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Alois Schwartz legt in Sandhausen los: So lief sein 1. Tag beim SVS

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Von: Marco Büsselmann

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Sandhausen – Am Mittwoch hat der SV Sandhausen seinen neuen Trainer Alois Schwartz vorgestellt. So will der Rückkehrer die Kurpfälzer wieder in die Erfolsspur führen:

Das nennt man wohl einen kuriosen Zufall: Am 25. Juli 2016 hat der SV Sandhausen bekanntgegeben, dass Alois Schwartz die Kurpfälzer nach drei erfolgreichen Jahren überraschend verlässt. Genau 1916 Tage später - der SVS ist im Jahr 1916 gegründet worden - kehrt der 54-Jährige an seine alte Wirkungsstätte zurück. „Ich freue mich nach fünf Jahren wieder hier zu sitzen“, sagt Schwartz bei seiner Vorstellung am Mittwoch. Tatsächlich ist es das erste Mal seit seinem Weggang, dass er den Pressekonferenz-Raum im BWT-Stadion am Hardtwald wieder betritt, „weil ich entweder eine Klasse tiefer trainiert habe oder vorher rausgeschmissen wurde“, scherzt er.

NameAlois Schwartz
Alter54 Jahre
GeburtsortNürtingen
Letzter Verein als TrainerKarlsruher SC

Alois Schwartz kehrt zum SV Sandhausen zurück – „Freue mich, wieder hier zu sitzen“

Bei seiner Rückkehr an den Hardtwald habe sich direkt ein vertrautes Gefühl entwickelt. „Das Stadion hat sich ein bisschen verändert, es ist alles ein bisschen ausgebaut worden und die Trainerkabine ist etwas anders.“ Bereits zwischen 2013 und 2016 hat Schwartz erfolgreich in Sandhausen gearbeitet. Nach dem Klassenerhalt am grünen Tisch in seiner ersten Saison ist er in den beiden Folgejahren jeweils zwölfter geworden. „Die drei Jahre in Sandhausen waren für mich etwas Besonderes. Dort habe ich meine ersten Schritte im Profifußball als Trainer der 2. Liga gemacht und einen großen Erfahrungsschatz mitnehmen dürfen“, blickt der Wahl-Mannheimer zurück. Umso überraschender ist die damalige Trennung gewesen, als Schwartz die Kurpfälzer kurz vor dem Trainingsauftakt in Richtung Nürnberg verlassen hat.

Alois Schwartz ist neuer Trainer des SV Sandhausen.
Alois Schwartz ist neuer Trainer des SV Sandhausen. © HEIDELBERG24/Marco Büsselmann

Die SVS-Verantwortlichen um Präsident Jürgen Machmeier und dem damaligen Sportchef Otmar Schork haben ihm den überraschenden Wechsel damals übel genommen, mittlerweile sind die Wogen aber wieder geglättet. „Der Abschied war natürlich emotional und ungeschickt, aber das haben wir aufgearbeitet“, erklärt Machmeier. Auch Schwartz bereut rückblickend betrachtet seine Entscheidung. „Der Zeitpunkt war natürlich misslungen, das muss man deutlich sagen. Im Nachhinein ist man öfters schlauer.“

Alois Schwartz neuer Sandhausen-Trainer: So will er den SVS zurück in die Spur führen

Nachdem das Kapitel Nürnberg nach nur acht Monaten wieder beendet gewesen ist, hat Schwartz drei Jahre erfolgreich beim Karlsruher SC gearbeitet und die Badener zurück in die 2. Liga geführt. Zuletzt ist er eineinhalb Jahre vereinslos gewesen. „Es war der Horror, weil man nicht das macht, was man kann“, gibt er. zu

Umso motivierter geht Schwartz nun die Aufgabe bei seinem neuen alten Klub - bei dem er einen Vertrag bis Saisonende unterschrieben hat, der sich im Falle des Klassenerhalts automatisch um ein Jahr verlängert - an. „Wir müssen auf jeden Fall hinten wieder besser arbeiten und eine gute Balance zwischen Defensive und Offensive finden.“ Die Mannschaft solle eine neue Geschlossenheit entwickeln und „wieder mit Selbstvertrauen in die Spiele gehen.“ Bis zu seinem Debüt am Sonntag (26. September/13:30 Uhr) bei Hannover 96 hat Schwartz nun fünf Trainingseinheiten Zeit, um an besagten Stellschrauben zu drehen. (mab) Transparenzhinweis: HEIDELBERG24 ist Medienpartner des SV Sandhausen 1916 e.V

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