„Unumgänglich“

Gehaltsverzicht und Kurzarbeit: SV Sandhausen reagiert auf Corona-Krise

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Der SV Sandhausen reagiert auf die Corona-Krise mit einigen Maßnahmen.

Sandhausen – Der SV Sandhausen hat auf die Corona-Krise reagiert. Neben einer Verlängerung der Trainingspause verzichten die Spieler zudem auf Teile ihres Gehalts:

  • Coronavirus: SV Sandhausen trifft Maßnahmen.
  • Spieler verzichten auf Teile ihres Gehalts.
  • Mitarbeiter müssen in Kurzarbeit.

Die Coronavirus-Krise trifft auch den SV Sandhausen hart. Wie der Zweitligist am Montag bekanntgibt, haben sich die Spieler sowie das Trainer- und Funktionsteam nach einem Treffen mit Präsident Jürgen Machmeier, Geschäftsführer Volker Piegsa und dem Sportlichen Leiter Mikayil Kabaca deshalb dazu bereit erklärt, auf Teile ihres Gehalts zu verzichten.

SV Sandhausen: Kurzarbeit und Gehaltsverzicht

Die Mitarbeiter der Geschäftsstelle müssen indes in Kurzarbeit gehen. „Die Kommunikation mit den Kollegen im Homeoffice klappt gut“, schildert Geschäftsführer Piegsa. „Wir werden ab April trotzdem in Kurzarbeit gehen müssen, solange der Spielbetrieb ausgesetzt ist, ist dieser Schritt unumgänglich.“

Dass die Mannschaft, die Trainer und das Team drumherum sich dem Verein und allen anderen Mitarbeitern gegenüber solidarisch erklären, ist ein tolles Zeichen für unser Zusammengehörigkeitsgefühl“, freut sich Machmeier über die Entscheidung der Mannschaft. „Nach guten Gesprächen wollen auch die Profis und wir im Mannschaftsumfeld dazu beitragen, dass der Verein diese Phase möglichst gut übersteht“, sagt Kabaca, der sich wie Geschäftsführer Piegsa ebenfalls zu einem Gehaltsverzicht bereit erklärt.

SV Sandhausen: Weiterhin kein Mannschaftstraining

Die Spieler des SV Sandhausen werden in den kommenden Tagen weiterhin individuell trainieren. „Das individuelle Training wird bis zum 05.04. verlängert. Danach werden wir entscheiden, ob eine Veränderung, z. B. das Training in Kleingruppen mit zwei Personen möglich ist“, so Machmeier

Ansonsten bleiben alle Regelungen bestehen. Wir haben an die Mannschaft appelliert sich weiterhin professionell zu verhalten und verantwortungsvoll mit der Situation umzugehen.

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nwo

Quelle: Heidelberg24

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