TSG in der Mini-Krise 

1. FC Union Berlin gegen TSG Hoffenheim - das sind die Aufstellungen

1. FC Union Berlin - 1899 Hoffenheim
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Die beiden Trainer: Urs Fischer (li.) und Alfred Schreuder (r.).

Berlin – Die TSG Hoffenheim will bei Aufsteiger 1. FC Union Berlin ihren Negativlauf beenden. Das sind die Aufstellungen, auf die die Trainer setzen:

  • Die TSG Hoffenheim gastiert im letzten Auswärtsspiel des Jahres bei Union Berlin. 
  • Nach vier sieglosen Spielen steht die TSG an der „Alten Försterei“ unter Druck. 
  • Trotz der Ausgangslage zeigt sich Trainer Alfred Schreuder gelassen.
  • Kevin Vogt gegen Union Berlin nicht im Kader.       

Update vom 17. Dezember: Eine Stunde vor dem Anpfiff in der Alten Försterei sind die Aufstellungen veröffentlicht worden. Bei der TSG Hoffenheim gibt es im Vergleich zur Niederlage gegen den FC Augsburg zwei Veränderungen. Stefan Posch kehrt nach seiner Gelbsperre zurück und beginnt für Kevin Akpoguma. Zudem ersetzt Benjamin Hübner Ermin Bicakcic, der auf der Bank Platz nimmt. Kapitän Kevin Vogt steht indes NICHT im Kader.

1. FC Union Berlin – TSG Hoffenheim: Aufstellungen

Aufstellung 1. FC Union Berlin: Gikiewicz - Friedrich , F. Hübner , Subotic - Trimmel , Gentner , Andrich , C. Lenz , Ingvartsen - Andersson , Ujah

Aufstellung TSG Hoffenheim: Baumann - Kaderabek , Posch , B. Hübner , Skov - Samassekou , Grillitsch , Bebou , Rudy , Adamyan - Kramaric

Am Freitag empfängt die TSG Hoffenheim Borussia Dortmund (live im Free-TV und im HEIDELBERG24-Ticker).

Vorbericht: TSG Hoffenheim zu Gast beim 1. FC Union Berlin

Vorbericht vom 16. Dezember: Groß waren die Hoffnungen bei der TSG Hoffenheim, als man nach dem ersten Sieg bei Rekordmeister Bayern München eine beeindruckende Siegesserie hingelegt hat. Doch die kurzzeitige Euphorie findet nach vier sieglosen Spielen mit einer Ausbeute von lediglich einem mickrigen Punkt ihr jähes Ende. Nun ist TSG-Trainer Alfred Schreuder wieder einmal als Krisenmanager gefragt. Der Niederländer bemüht sich, vor der Begegnung am Dienstag (17. Dezember/20.30 Uhr, live im TV und im HEIDELBERG24-Ticker) bei Union Berlin, Gelassenheit und Zuversicht zu verstreuen. 

TSG Hoffenheim bei Union Berlin: Alfred Schreuder zeigt sich nach Negativserie gelassen 

Druck hast du in jedem Spiel. Man muss realistisch sein: Wir können nicht jedes Spiel gewinnen. Für mich ist der Druck nicht anders, als wenn wir viermal hintereinander gewinnen“, zeigt sich der 47-Jährige auf der Pressekonferenz am Montag (16. Dezember) demonstrativ gelassen. Die zurückliegende 2:4-Niederlage gegen den FC Augsburg ist bereits die vierte deftige Heimpleite für die Blau-Weißen. 

Gemeinsam mit dem Tabellenletzten SC Paderborn hat die TSG Hoffenheim die meisten Gegentreffer vor heimischer Kulisse hinnehmen müssen – insgesamt 18 an der Zahl. Dennoch will Schreuder nichts von einer Krise wissen und fügt hinzu: „Natürlich muss man besser verteidigen. Das hat viel mit Konzentration zu tun.“ 

TSG Hoffenheim bei Union Berlin: Qual der Wahl in der Defensive  

Trotz der Abwehrprobleme hat der Chefcoach die Routiniers Kevin Vogt und Benjamin Hübner keine Einsatzgarantie ausgesprochen. „Ob sie spielen, das wissen wir noch nicht, aber die sind fit“, kündigt Schreuder an. Kapitän Vogt saß nach überstandener Wadenblessur gegen Augsburg nur auf der Bank, ebenso sein Nebenmann Hübner, der wegen eines Infekts zehn Tage lang nicht trainieren konnte. 

Der Wiedergenesene Kapitän Kevin Vogt ist eine Option für die Innenverteidigung. 

Da ihre Stellvertreter Ermin Bicakcic und vor allem Kevin Akpoguma Schwächen zeigt haben, gilt eine Rückkehr von Vogt und Hübner trotz der Aussage Schreuders als wahrscheinlich. Ebenfalls in den Kader zurückkehren wird der zuletzt gelb-gesperrte Defensivakteur Stefan Posch.

TSG Hoffenheim bei Union Berlin: Mit organisiertem Ballbesitz zum Sieg 

Mit Ball haben wir ein gutes Spiel gemacht, viele Torchancen herausgespielt. Aber vier Gegentore daheim, das darf eigentlich nicht passieren“, bewertet der TSG-Trainer die Pleite gegen Augsburg. Folgt man dieser Einschätzung bedarf es anderer Tugenden gegen den heim- und kampfstarken Aufsteiger aus Berlin als organisierten Ballbesitz. 

Doch der Fußballlehrer lässt sich nicht von seiner Linie abbringen: „Du musst natürlich auf die gleichen Emotionen kommen wie Union. Wenn wir gut sind mit dem Ball, dann haben die vielleicht weniger Chancen, in den Zweikampf zu kommen“, sagt Schreuder. Es bleibt abzuwarten, ob den Hoffenheimern mit alten Rezepten die zweite Wende zum Guten in der Hinrunde gelingen kann. Ein Charaktertest für die Kraichgauer Elf wird es allemal. 

dpa/esk 

Quelle: Mannheim24

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