt/Main – Kehrt die Bundesliga im Mai zurück? Nach den positiven Signalen aus der Politik hat die DFL Stellung zu einem möglichen Bundesliga-Neustart bezogen.

  • Bundesliga: Spielbetrieb ab 9. Mai möglich?
  • DFL äußert sich zu Wiederaufnahme des Spielbetriebs.
  • Markus Söder und Armin Laschet haben zuvor positive Signale gesendet.

Update vom 21. April: Einen Tag nachdem die Ministerpräsidenten Markus Söder und Armin Laschet signalisiert haben, dass ein Bundesliga-Neustart im Mai möglich sein könnte, hat sich die DFL zu der Thematik geäußert. „Die Äußerungen einiger Ministerpräsidenten, aber auch der Sportminister-Konferenz mit Blick auf einen Wiederbeginn ohne Stadion-Zuschauer im Mai sind gute Nachrichten für den Profifußball. DFL und Clubs sind sich ihrer Verantwortung bewusst“, teilt die DFL nach einer Videoschalte am Dienstag mit. 

Bundesliga: DFL äußert sich zu Test-Kapazitäten

Die „Task Force Sportmedizin/Sonderspielbetrieb“ wird bei der Mitgliederversammlung am Donnerstag (23. April) ein detailliertes Konzept vorstellen, wie der Spielbetrieb unter Auflagen wieder aufgenommen werden könnte. Die finale Entscheidung über einen konkreten Termin für den Neustart trifft letztlich die Politik. „Unabhängig davon bleibt die Entscheidung über eine Fortsetzung der Saison und die finale Festlegung eines konkreten Termins selbstverständlich bei den zuständigen politischen Gremien.

Auch die Frage, ob es genügend Test-Kapazitäten gibt, greift die DFL in ihrer Mitteilung auf. „Es geht an den Fakten vorbei, wenn unterstellt wird, dass eine mögliche engmaschige Testung eine Unterversorgung der Bevölkerung verursache. Die Test-Kapazitäten sind in den vergangenen Wochen massiv gesteigert worden“, schreibt die DFL und verweist auf die jüngsten Zahlen der „Akkreditierten Labore in der Medizin“ (ALM). „Völlig klar ist aber auch: Sollte es durch künftige Entwicklungen - zum Beispiel eine zweite Corona-Infektionswelle - tatsächlich Engpässe geben, wird die DFL die Versorgung der Bevölkerung selbstverständlich nicht beeinträchtigen.

Bundesliga: Wann wird wieder gespielt?

Update vom 20. April: Der Bundesliga-Neustart rückt wohl näher! Sowohl Bayerns Ministerpräsident Markus Söder als auch Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet haben gegenüber der Bild-Zeitung deutlich gemacht, dass Geisterspiele durchaus möglich sind. „Voraussetzung ist, dass es ein durchdachtes Konzept gibt. Das, was die DFL in diesen Tagen vorgelegt hat, lässt erkennen, dass es Schutzvorkehrungen gibt. Ich könnte mir vorstellen, dass wir zum Zustand der Geisterspiele zurückkehren können“, so CDU-Politiker Laschet.

Bundesliga: Ab 9. Mai könnte wieder gespielt werden - Rummenigge erfreut

Wir müssen jetzt aufpassen, dass wir nicht überdrehen oder leichtfertig sind. Auch Geisterspiele sind eine Gratwanderung“, mahnt Söder und stellt zugleich eine Wiederaufnahme des Spielbetriebs mit Geisterspielen frühestens ab 9. Mai in Aussicht. Die DFL will am Donnerstag (23. April) tagen und darüber beraten, wie es in der Corona-Krise weitergehen soll. 

Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge hat sehr erfreut auf das Votum deutscher Spitzenpolitiker für Geisterspiele in der Fußball-Bundesliga ab dem 9. Mai reagiert. „Die Aussagen des Bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder und des Ministerpräsidenten von NRW, Armin Laschet, sind ein sehr positives Signal für die Wiederaufnahme des Spielbetriebes der Bundesliga“, sagt der Vorstandsvorsitzende des FC Bayern München am Montagabend auf Nachfrage der Deutschen Presse-Agentur. „Es ist wichtig, dass wir mit den rechtlichen und medizinischen Vorgaben der Politiker vorbildlich und sehr seriös umgehen, um das Gesundheitsrisiko zu minimieren“, ergänzt der 64 Jährige.

