SVS zu Gast in Würzburg

Strategiewechsel für den Klassenerhalt

+
SVS-Coach Kenan Kocak will am Sonntag den Klassenerhalt perfekt machen.

Sandhausen – Nachdem es gegen Nürnberg nicht geklappt hat, will der SV Sandhausen den Klassenerhalt nun in Würzburg perfekt machen. Warum Kenan Kocak dafür von seiner Linie abweicht:

Das wird ein echter Abstiegsfight!

Schließlich gastiert der SV Sandhausen am Sonntag (14. Mai/15:30 Uhr) bei den Würzburger Kickers, die aktuell den Relegationsplatz belegen. Für die Partie in der Flyeralarm Arena will Kenan Kocak (36) von seiner bisher propagierten Linie etwas abweichen. 

„Es kann sein, dass wir uns aufgrund der Konstellation ein bisschen von unserem mutigen Angriffspiel distanzieren und einen Tick defensiver denken werden und den Gegner kommen lassen. Würzburg muss gewinnen. Da haben wir mit Sicherheit einen psychologischen Vorteil, betont der Coach des SV Sandhausen.

Sollten die Sandhäuser die dritte Niederlage in Serie kassieren, würde der Vorsprung auf den Aufsteiger nur noch einen Punkt betragen. Heißt: Es könnte in Sachen Klassenerhalt noch einmal richtig eng werden. 

Machmeier bezeichnete Würzburg als „Kloppertruppe“

„Sie haben eine lauffreudige und kampfstarke Mannschaft“, warnt Kocak vor den Würzburgern, die in den vergangenen Jahren von der Regionalliga in die 2. Bundesliga durchmarschiert sind. In der Rückrunde ist der Motor der Hollerbach-Elf allerdings ins Stocken geraten. 

>>> Dirk Nowitzki drückt SVS-Gegner die Daumen <<<

Im Kalenderjahr 2017 haben die Franken bisher noch kein Spiel gewinnen können. „Wir dürfen uns von ihrer Bilanz nicht blenden lassen. Sie hatten viel Pech. Ich erwarte einen heißen Tanz“, so Kocak, der in Würzburgs Mittelfeldspieler Nejmeddin Daghfous „einen der besten Spieler in der 2. Liga“ sieht.

Nullnummer zwischen SVS und Würzburg

Könnte auch die Erfahrung aus den vergangenen Jahr ein Plus für den SVS sein? „Das kann ich erst nach dem Spiel sagen. Wir haben jedenfalls großen Respekt vor dem, was Würzburg in den letzten Jahren geleistet hat“, erklärt der 36-jährige Fußball-Lehrer. 

Nach dem 0:0 im Hinspiel hat SVS-Präsident Jürgen Machmeier die Kickers als „Kloppertruppe“ bezeichnet. Kocak teilt diese Meinung nicht. „Sie spielen sehr intensiv, aber das macht jede Mannschaft in der 2. Liga.“

Personell gibt es beim SVS mit Damian Roßbach (Schlag auf Fußgelenk) und Manuel Stiefler (Handgelenk gebrochen) noch zwei Fragezeichen. Hinzu kommen die Langzeitverletzten Wooten, Jansen, Vunguidica und Gordon, die definitiv nicht zur Verfügung stehen werden. 

Der Auswärtsblock in Würzburg könnte am Sonntag gut gefüllt sein. Neben einigen Fans, die individuell anreisen, werden auch vier SVS-Fanbusse den Weg nach Unterfranken antreten.

Voraussichtliche Aufstellung SV Sandhausen: Knaller - Klingmann, Kister , Knipping , Paqarada - Linsmayer , Kulovits - Pledl , Vollmann  - Höler , Sukuta-Pasu

Mehr zum SVS:

>>> Druck auf SVS wächst

>>> Hiegl-Rückkehr nach Walldorf perfekt

>>> Pledl kehrt zum FC Ingolstadt zurück

____

Transparenzhinweis: HEIDELBERG24 ist Medienpartner des SV Sandhausen 1916 e.V.

nwo

Quelle: Mannheim24

Kommentare