Otmar Schork gibt Entwarnung

Kunstrasen krebserregend? Das sagt der SVS

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(Symbolfoto)

Sandhausen – Ein Bericht aus den Niederlanden schlägt zurzeit hohe Wellen. Darin heißt es, dass viele Kunstrasen krebserregende Stoffe beinhalten. Das sagt Otmar Schork zu der Thematik:

Dieses Thema wird sowohl im Profi- als auch im Amateurfußball zurzeit heiß diskutiert. 

Recherchen des niederländischen Journalisten Roelof Bosma haben ergeben, dass von den 3.000 Kunstrasenplätzen, die es in den Niederlanden gibt, 90 Prozent mit Kunststoffgranulat ausgestattet sind. 

Von diesem Material, das aus alten Autoreifen hergestellt wird, sollen Gesundheitsrisiken ausgehen – die Kunstrasenplätze sollen sogar krebserregend sein!

Schork gibt Entwarnung

Da es auch auf dem Gelände des SV Sandhausen einen Kunstrasenplatz gibt, haben sich nun die Verantwortlichen des Zweitligisten geäußert. „Das Thema ist bekannt. Schon beim Bau unseres Kunstrasens haben wir mit der Auswahl der Herstellerfirma darauf geachtet. Das Fußballspielen auf dem Kunstrasen ist unbedenklich“, erklärt SVS-Geschäftsführer Otmar Schork.

In der Pressemitteilung, die der Verein am Mittwoch veröffentlich hat, heißt es weiter: Das Kunstgeläuf der Marke polytan besitzt das RAL-Gütezeichen der Gütegemeinschaft Kunststoffbeläge in Sportfreianlagen e.V. Mit dem RAL-Gütezeichen gekennzeichnete Produkte und Dienstleistungen liegen deutlich über den Mindeststandards. 

„Nach den derzeit vorliegenden Erkenntnissen, geht die Gütegemeinschaft Kunststoffbeläge in Sportfreianlagen e.V. davon aus, dass die bestimmungsgemäße Nutzung von Kunststoffrasenbelägen mit elastischen Füllstoffen aus Recyclat, die entsprechend definiert und güteüberwacht sind, kein spezielles Gesundheitsrisiko darstellen“, heißt es in der RAL-News vom 11. Oktober 2016.

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nwo

Quelle: Mannheim24

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