In Hallen und Stadien

Neues Konzept soll Fan-Rückkehr ermöglichen: Löwen und Adler begrüßen Vorstoß

Dürfen bald wieder Zuschauer in die SAP Arena?
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Dürfen bald wieder Zuschauer in die SAP Arena?

Ein Konzept zur Rückkehr von Zuschauern weckt auch im Sport neue Hoffnungen auf baldige Lockerungen. Die Rhein-Neckar Löwen und die Adler Mannheim begrüßen den Vorstoß:

Update vom 25. Februar: Die Bundesliga-Handballer der Rhein-Neckar Löwen und die Adler Mannheim aus der Deutschen Eishockey Liga freuen sich über den Vorstoß zu einer Rückkehr von Zuschauern bei Sportveranstaltungen. „Wir begrüßen und unterstützen natürlich alle Bemühungen“, sagt Löwen-Geschäftsführerin Jennifer Kettemann dem ,Mannheimer Morgen‘.

Konzept für Fan-Rückkehr: Rhein-Neckar Löwen und Adler Mannheim begrüßen Vorstoß

Ein in dieser Woche vorgestelltes Experten-Konzept sieht für Hallen-Veranstaltungen bei Erstellung eines Hygiene- und Infektionsschutzgesetzes eine Auslastung von 25 bis 30 Prozent vor. „Das wäre schon ein Riesen-Fortschritt“, so Adler-Geschäftsführer Matthias Binder. Auch die Sportminister der Länder haben zuletzt über eine begrenzte Zulassung von Zuschauern diskutiert. Das Thema soll am 3. März beim Corona-Gipfel mit Bundeskanzlerin Angela Merkel zur Sprache kommen.

Mutmacher für den Sport: Neues Konzept soll Fan-Rückkehr ermöglichen

Erstmeldung vom 22. Februar: Ein modulares Konzept soll die schrittweise und kontrollierte Rückkehr von Zuschauern auch im Sport ermöglichen. Der von 20 Experten und Wissenschaftlern in den vergangenen zwei Monaten erarbeitete Leitfaden unterteilt sich in drei Bereiche: Ein Basiskonzept mit einer Auslastung der Zuschauerkapazität bis zu 40 Prozent, ein Spezialkonzept mit einer Auslastung bis zu 80 Prozent und ein Testkonzept für eine hundertprozentige Vollauslastung.

„Irgendwann muss die Frage beantwortet werden, wie gehen wir die Schritte zurück. Wir wollen der Politik einen Weg zeigen, wie geht es zurück. Das steht für uns im Vordergrund“, sagt Hygiene-Experte und Mitautor Florian Kainzinger am Montag bei der Vorstellung der Studie. „Das Wann ist eine Frage, die die Politik gerne mit uns diskutieren kann. Wir denken, dass der Einstieg bald möglich ist. Aber wichtiger ist das Wie.“

Die Initiative wird unter anderen von den großen Verbänden und Profiligen aus dem Fußball, Handball, Basketball, Volleyball und Eishockey unterstützt. „Mit dem Konzept wollen wir mit der Politik in den Dialog treten. Ich glaube, das kann ein Aufbruchsignal für die Gesellschaft insgesamt sein. Keiner hat mehr Lust auf den Lockdown. Wir wissen um die Brisanz einer Öffnung, halten sie aber für verantwortbar“, so Frank Bohmann, Geschäftsführer der Handball-Bundesliga, der Deutschen Presse-Agentur. Den kompletten Leitfaden findest Du hier. (mab mit dpa)

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