Vor Spiel in Dresden

SVS-Coach Kenan Kocak redet Tacheles!

Schweinfurt 05 - SV Sandhausen
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SVS-Coach Kenan Kocak hat sich über die Niederlage in Schweinfurt geärgert.

Sandhausen – Wie hat der SV Sandhausen das ärgerliche Pokal-Aus gegen Schweinfurt verarbeitet? Cheftrainer Kenan Kocak (36) gibt am Mittwoch die Antwort:

Das frühe Pokal-Aus gegen Viertligist Schweinfurt ist für den SVS der erste große Dämpfer in der noch jungen Saison gewesen. Vor allem die Art und Weise, wie die Badener ihre 1:0-Führung verspielt haben, hat viele Fans verärgert.

SVS-Coach Kenan Kocak findet auf der Pressekonferenz vor dem Auswärtsspiel gegen Dynamo Dresden (Samstag, 19. August/13 Uhr) deutliche Worte. 

„So kann man einen Pokalfight nicht gewinnen. Wir haben den Gegner durch einfache Ballverluste, unser halbherziges Spiel und teilweise arrogantes Auftreten wieder stark gemacht. Da gibt es nichts schön zu reden. Wir müssen uns bei den Fans und beim Verein entschuldigen - das steht außer Frage.“

Der 36-Jährige kündigt auch personelle Konsequenzen an. „Ich bin sehr enttäuscht von dem ein oder anderen Spieler. Wir werden nicht mit der gleichen Aufstellung spielen, weil man so eine Darbietung erstmal sacken lassen muss.“

Personalsorgen in der Offensive

Die Sandhäuser sind ohnehin zu Veränderungen gezwungen. Richard Sukuta-Pasu (Oberschenkelprobleme) fällt aus, Andrew Wooten (Verhärtung im Adduktorenbereich) und Lucas Höler (Knöchelprobleme) sind fraglich. Zudem hat sich Keeper Marco Knaller im Training einen Hexenschuss zugezogen. Erfreulich hingegen ist, dass Verteidiger Tim Kister bereits wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen ist. Ein Einsatz gegen Ex-Klub Dresden kommt aber wohl zu früh.

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Eine Option könnte Neuzugang Haji Wright sein, den der SVS für ein Jahr vom FC Schalke 04 ausgeliehen hat. „Er wird auf jeden Fall dabei sein. Ob er spielt, wird man sehen. Ich bin über jede Option in der Offensive froh“, so Kocak. Eine mögliche Alternative könnte auch Sahin Aygünes sein, der bereits seit mehreren Wochen am Hardtwald mittrainiert, aber bislang noch keinen Vertrag unterschrieben hat.

Linsmayer hat gute Erinnerungen an Dresden

Mit Dresden wartet auf die Schwarz-Weißen keine einfache Aufgabe, wie Kenan Kocak verdeutlicht: „Dynamo ist eine der spielstärksten Mannschaften der Liga, die sehr strukturiert agiert und im eigenen Ballbesitz-Spiel einen sehr genauen Plan verfolgt. Es macht Spaß, dieser Mannschaft zuzuschauen.“

Mittelfeldspieler Denis Linsmayer freut sich bereits auf die gute Stimmung im DDV-Stadion. „Dresden ist von der Stimmung her immer eines der Saisonhighlights. Uns erwartet ein absoluter Hexenkessel. Dennoch dürfen wir uns nicht von der Kulisse beeindrucken lassen, sondern müssen vom Anfang bis zum Schluss hellwach sein“, so Linsmayer, der 2012 sein Profi-Debüt in Dresden gefeiert hat. 

Mit seinem damaligen Verein 1. FC Kaiserslautern hat er mit 3:1 gewonnen - ein gutes Omen für die Partie am Samstag!

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nwo

Quelle: Mannheim24

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