Ziel: Platz vier sichern

Nach 35:37 gegen Szeged: Löwen-Ärger über CL-Patzer

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Szeged jubelte bei den Löwen (Archivfoto).

St. Leon-Rot - In der Handball-Bundesliga stehen die Rhein-Neckar Löwen wieder an der Spitze, doch in der Champions League bekommen sie erneut Probleme. Das ärgert Trainer Nikolaj Jacobsen.

Löwen-Ärger nach Champions League-Pleite.

Nach der Heim-Niederlage in der Champions League gegen den ungarischen Spitzenclub Pick Szeged suchte Andy Schmid, Kapitän der Rhein-Neckar Löwen, keine Ausreden: „Wenn man 35:37 verliert, hat man viele Dinge falsch gemacht. Wir haben zu viele technische Fehler gemacht, zu viele Chancen ausgelassen und keinen Zugriff in der Abwehr bekommen.

Keine Frage: Die Mängelliste war lang und führte letztendlich auch dazu, dass der deutsche Handball-Meister als Tabellenvierter fast keine Chance mehr hat, in der Vorrundengruppe A noch ein wenig nach oben zu klettern. „Rang zwei und drei sind weg“, sagte Trainer Nikolaj Jacobsen, dessen Mannschaft 12:10 Punkte auf dem Konto hat und die Rivalen Vardar Skopje (18:4), HBC Nantes (17:5) und FC Barcelona (14:8) ziemlich sicher nicht mehr einholen kann. Vielmehr sitzt dem deutschen Meister nun Szeged (11:11 Punkte) im Nacken.

Ziel: Rang vier sichern

Wir möchten im Achtelfinale nicht gegen die SG Flensburg-Handewitt oder den THW Kiel spielen, weil wir diese Gegner aus der Bundesliga kennen. Für uns geht es jetzt darum, Rang vier zu sichern“, sagte Jacobsen mit Blick auf das nächste Königsklassen-Heimspiel gegen den schwedischen Meister IFK Kristianstad (Sonntag, 18. Januar, 19 Uhr). „Es ist nicht das erste Mal, dass wir nach der Pause im Januar schlecht in die Champions League starten. Wir müssen es schaffen, sowohl auf die Bundesliga als auch auf die Champions League zu achten.“ 

Im Spiel gegen Szeged agierte der Bundesligist in Ballbesitz konsequent mit dem siebten Feldspieler anstelle eines Torwarts. Eine taktische Maßnahme, mit der der Verein in den vergangenen Jahren häufig Erfolg hatte. Diesmal verpassten die Löwen jedoch viele Chancen, was Szeged mit einem schnellen Umschaltspiel und vier Treffern ins verwaiste Löwen-Tor bestrafte.

Das Perfide daran war, dass wir es eigentlich richtig gut gemacht haben mit dem siebten Feldspieler. Aber wir haben die freien Dinger nicht genutzt und Bälle ins leere Tor kassiert“, sagte Regisseur Schmid, der unlängst zu Deutschlands „Handballer des Jahres“ gekürt und auch für die Wahl zum Welt-Handballer nominiert wurde. Gegen Szeged konnte er jedoch nicht überzeugen. Trainer Jacobsen nahm es mit Humor: „Wir sind sehr abhängig von ihm – aber zum Glück spielt Andy nicht häufig so wie heute.

dpa/rmx

Quelle: Mannheim24

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