Auswärts in Regensburg

Spannung pur! Sandhausen vor Saisonfinale unter Druck - Hoffnung auf den ‚Aue-Effekt‘

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Uwe Koschinat will am Sonntag mit dem SV Sandhausen den Klassenerhalt feiern.

Sandhausen – SV Sandhausen oder FC Ingolstadt: Welches Team muss in die Relegation? Am Hardtwald herrschen vor dem spannenden Saisonfinale in der 2. Bundesliga gemischte Gefühle:

Schwierige Situationen hat der SV Sandhausen in seiner siebten Zweitliga-Saison schon einige meistern müssen. Anfang März sind die Kurpfälzer nach der Heim-Schlappe gegen Erzgebirge Aue fast schon abgeschrieben gewesen. Was danach folgte, hat wohl kaum jemand erwartet. Der SVS hat acht Spiele nicht mehr verloren und hat sich im Abstiegskampf der 2. Bundesliga eindrucksvoll zurückgemeldet.

SV Sandhausen im Fernduell mit Ingolstadt

Den direkten Abstieg hat das Team von Trainer Uwe Koschinat zwar abgewendet, durch den schwachen Auftritt am Sonntag beim 0:3 gegen Arminia Bielefeld müssen die Schwarz-Weißen aber bis zum letzten Spieltag zittern. In Regensburg (Sonntag, 19. Mai/15:30 Uhr live auf Sky und im HEIDELBERG24-Ticker) will der SVS den Klassenerhalt unter Dach und Fach bringen, andernfalls droht die Relegation.

Wir hatten nicht diese ‚kriegerische‘ Einstellung der letzten Spiele“, stellt Koschinat fest. Der 47-Jährige ist sich bewusst, dass sich die Sandhäuser nicht auf die Schützenhilfe des FC Heidenheim verlassen sollten, der zeitgleich gegen den 16. Ingolstadt spielt: „Die Situation hat sich verändert.“

Sandhausen hat zwei Punkte Vorsprung auf den FCI. Bei einem Unentschieden in Regensburg könnte gar die Tordifferenz entscheiden, wer der Relegationsgegner von Wehen-Wiesbaden wird.

SV Sandhausen: Förster, Paqarada und Zhirov für Regensburg-Spiel fraglich

Mental ist der SVS dem Druck gewachsen - wie die Erfolgsserie nach dem Aue-Spiel zeigt. „Wir haben in diesen Spielen immer geliefert. Darauf kann man hervorragend verweisen“, sagt Koschinat mit Blick auf die vielen Schlüsselspiele in dieser Saison. „Das kann ein Vorteil sein“, betont Mittelfeldspieler Denis Linsmayer. „Nach dem Aue-Spiel haben uns die wenigsten so eine Serie zugetraut. Die große Stärke von uns ist die Mentalität.“

Personell gibt es beim SVS drei Sorgenkinder. Mittelfeldstratege Philipp Förster hat nach wie vor mit einer Grippe zu kämpfen. „Ich halte ihn für unheimlich wichtig“, hofft Koschinat auf einen Einsatz. Ebenfalls fraglich sind Linksverteidiger Leart Paqarada (Pferdekuss), für den laut Koschinat Alexander Rossipal und Philipp Klingmann als Alternativen in Frage kommen, und Verteidiger Aleksandr Zhirov.

Auch wenn es für Jahn Regensburg um nichts mehr geht, haben die Sandhäuser Respekt. Schließlich hat der Tabellenachte zuletzt einen 5:3-Sieg bei Aufsteiger 1. FC Köln eingefahren. „Sie spielen eine spektakuläre Saison“, lobt Koschinat. Insgesamt fünf SVS-Fanbusse fahren nach Regensburg.

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nwo

Quelle: Mannheim24

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