Bundesliga will Saison-Fortsetzung mit Geisterspielen

Update vom 15. April: Großveranstaltungen sollen wegen der Corona-Pandemie bis zum 31. August grundsätzlich untersagt werden. Betroffen seien auch Fußballspiele. Die Ministerpräsidenten der Länder und Bundeskanzlerin Angela Merkel haben sich nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch auf dieses prinzipielle Verbot geeinigt. 

Aktuell ist der Spielbetrieb in der Bundesliga und der 2. Bundesliga zunächst bis zum 30. April ausgesetzt. Inwiefern schon bald danach wieder der Ball rollen kann und soll, wollen die 36 DFL-Klubs dann im Rahmen der Mitgliederversammlung am 23. April entscheiden.

Um Zeit zu gewinnen: DFL verschiebt Mitgliederversammlung 

Update vom 14. April: Die Deutsche Fußball Liga hat die für Freitag angesetzte virtuelle Mitgliederversammlung auf den 23. April verschoben. Ziel sei demnach, damit den „Klubs und der DFL zusätzliche Zeit zur weiteren intensiven Vorbereitung bevorstehender Entscheidungen zu geben", heißt es in der Begründung der DFL

Um Zeit zu gewinnen: DFL-Mitgliederversammlung erst am 23. April

In der Bundesliga und 2. Liga ruht bis mindestens 30. April der Ball. Am Mittwoch werden Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten über mögliche Lockerungen der Corona-Einschränkungen beraten. Die Diskussion wird auch maßgeblichen Einfluss auf eine Fortsetzung der Saison haben. 

„Unter anderem über das weitere Vorgehen in dieser Frage werden die 36 Klubs auf Basis der dann aktuellen politischen Beschlusslage in Bund und Ländern in der kommenden Woche entscheiden", heißt es vonseiten der DFL weiter.

Bericht über Bundesliga-Rückkehr: Wann der Ball wieder rollen könnte

Update vom 11. April: Die Saison in der Bundesliga und 2. Bundesliga könnte im Mai trotz der anhaltenden Corona-Krise fortgesetzt werden. Wie die Bild-Zeitung berichtet, ist der 9. Mai ein möglicher Termin für den ersten Spieltag nach der Corona-Pause. Dieser Termin sei wahrscheinlicher als ein Start am 2. Mai. Das sollen Vertreter des DFB in einer Video-Sitzung am Donnerstag erklärt haben.

Bundesliga: Erster Spieltag nach Corona-Pause am 9. Mai?

Eine Entscheidung sei noch nicht getroffen, heißt es. Zuständig für eine Terminierung der Spieltage in den beiden höchsten deutschen Spielklassen ist ohnehin die DFL. Bei der Sitzung ist es um die Situation der 3. Liga gegangen. „Bei den Planungen orientiert sich der DFB mit der 3. Liga und der Frauen-Bundesliga auch an der DFL und ihren Modellen für den Spielbetrieb der Bundesligen. Dies sind momentan allerdings nur Planspiele, die von vielen äußeren Faktoren abhängig sind“, wird ein DFB-Sprecher von der Bild-Zeitung zitiert.

Die Bundesligen haben ihren Spielbetrieb bis mindestens zum 30. April unterbrochen. Als Ziel wird anvisiert, die Saison bis zum 30. Juni abzuschließen - eine Fortsetzung wäre auf unbestimmte Zeit nur mit Geisterspielen ohne Zuschauer im Stadion möglich.

Corona-Pause: Wann startet die Bundesliga wieder?

