Ausblick 18. Etappe

Das bringt der Tag bei der Tour de France

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Fährt in Gelb in die Alpen: Julian Alaphilippe. Foto: Thibault Camus/AP

Ab in die Alpen! Gleich die erste von drei Hochgebirgsetappen dürfte die schwerste sein. 19 Kilometer vor dem Ziel geht es über den Col du Galibier. Für Emanuel Buchmann beginnt jetzt der Kampf um einen Podestpatz.

Valloire (dpa) - Jetzt gilt es im Kampf um den Gesamtsieg bei der 106. Tour de France. Drei schwere Alpen-Etappen warten vor dem großen  Finale in Paris. 

Das heutige 18. Teilstück (11.25 Uhr/One und Eurosport) gilt als Königsetappe, gleich drei Berge mit mehr als 2000 Metern Höhe sind zu überwinden. Die Favoriten um Vorjahressieger Geraint Thomas und den Deutschen Emanuel Buchmann sind endgültig gefordert.

ETAPPE: Die 208 Kilometer lange Etappe von Embrun nach Valloire beginnt sanft mit einem Teilstück der dritten Kategorie, spätestens ab Kilometer 74 beginnt allerdings die wilde Berg- und Talfahrt. Zunächst geht es auf den Col de Vars (2109 Meter), später warten auch noch der Col d'Izoard (2360 Meter) sowie der legendäre Col du Galibier. Von dem 2645 Meter hohen Riesen geht es 19 Kilometer lang nur noch bergab ins Ziel.

FAVORITEN: Der Brite Thomas und sein kolumbianischer Co-Kapitän Egan Bernal haben die gewohnte Dominanz von Team Ineos (früher Sky) noch nicht gezeigt. Für den Tour-Sieg muss sich das Duo noch deutlich steigern. Auch der französische Tourmalet-Sieger Thibaut Pinot sowie Steven Krujswijk und Buchmann zählen zum Favoritenkreis. Ob am Galibier schon attackiert wird, ist offen, schließlich wartet nach der Überquerung noch eine rasante Abfahrt.

GELBES TRIKOT: Kann Frankreichs Liebling Julian Alaphilippe ein weiteres Mal das "Maillot Jaune" verteidigen? Der 27-Jährige nennt die Alpen eine "riesige Herausforderung" und ist im Hochgebirge eigentlich nicht zuhause. Sein Vorsprung auf Verfolger Thomas beträgt 1:35 Minuten, der kann auf schweren Etappen sehr schnell weg sein.

DEUTSCHE: Der 26 Jahre alte Buchmann hat mit seinen zwei vierten Plätzen in den Pyrenäen die Hoffnungen genährt, dass es bei dieser Tour doch noch zu einem deutschen Etappensieg kommen könnte. Eine eigene Attacke des Ravensburgers ist am Donnerstag aber nicht zu erwarten. Für die restlichen deutschen Fahrer dürfte es nur um eines gehen: die Alpen-Qual schadlos zu überstehen.

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