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„Eine Lehrstunde!“ - SVS-Frust nach Pokal-Aus gegen Heidenheim

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Der SV Sandhausen verliert in der 2. Runde des DFB-Pokals mit 0:3 beim 1. FC Heidenheim.

Heidenheim - Der SV Sandhausen muss sich bereits in der zweiten Runde aus dem DFB-Pokal verabschieden. Die Stimmen zur Niederlage beim 1. FC Heidenheim:

Die Pokal-Saison ist für den SV Sandhausen bereits nach der zweiten Runde beendet! Am Dienstag (30. Oktober) verlieren die Kurpfälzer klar mit 0:3 bei ‚Angstgegner‘ FC Heidenheim.

SVS-Kapitän Stefan Kulovits ist nach der Partie bedient. „So darfst du im Pokal einfach nicht auftreten. Wir müssen das jetzt so schnell wie möglich abhaken“, sagt der Mittelfeldspieler. 

Bereits am Freitag (2. November/18:30 Uhr) ist Sandhausen auswärts gegen Dynamo Dresden im Einsatz. „In drei Tagen können wir schon wieder ein neues Ergebnis erzielen. Wir wollen in der Liga unbedingt dranbleiben und den Anschluss ans Mittelfeld herstellen“.

SVS lädt Heidenheim ein

Der SVS hat in der Anfangsphase die Heidenheimer kommen lassen - gleich der erste Angriff führt zu einem Elfmeter. Kulovits verliert den Ball und foult Heidenheims Niklas Dorsch im Strafraum. FCH-Kapitän Marc Schnatterer verwandelt zum 1:0 aus Sicht der Gastgeber.

Ich kann heute sagen, dass meine Mannschaft in den Kernkompetenz des Zweitliga-Fußballs eine Lehrstunde erhalten hat. Aus meiner Sicht haben wir in der ersten Phase den Gegner eingeladen ein kompaktes Pressing zu spielen. Diese Unentschlossenheit hat dann zur Führung der Heidenheimer geführt. Eine Viertelstunde vor der Pause haben wir den Druck erhöht, unsere Chancen aber nicht genutzt“, erklärt SVS-Trainer Uwe Koschinat, der erstmals seit seinem Amtsantritt ein Spiel verloren hat.

Fotos von der SVS-Niederlage gegen Heidenheim 

Die in den vergangenen beiden Spielen so treffsichere Offensive ist gegen Heidenheim kaum zur Geltung gekommen. Stürmer Fabian Schleusener, der bislang drei Tore unter Koschinat erzielt hat, ist dementsprechend unzufrieden. 

Wir sind nach Heidenheim gefahren, um das Spiel zu gewinnen. Nach dem 0:2 war unser Matchplan erstmal dahin, im Anschluss haben wir es dann aber ganz ordentlich gemacht und uns gut nach vorne durchgearbeitet“, betont der 27-jährige, der in der ersten Halbzeit die Möglichkeit auf den Ausgleich knapp verfehlt hat.

SVS-Präsident Jürgen Machmeier findet klare Worte: „Der Elfmeter war komplett unnötig. Wir haben es heute den Heidenheimern viel zu einfach gemacht. In unserer kurzen Hochphase hatten wir die ein oder andere Chance, konnten aber keine davon für uns nutzen. Mit dem 0:3 war das Spiel dann gelaufen. Diese Niederlage tut natürlich sportlich unheimlich weh, aber ganz klar auch aus finanzieller Sicht.

1.FC Heidenheim - SV Sandhausen 3:0 (2:0) 

1.FC Heidenheim: K. Müller - Busch , Beermann , P. Mainka , Theuerkauf - Griesbeck , Dorsch - Schnatterer (69. Multhaup) , Dovedan (87. Pusch) , Skarke (60. Feick) - Thomalla

SV Sandhausen: Lomb - Klingmann , Kister , Verlaat , Paqarada - P. Förster , Kulovits (65. Jansen) - Vollmann , F. Müller (46. Guédé) - Schleusener , Wooten (74. Behrens)

Tore: 1:0 Schnatterer (8., FE.), 2:0 Dovedan (20.), 3:0 Dovedan (86.)

Schiedsrichter: Sven Waschitzki (Essen)

Zuschauer: 4.300

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Quelle: Mannheim24

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