Update vom 31. März - 14:30 Uhr: Die Zwangspause in der Bundesliga und der 2. Bundesliga verlängert sich wie erwartet bis mindestens 30. April. Einen entsprechenden Vorschlag des DFL-Präsidiums beschlossen am Dienstag die Bosse der 36 Profiklubs bei der ersten virtuellen Mitgliederversammlung der DFL einstimmig. Der Spielbetrieb ist wegen der Corona-Pandemie seit dem 12. März und damit erstmals seit dem Zweiten Weltkrieg ausgesetzt. Der nun ausgeweiteten Unterbrechung fallen die Spieltage Nummer 28 bis 31 zum Opfer. Laut DFL-Boss Christian Seifert bleibt weiterhin das Ziel, die Saison bis zum 30. Juni zu beenden. Am 17. April will die DFL erneut tagen.

Corona-Pause in Bundesliga wird verlängert - so reagiert die TSG Hoffenheim

Die Hoffenheim-Geschäftsführer Frank Briel und Dr. Peter Görlich stimmen den Maßnahmen, die auf der visuellen Mitgliederversammlung getroffen worden sind, uneingeschränkt zu.

Wir erleben aktuell eine große Solidarität in der 1. und 2. Liga und das stärkt jeden Einzelnen in der Bewältigung der Krise vor Ort, was auch ein elementarer Teil für die Pläne der nächsten Wochen ist“, sagt Dr. Peter Görlich. „Diese für alle Menschen und Unternehmen unberechenbare Krise, zeigt auch für die Bundesliga eindrucksvoll, dass ihre Teilnehmer nicht nur Wettbewerber sondern auch Partner in äußerst anspruchsvollen Zeiten sind“, fügt Briel hinzu.

Bundesliga in Corona-Krise: DFL lockert Lizenzierungsmaßnahmen

Bei der von den Erst- und Zweitligisten eingeforderten Bestandsaufnahme der wirtschaftlichen Situation habe sich die Annahme bestätigt, dass „einige Clubs im Mai oder auch im Juni in eine existenzbedrohende Situation kommen könnten“, sagt Seifert ohne Namen zu nennen. 

DFL-Boss Christian Seifert hat sich zur aktuellen Situation in der Corona-Krise geäußert.

Im Falle von Insolvenzen soll es in diesem Jahr keinen Abzug von neun Punkten geben. In der kommenden Saison werden nur drei statt neun Zähler abgezogen. Über eine Verteilung der Spende der vier Champions-League-Clubs Bayern München, Borussia Dortmund, Bayer Leverkusen und RB Leipzig über 20 Millionen Euro werde laut Statuten das DFL-Präsidium entscheiden, so Seifert.

Bundesliga: Corona-Pause von DFL verlängert

Update vom 31. März - 9:40 Uhr: Heute wollen die 36 Vereine der 1. und 2. Bundesliga auf einer Mitgliederversammlung der DFL das weitere Vorgehen in der Coronavirus-Krise besprechen. Bei der Telefonkonferenz um 10:30 Uhr wird die Aussetzung des Spielbetriebs bis mindestens 30. April beschlossen. Das hat die DFL bereits in der vergangenen Woche als Empfehlung ausgesprochen. 

Zudem soll über mögliche Konzepte gesprochen werden, wie die Ligen fortgeführt werden können. Auch wirtschaftliche Fragen wie eine mögliche Neuverteilung der TV-Gelder, das Lizenzierungsverfahren und Solidaraktionen sollen auf der Tagesordnung stehen. 

DFL-Plan? Wann die Bundesliga wieder fortgeführt werden soll

Update vom 25. März: Die Deutsche Fußball Liga liebäugelt nach Informationen der Bild-Zeitung offenbar damit, den Spielbetrieb in der 1. und 2. Bundesliga Mitte Mai fortzusetzen.

Die Bundesliga muss aktuell wegen der Coronakrise pausieren.

Aufgrund der Corona-Pandemie hat das DFL-Präsidium am Dienstag eine Pause bis zum 30. April empfohlen. Als ‚Ersatz‘ findet am 28. März die Bundesliga Home Challenge statt - ein eSport-Turnier, an dem auch die TSG Hoffenheim teilnimmt.

