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Biathlet Peiffer Siebter beim fünften Saisonsieg von Bö

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Arnd Peiffer kam beim Massenstartrennen in Frankreich als Siebter ins Ziel. Foto: Kerstin Joensson/AP/dpa
Arnd Peiffer kam beim Massenstartrennen in Frankreich als Siebter ins Ziel. Foto: Kerstin Joensson/AP/dpa © Kerstin Joensson

Le Grand-Bornand (dpa) - Die deutschen Biathleten haben im ersten Massenstart-Wettkampf der Saison eine ordentliche Leistung gezeigt.

Beim fünften Saisonsieg von Johannes Thingnes Bö (1 Fehler) vor dem Franzosen Emilien Jacquelin (1) und seinem Bruder Tarjei Bö (1) war Olympiasieger Arnd Peiffer nach zwei Strafrunden als Siebter bester deutscher Skijäger. Der Einzel-Weltmeister lag im französischen Le Grand-Bornand 1:53,9 Minuten hinter dem Sieger aus Norwegen, der wieder mal ein überragendes Rennen zeigte. «Mit dem Ergebnis bin ich nicht unzufrieden, aber die Abstände sind halt riesig heute», sagte Peiffer im ZDF.

Fehlerfrei am Schießstand blieb Johannes Kühn, hatte aber Pech, dass er kurz nach dem Start einen gebrochenen Ski wechseln musste. Der 28-Jährige beendete das letzte Weltcup-Rennen des Jahres auf Rang 14.

«Es hat irgendwie keinen Spaß gemacht. Die Strecke war so, dass sie in der Mitte einigermaßen laufbar war, links und rechts hat man sich fast überschlagen. Dann ist die Strecke auch etwas eng, für den Massenstart also völlig ungeeignet», sagte Peiffer.

Bei dem Sturz habe es «Hannes komplett zerlegt», das Feld sei durch die Umstände «sowas von zerrissen» gewesen. «Dann kommt man zum ersten Schießen schon gefühlt mit einer Strafrunde Rückstand. Da fragt man sich, was man hier eigentlich macht. Es war ein total absurdes Rennen», meinte der 32-Jährige.

Sprint-Sieger Benedikt Doll kam im Dauerregen in den französischen Alpen nach insgesamt zwei Fehlern am Schießstand auf Rang 16, Simon Schempp wurde nach vier Strafrunden 24., vergab eine bessere Platzierung durch seine beiden Fehler beim letzten Schießen. Philipp Horn beendete das 15-Kilometer-Rennen (5 Fehler) auf Rang 28.

Biathletinnen Denise Herrmann und Franziska Preuß verabschiedeten sich mit guten Leistungen in die Weihnachtspause. Im strömenden Regen von Le Grand-Bornand kam Verfolgungsweltmeisterin Herrmann im Massenstart nach vier Schießfehlern auf Platz fünf, Preuß musste zweimal in die Strafrunde und belegte über die 12,5 Kilometer Rang acht.

Das letzte Weltcup-Rennen des Jahres gewann die Norwegerin Tiril Eckhoff vor der Italienerin Dorothea Wierer und Linn Persson aus Schweden. Für die zwei Fehler schießende Eckhoff war es der vierte Erfolg in Serie.

Nach dem historisch schlechten Abschneiden beim letzten Weltcup in Österreich präsentierten sich die deutschen Skijägerinnen in Frankreich stark verbessert. Janina Hettich, die nach Hochfilzen ins Team gerückt war und sich ebenfalls qualifiziert hatte, musste aber wegen einer Erkältung auf ihren ersten Massenstart-Wettkampf im Weltcup verzichten.

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