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Reaktion nach KSC-Enttäuschung? Sandhausen will gegen Nürnberg Heimserie ausbauen

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Von: Nils Wollenschläger

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Der SV Sandhausen empfängt am Samstag (20. August) im BWT-Stadion am Hardtwald den 1. FC Nürnberg. So ist die Lage vor dem dritten Heimspiel:

Eine Woche nach der enttäuschenden Leistung gegen den Karlsruher SC will der SV Sandhausen im Heimspiel am Samstag (20. August/13 Uhr) gegen den 1. FC Nürnberg eine Reaktion zeigen. „In Karlsruhe waren alle nicht gut. Wir haben das aufgearbeitet und abgehakt und wollen jetzt das Gesicht der ersten beiden Heimspiele zeigen“, sagt SVS-Trainer Alois Schwartz auf der Pressekonferenz am Donnerstag.

SV Sandhausen gegen 1. FC Nürnberg: Neuzugang Kemal Ademi wohl im Kader

Im Training ist der Fokus unter anderem auf die Zweikampfführung gelegt worden, die gegen den KSC nicht den Erwartungen entsprochen hat. Neuen Schwung in die SVS-Offensive könnte Stürmer Kemal Ademi bringen, den die Kurpfälzer unter der Woche verpflichtet haben.

Der 26-Jährige braucht laut Schwartz noch Zeit, um an seine Leistungsgrenze zu kommen, es ist aber davon auszugehen, dass er gegen Nürnberg im Kader stehen wird.

SV Sandhausen empfängt 1. FC Nürnberg – Schwartz trifft auf Ex-Verein

Stichwort Nürnberg: Schwartz hat bei den Franken eine Vergangenheit. 2016 ist er kurz vor dem Trainingsauftakt vom SV Sandhausen zum FCN gewechselt. Verglichen mit seinen anderen Stationen bleibt Schwartz dort nur wenige Monate im Amt. „Es ist jetzt schon ein Weilchen her. Ich habe das für mich analysiert“, blickt der Fußball-Lehrer zurück.

Den diesjährigen Saisonstart haben sich die Nürnberger anders vorgestellt. Der „Club“ hat aus den ersten vier Spielen vier Punkte geholt. „Die Ergebnisse entsprechen nicht den Ansprüchen, aber sie hatten auch schwierige Aufgaben“, sagt Schwartz, der eine „technisch“ starke Mannschaft erwartet.

SV Sandhausen rechnet gegen 1. FC Nürnberg mit 5.500 Zuschauern

Nachdem Alois Schwartz in den ersten Ligaspielen immer auf die gleiche Startelf gesetzt hat, könnte es unter dem Eindruck des KSC-Spiels nun durchaus Änderungen geben – auch wenn sich der 55-Jährige wie gewöhnlich im Vorfeld nicht in die Karten schauen lässt.

Verzichten müssen die Sandhäuser am Samstag auf Benedikt Grawe, Arne Sicker und Neuzugang Josef Ganda. Der SVS rechnet mit rund 5.500 Zuschauern. Übrigens: Sandhausen hat seine beiden Saisonsiege im BWT-Stadion am Hardtwald geholt. Die beiden Niederlagen mussten die Schwarz-Weißen auswärts wegstecken. (nwo) Transparenzhinweis: HEIDELBERG24 ist Medienpartner des SV Sandhausen 1916 e.V.

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