Coronavirus: DFL empfiehlt Bundesliga-Pause bis Ende April

Update vom 24. März - 16:50 Uhr: Das Präsidium der DFL hat nach seiner Sitzung am Dienstag empfohlen, dass der Spielbetrieb in der 1. und 2. Bundesliga wegen der Coronavirus-Krise bis zum 30. April ausgesetzt wird. Nach aktuellem Stand soll der Ball bereits am 3. April wieder rollen, was allerdings mehr als utopisch ist.

Die endgültige Entscheidung über die weitere Vorgehensweise soll am 31. März bei der Mitgliederversammlung aller Vereine der ersten beiden Ligen fallen. Die DFL arbeitet laut eigenen Aussagen „mit Hochdruck“ an Konzepten, wie die Saison fortgeführt werden kann bzw. Spiele durchgeführt werden können. Zudem hat das DFL-Präsidium entschieden, dass die Ausschreibung der Medienrechte von Mai auf Juni verschoben wird.

Bundesliga: DFL-Präsidium tagt in Frankfurt

Erstmeldung vom 24. März - 9:15 Uhr: Die Corona-Krise zwingt den deutschen Fußball momentan zu einer Pause. Ursprünglich gilt diese nur noch bis zum 2. April, doch es ist nahezu ausgeschlossen, dass der Spielbetrieb in der 1. und 2. Bundesliga bereits so zeitig wieder aufgenommen wird. „Das heißt nicht, dass ab dem 3. April wieder gespielt wird. Momentan kann niemand guten Gewissens sagen, wann Spiele wieder stattfinden können“, hat DFL-Boss Christian Seifert nach der außerordentlichen Versammlung vor acht Tagen (16. März) die Situation auf den Punkt gebracht. Doch wie lange wird die Bundesliga wegen des Coronavirus nun pausieren bzw. wie wird es mit der Saison überhaupt weitergehen?

Bundesliga pausiert wegen Coronavirus - wie lange?

Neue Erkenntnisse darüber könnte es am Dienstag (24. März) geben. Dann tagt das neunköpfige Präsidium der DFL. Beschlüsse sind wohl noch keine zu erwarten, jedoch könnte es seitens der Liga neue Empfehlungen geben, die bei der voraussichtlich am 31. März stattfindenden Vollversammlung greifen können. 

Bei der Präsidiumssitzung soll es um mögliche Szenarien für den Spielplan und um die finanzielle Situation der Vereine gehen. Wie Seifert bereits deutlich gemacht hat, erscheinen Geisterspiele als realistischstes Szenario. „Wir müssen diese Saison beenden, wenn es irgendwie geht“, sagt Hoffenheim-Kapitän Benjamin Hübner dem ‚kicker‘. „Natürlich spielen wir alle am liebsten in vollen Stadien, aber es geht dann nicht um uns Spieler.“

Bundesliga: Geisterspiele bis zum Ende der Saison?

Einige Virologen rechnen damit, dass in diesem Kalenderjahr ein Spiel mit Zuschauern nicht möglich sein wird. Wie lange die Bundesliga den Spielbetrieb aussetzt, ist unklar. Fakt ist allerdings, dass sich durch die Verschiebung der Europameisterschaft ein weiteres Zeitfenster ergeben hat. Neben Christian Seifert zählen Peter Peters (FC Schalke 04), Jan-Christian Dreesen (FC Bayern München), Oliver Leki (SC Freiburg), Stefan Schneekloth (Holstein Kiel), Rüdiger Fritsch (SV Darmstadt 98), Oke Göttlich (FC St. Pauli), Alexander Wehrle (1. FC Köln) und DFL-Direktor Ansgar Schwenken zu dem Präsidium, das am Dienstag über die Situation in der Corona-Krise berät.

Viele Fangruppen wie die der TSG Hoffenheim haben als Reaktion auf die Ausbreitung des Coronavirus Hilfsaktionen ins Leben gerufen. Ein Fan-Sprecher hat indes das öffentliche Auftreten der TSG und von Dietmar Hopp kritisiert.

nwo

Quelle: Heidelberg24

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa

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